
Cottle-Kirche
Nevis
Die Cottle-Kirche ist eine historisch bedeutende anglikanische Kirche auf der Insel Nevis. Sie wurde zwischen 1822 und 1824 auf Wunsch von Thomas Cottle, einem lokalen Rechtsanwalt, errichtet – gebaut von den versklavten Menschen, die er besaß. Diese Kirche war für ihre Zeit einzigartig, denn sie war die erste auf Nevis, die alle Menschen, einschließlich versklavter Personen, willkommen hieß, gemeinsam zu Gottesdienst zu gehen. Die Kirche wurde offiziell am 5. Mai 1824 eröffnet, wobei Reverend Daniel Davis als ihr erster Geistlicher diente. Nach Cottles Tod im Jahr 1828 geriet die Kirche zunächst in Vergessenheit, wurde aber später im späten 19. Jahrhundert von Gouverneur Sir Graham Briggs wiederaufgebaut. Aufgrund einer rückläufigen Bevölkerungszahl auf Nevis verfiel sie im frühen 20. Jahrhundert erneut. Heute wird die Cottle-Kirche als historisches Gelände bewahrt und ist der Öffentlichkeit zugänglich – ein Zeichen für einen frühen Schritt in Richtung religiöser Inklusion auf der Insel.
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Tipp: Besucherinnen und Besucher sollten vor dem Besuch die lokalen Öffnungszeiten prüfen, da der Ort zwar erhalten ist, aber nicht immer betreut wird. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Tagesstunden, damit man die Ruinen und die Umgebung in vollen Zügen genießen kann. Es gibt keine Eintrittsgebühren, Spenden für die Erhaltungsmaßnahmen sind jedoch möglicherweise willkommen. Eine Vorausbuchung ist in der Regel nicht erforderlich.
Interessante Fakten
- •Die Cottle-Kirche wurde von versklavten Menschen errichtet, die Thomas Cottle gehörten.
- •Sie war die erste Kirche auf Nevis, die versklavte Menschen dazu einlud, gemeinsam mit anderen zum Gottesdienst zu gehen.
- •Die Kirche wurde im späten 19. Jahrhundert von Gouverneur Sir Graham Briggs wiederaufgebaut, nachdem sie in Vergessenheit geraten war.
- •Heute steht sie als erhaltene Ruine offen für Besucher und steht damit für frühe religiöse Inklusion auf Nevis.
Geschichte
Mit dem Bau der Cottle-Kirche wurde 1822 begonnen, angestoßen von Thomas Cottle, der in Nevis einen inklusiven Ort des Gebets schaffen wollte.
1824 fertiggestellt, war sie die erste Kirche auf der Insel, die versklavte Menschen willkommen hieß.
Nach Cottles Tod im Jahr 1828 wurde die Kirche vernachlässigt und geriet in den Zustand der Nichtnutzung.
Sie wurde im späten 19.
Jahrhundert von Gouverneur Sir Graham Briggs wiederaufgebaut, doch schließlich nahm sie durch Bevölkerungsrückgänge wieder ab und verfiel im Laufe des 20.
Jahrhunderts zu Ruinen.
Die Erhaltungsbemühungen von heute sichern den Ort als öffentlich zugängliches historisches Wahrzeichen.
Ortsführer
Kirchenruinen1824
Die erhaltenen Ruinen der Cottle-Kirche zeigen die ursprüngliche Bausubstanz aus dem frühen 19. Jahrhundert und spiegeln ihre einzigartige Geschichte als inklusiver Ort des Gottesdienstes wider.