
Wat Ek Phnom
Baat Dambang [Batdâmbâng]
Wat Ek Phnom ist ein historischer Angkor-Tempel, der sich etwa 9 Kilometer nördlich der Stadt Battambang im nordwestlichen Kambodscha befindet. Er wurde im 11. Jahrhundert unter König Suryavarman I. errichtet und ist ein hinduistischer Tempel, der für seine fein geschnitzten Türstürze (Lintels) und Giebel (Pediments) bekannt ist. Darauf sind Szenen der hinduistischen Mythologie dargestellt, insbesondere Geschichten über Krishna. Auf dem Gelände finden sich Ruinen aus Sandsteintempeln, die von Resten einer späteren äußeren Mauer aus Laterit sowie einem Baray umgeben sind, der 52 mal 49 Meter misst. Heute stehen nur noch die Haupttürme aufrecht und zeigen prächtige Flachreliefs. Eine große sitzende Buddha-Statue aus hellem Stein führt die Besucher zur modernen buddhistischen Pagode, die von 18 Bodhi-Bäumen umgeben ist. Dadurch ist der Ort sowohl bei Pilgern als auch für Picknicks während der Feierlichkeiten sehr beliebt. Trotz teilweiser Einstürze und Plünderungen im Laufe der Zeit ist Wat Ek Phnom bis heute ein bedeutendes kulturelles und religiöses Wahrzeichen, das das reiche angkorianische Erbe Kambodschas widerspiegelt.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch in Wat Ek Phnom sind die trockenen Jahreszeiten, damit man die Ruinen und die umliegende Pagode bequem erkunden kann. In den Spitzenzeiten der Feierlichkeiten wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Aufgrund der religiösen Bedeutung des Geländes wird angemessene, respektvolle Kleidung geraten. Die Tempelanlage eignet sich für Picknicks – für einen Besuch über den ganzen Tag sind Snacks sinnvoll. Geführte Touren helfen dabei, die kunstvollen Flachreliefs und den historischen Kontext des Tempels besser zu verstehen.
Interessante Fakten
- •Die Flachreliefs von Wat Ek Phnom zeigen besonders deutlich Episoden aus Krishnas Leben, etwa das Anheben des Govardhana-Hügels und das Zähmen von Pferden.
- •Der Tempel misst ungefähr 52 mal 49 Meter und ist von Resten einer äußeren Laterit-Mauer sowie einem Baray (Wasserreservoir) umschlossen.
- •Eine große sitzende Buddha-Statue aus hellem Stein auf dem Gelände markiert den Übergang vom antiken hinduistischen Tempel zur modernen buddhistischen Pagode.
- •Der Tempel wurde unter König Suryavarman I. erbaut, der für institutionelle Reformen in Kambodscha bekannt ist – ähnlich wie die Geschichten von Krishna, die in der Tempelkunst dargestellt werden.
Geschichte
Wat Ek Phnom wurde im 11.
Jahrhundert während der Herrschaft von König Suryavarman I.
als hinduistischer Tempel erbaut, der den Göttern der hinduistischen Mythologie gewidmet war.
Im Laufe der Jahrhunderte erlebte der Tempel teilweise Einstürze und wurde ausgeraubt, was zu seinem heutigen ruinösen Zustand führte.
Später wurde in der Nähe eine moderne buddhistische Pagode errichtet, die den religiösen Wandel in der Region widerspiegelt.
Der Ort ist bis heute ein wichtiges Pilgerziel und ein Kulturdenkmal in Kambodscha – er verbindet die angkorianische Geschichte mit den heutigen buddhistischen Praktiken.
Ortsführer
Haupttempeltürme11. Jahrhundert
Die noch erhaltenen Haupttürme von Wat Ek Phnom sind die markantesten Bestandteile des antiken Tempels. Sie zeigen detaillierte Flachreliefs aus Sandstein mit hinduistischen mythologischen Szenen – vor allem mit Bezug zu Krishna. Die Türme sind ein Zeugnis angkorianischer Architektur und religiöser Kunst aus dem 11. Jahrhundert.
Moderne buddhistische Pagode und Buddha-StatueModerne Zeit
Neben den antiken Ruinen befindet sich eine große sitzende Buddha-Statue aus hellem Stein sowie eine moderne buddhistische Pagode, die von 18 Bodhi-Bäumen umgeben ist. Dieser Bereich dient als Pilgerstätte und ist zugleich ein beliebter Picknickplatz für Einheimische – besonders während religiöser Feierlichkeiten.
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