Grab des Königs Kongmin

Grab des Königs Kongmin

Kaesong Industrial Region

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Das Grab des King Kongmin, auch bekannt als das königliche Grab Hyonjongnung, ist eine Begräbnisstätte aus dem 14. Jahrhundert im Haeson Village bei Kaesong in Nordkorea. Hier befinden sich die sterblichen Überreste von König Gongmin, dem 31. Herrscher der Goryeo-Dynastie, sowie seiner Königin Indeok, einer mongolischen Prinzessin. Das Mausoleum besteht aus zwei Grabhügeln: Hyonnung und Jongnung. Deren in den Stein gemeißelte Granitsockel tragen jeweils kleine Hügel. Rund um die Gräber stehen Statuen von Schafen und Tigern – als Sinnbilder für Sanftmut und Wildheit – und spiegeln die Balance von Yin und Yang wider. Der „Spirit Road“-Weg zu den Gräbern ist gesäumt von Statuen militärischer Offiziere und konfuzianischer Gelehrter. So wird die Bedeutung des Königsstatus sowie die spirituelle Relevanz des Ortes unterstrichen. Die Lage wurde nach Beratung durch Geomanten, Astrologen und Mathematiker sorgfältig ausgewählt, um ein glückverheißendes Feng Shui zu gewährleisten – eine traditionelle koreanische Praxis, bekannt als pung su. Besonders hervorzuheben ist, dass die Gräber zu den am besten erhaltenen königlichen Grabanlagen in Nordkorea zählen: Sie befinden sich weitgehend im ursprünglichen Zustand, ohne umfangreiche Restaurierungsarbeiten. Die Anlage bietet einen außergewöhnlichen Einblick in die Grabarchitektur und die kulturellen Vorstellungen der Goryeo-Zeit.

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Tipp: Besucher sollten sich überlegen, während des Frühlings oder Herbstes zu kommen, wenn das Wetter mild ist und die umgebende Natur die ruhige Atmosphäre an den Gräbern zusätzlich verstärkt. Es empfiehlt sich, im Voraus zu prüfen, ob es Zugangsbeschränkungen oder Angebote für geführte Touren gibt, da der Ort in Nordkorea liegt. Tickets im Voraus zu kaufen oder sich einer organisierten Tour anzuschließen, kann den Zugang erleichtern. Detaillierte Besucher-Einrichtungen sind möglicherweise begrenzt – dennoch sind ein respektvolles Verhalten und die Beachtung der lokalen Hinweise entscheidend. Ermäßigungen könnten für Schüler/Studierende oder Gruppen verfügbar sein, Details sollten jedoch vor Ort bestätigt werden.

Interessante Fakten

  • Die Gräber zeigen Statuen von Schafen und Tigern, die Yin und Yang darstellen und jeweils für Sanftmut bzw. Wildheit stehen.
  • Entlang der Spirit Road stehen Statuen von Militäroffizieren und konfuzianischen Beamten – ein Hinweis auf den Status des Königs und seinen Schutz im Jenseits.
  • Der Ort zählt zu den am besten erhaltenen königlichen Gräbern in Nordkorea und bewahrt seinen ursprünglichen Zustand ohne umfangreiche Restaurierung.
  • Für die Standortauswahl wurden Geomanten, Astrologen und Mathematiker konsultiert, um gutes Feng Shui sicherzustellen – und damit die Bedeutung traditioneller Glaubensvorstellungen bei der Anlage zu betonen.

Geschichte

1365

Der Bau des Grabmals des King Kongmin begann kurz nach dem Tod der Königin Indeok im Jahr 1365 und wurde 1372 fertiggestellt.

Das Mausoleum entstand in der späten Goryeo-Dynastie und spiegelt die königlichen Bestattungstraditionen dieser Zeit wider.

Über die Jahrhunderte hinweg ist der Ort erstaunlich gut erhalten geblieben – ohne größere Restaurierungsmaßnahmen, wie sie bei anderen königlichen Gräbern unter der nordkoreanischen Verwaltung häufig waren.

Die Platzierung der Gräber wurde anhand traditioneller geomantischer Prinzipien sorgfältig gewählt, um Harmonie und Glücksverheißung zu sichern – eine Praxis, die tief in der koreanischen Kultur verwurzelt ist.

Die Bewahrung des Grabes liefert wertvolle Einblicke in die Bestattungsarchitektur und die königlichen Bräuche der Goryeo-Zeit.

Ortsführer

1
Hyonnung-Grabhügel14. Jahrhundert

Der Hauptgrabhügel mit den sterblichen Überresten von König Gongmin: Ein ausgehauener Granitsockel mit einem kleinen Hügel obenauf, umgeben von symbolischen Statuen.

2
Jongnung-Grabhügel14. Jahrhundert

Der benachbarte Grabhügel für Königin Indeok – mit ähnlichen architektonischen Merkmalen und symbolischen Statuen wie bei Hyonnung.

3
Spirit Road

Ein Weg zu den Gräbern, der von Statuen militärischer Offiziere und konfuzianischer Gelehrter gesäumt ist – als Sinnbild für Schutz und Status im Jenseits.

4
Statuen von Schafen und Tigern

Skulpturen rund um die Gräber, die Yin und Yang darstellen – sie verkörpern jeweils Sanftmut und Wildheit. Damit stehen sie für zentrale Konzepte in der koreanischen Kosmologie.