Ruma-Nationalpark

Ruma-Nationalpark

Western Kenya Region

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Der Ruma-Nationalpark liegt im weitläufigen Lambwe Valley im Westen Kenias und ist der einzige terrestrische Park in der Nyanza-Region Kenias. Ursprünglich wurde er 1967 als Lambwe Valley Game Reserve gegründet und später nach Gor Mahia benannt, einem mächtigen lokalen Zauberer. Der Park ist als „Letztes Refugium der Roan-Antilope“ bekannt und schützt Kenias einzige heimische Population dieser seltenen Art – mit rund 40 Tieren. Neben Roan-Antilopen beherbergt der Park eine reiche Vielfalt an Wildtieren, darunter Afrikanische Leoparden, der Östliche Schwarze Breitmaulnashorn, Rothschild-Giraffen, Bienenfresser (Oribis), Kapbüffel, Lelwel-Hartebeeste, Olive-Paviane, Hyänen, Servale, Topi, Honigdachse, Buschschweine sowie Vervetaffen. Für Vogelbeobachter gibt es über 400 nachgewiesene Vogelarten, darunter der seltene Blauschwalbe, einem innerafrikanischen Zugvogel. Der Park ist über zwei Tore erreichbar: Kamato (Haupteingang) und Nyatoto. Zudem gibt es ein bargeldloses Zahlungssystem für die Einreise. Seine einzigartige Biodiversität und der kulturelle Hintergrund machen ihn zu einem spannenden Ziel für Naturfans und Touristen gleichermaßen.

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Tipp: Besucher sollten ihren Aufenthalt möglichst in der Trockenzeit planen, um bessere Chancen bei der Wildbeobachtung zu haben. Es wird empfohlen, die Einreisebedingungen im Voraus zu prüfen, da der Park mit einem bargeldlosen Zahlungssystem arbeitet. Wenn Sie geführte Touren im Voraus buchen, kann das das Erlebnis deutlich verbessern – vor allem, um die schwer zu entdeckende Roan-Antilope und seltene Vogelarten zu sichten. Für Pirschfahrten sind die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag ideal, um möglichst viele Sichtungen zu erzielen.

Interessante Fakten

  • Der Ruma-Nationalpark ist der einzige terrestrische Park in der Nyanza-Region Kenias.
  • Er schützt die einzige heimische Population der Roan-Antilopen in Kenia – mit rund 40 Tieren.
  • Im Park wurden über 400 Vogelarten erfasst, darunter der seltene Blauschwalbe.
  • Der Park wurde nach Gor Mahia benannt, einem mächtigen lokalen Zauberer, der mit der Region verbunden ist.
  • Er gehört zu den wenigen Orten in Kenia, an denen der Östliche Schwarze Breitmaulnashorn gesichtet werden kann.

Geschichte

1967

Der Ruma-Nationalpark wurde 1967 gegründet, zunächst als Lambwe Valley Game Reserve, um die heimische Tierwelt zu schützen.

Später wurde er nach Gor Mahia benannt, einem legendären Zauberer, der mit dem Gebiet in Verbindung gebracht wird.

In den Jahrzehnten spielte der Park eine wichtige Rolle beim Erhalt der seltenen Roan-Antilope, deren Population heute vom Aussterben bedroht ist.

Durch die Ausweisung als Schutzgebiet konnte eine Vielzahl an Arten bewahrt werden, die im Lambwe Valley beheimatet sind – und so bleibt das ökologische Gleichgewicht in der Region erhalten.

Ortsführer

1
Lebensraum der Roan-Antilope

Dieser Bereich des Parks ist dem Schutz der seltenen Roan-Antilope gewidmet – der Leitart des Parks –, die innerhalb Kenias akut vom Aussterben bedroht ist.

2
Vogelbeobachtungs-Spots

Ausgewiesene Bereiche im Park bieten hervorragende Möglichkeiten, über 400 Vogelarten zu beobachten – darunter der seltene Blauschwalbe, ein innerafrikanischer Zugvogel.

3
Lambwe-Valley-Landschaft

Der Park liegt im Lambwe Valley und bietet unterschiedliche Lebensräume – von Grasländern bis zu Wäldern – die eine große Vielfalt an Wildtieren unterstützen.

Kontakt

Telefon: 0712 726969