Nairobi National Park

Nairobi National Park

Nairobi Region

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Der Nairobi National Park, 1946 gegründet, ist Kenias erster Nationalpark und eines der wenigen geschützten Wildtiergebiete direkt neben einer Hauptstadt. Er umfasst etwa 117 Quadratkilometer, liegt nur 7 Kilometer südlich von Nairobi und bietet Besuchern eine seltene Gelegenheit, eine vielfältige afrikanische Tierwelt vor urbaner Kulisse zu erleben. Der Park besteht aus offenen Graslandschaften, die mit Akazienbüschen gesprenkelt sind, aus Trockenwäldern der Hochlagen sowie aus Galeriewäldern entlang des Mbagathi River. Er beherbergt eine große Vielfalt an Tieren – darunter Löwen, Leoparden, Büffel, Giraffen, Zebras, Gnus – und ist vor allem als erfolgreiches Schutzgebiet für Schwarz- und Breitnashörner bekannt. Trotz des Drucks durch das städtische Wachstum und Wilderei bleibt der Park ein bedeutendes Naturschutzgebiet und ein Refugium für mehr als 100 Säugetierarten und 400 Vogelarten. Die offene südliche Grenze ermöglicht es den Zugtieren, sich frei zwischen dem Park und den angrenzenden Kitengela-Ebenen zu bewegen und so die ökologische Verbindung aufrechtzuerhalten. Besucher können Pirschfahrten, Vogelbeobachtung und beeindruckende Ausblicke in einer geschützten Umgebung genießen, die sich auf einzigartige Weise mit Nairobi’s Skyline gegenüberstellt.

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Tipp: Der Park ist das ganze Jahr über geöffnet, wobei die Trockenzeit (Januar bis März) besonders hervorragende Sichtungen ermöglicht. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollten Besucher Tickets nach Möglichkeit im Voraus online kaufen. Empfohlen werden ein Fernglas, Sonnenschutz, Insektenschutzmittel und ausreichend Wasser. Geführte Touren und die Anmietung von Fahrzeugen sind für ein noch besseres Erlebnis verfügbar. Am frühen Morgen oder am späten Nachmittag sind die Chancen höher, aktiv nach Nahrung suchende Tiere zu entdecken. Durch die Nähe zu Nairobi ist der Park ideal für Tagesausflüge, doch gebuchte geführte Touren können das Verständnis für das Ökosystem deutlich vertiefen.

Interessante Fakten

  • Der Nairobi National Park ist der einzige Nationalpark weltweit, der innerhalb einer Hauptstadt liegt.
  • Er gehört zu Kenias erfolgreichsten Nashornschutzgebieten und schützt sowohl Schwarz- als auch Breitnashörner.
  • Die südliche Grenze des Parks ist nicht eingezäunt, damit Wildtiere zur Kitengela Conservation Area und zu den Athi-Kapiti-Ebenen migrieren können.
  • 1989 verbrannte Kenias Präsident im Park zwölf Tonnen Elfenbein als Statement gegen Wilderei.
  • Der Park beherbergt in einem relativ kleinen Gebiet über 100 Säugetierarten und 400 Vogelarten.
  • Obwohl er nur 7 km vom Stadtzentrum Nairobi’s entfernt ist, bietet der Park eine vielfältige Bandbreite an Lebensräumen – darunter Grasland, Wälder und Galeriewald-Zonen.

Geschichte

Ursprünglich gehörten die Athi-Ebenen zu dem Gebiet, das von Maasai-Hirten und Kikuyu-Landwirten bewohnt wurde.

Als Nairobi im frühen 20.

Jahrhundert wuchs, nahmen die Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren zu.

1946

Um die zurückgehende Wildtierpopulation zu schützen, wurde das Southern Game Reserve eingerichtet – später wurde daraus 1946 der Nairobi National Park, Kenias erster Nationalpark.

Die Entstehung des Parks erforderte die Umsiedlung von Maasai-Gemeinschaften.

1966

Der Naturschützer Mervyn Cowie trieb die Bemühungen für Nationalparks in Kenia voran und war bis 1966 der erste Direktor des Parks.

1989

Ein bemerkenswertes Ereignis war das Elfenbeinverbrennen im Jahr 1989 durch Präsident Daniel arap Moi im Park – ein Symbol für Kenias Engagement für den Schutz der Tierwelt.

Trotz des städtischen Drucks spielt der Park weiterhin eine entscheidende Rolle für den Naturschutz und als Verbindungskorridor für Wildtiermigrationen.

Ortsführer

1
Grassland Plains and Acacia Bushes

Offene Graslandschaften, die mit Acacia xanthophloea und anderen Akazienarten durchsetzt sind, bilden die vorherrschende Umgebung. Sie bieten Lebensraum für Pflanzenfresser wie Zebras und Gazellen.

2
Western Uplands Highland Dry Forest

Hier finden sich Trockenwald-Bestände mit Arten wie Olea africana und Croton dichogamus. Sie bieten Lebensraum für vielfältiges Vogelvorkommen und kleinere Säugetiere.

3
Mbagathi River and Riverine Forest

Die südliche Grenze des Parks wird vom Mbagathi River gebildet. Entlang des Flusses gedeihen Galeriewälder mit Arten wie Ficus eriocarpa und Aspilia mossambicensis, die eine reichhaltige Biodiversität unterstützen.

4
Rhino Sanctuary

Ein ausgewiesener Bereich im Park, der sich auf den Schutz und die Aufzucht von Schwarz- und Breitnashörnern konzentriert. So leistet das Gebiet einen Beitrag zu den Erfolgen des Nashornschutzes in Kenia.

Kontakt

Telefon: 0800 597 000