Burg Himeji

Burg Himeji

Kansai Region

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Die Burg Himeji in der Kansai-Region Japans gilt weithin als das beste noch erhaltene Beispiel japanischer Schlossarchitektur. Sie wird aufgrund ihrer strahlend weißen Außenfassade auch „Burg des weißen Reiher“ genannt. Seit über vier Jahrhunderten ist sie erstaunlich gut erhalten geblieben. Die gesamte Schlossanlage verfügt über ein raffiniertes Verteidigungssystem mit mehreren Vorburgen, Toren und Wassergräben, die darauf ausgelegt sind, Angreifer aufzuhalten. Bedeutend erweitert wurde sie im frühen 17. Jahrhundert von Ikeda Terumasa, nach der Schlacht von Sekigahara. Die Burg Himeji wurde zum UNESCO-Welterbe und zum Japanischen Nationalen Schatz erklärt – ein Zeichen für ihre kulturelle und historische Bedeutung. Trotz der Bombardierungen im Krieg in der Nähe blieb die Burg unbeschadet und bewahrte ihre ursprünglichen Holzeinbauten sowie die beeindruckenden verputzten Mauern. Besucher können die steilen Treppen, die verwinkelten Korridore und den Panoramablick vom Hauptturm erkunden. Außerdem finden hier saisonale Veranstaltungen und Illuminationen statt, die ihre Schönheit das ganze Jahr über in den Mittelpunkt rücken.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Burg Himeji ist im Frühling wegen der Kirschblüten oder im Herbst für buntes Laub. Kaufen Sie in den Hauptsaisons am besten im Voraus Tickets, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Nachts ist die Burg geschlossen – außer bei besonderen Illumination-Events. Wegen der steilen Treppen und unebenen Abschnitte sollten Besucher bequeme Schuhe tragen. Für ein noch intensiveres Erlebnis werden geführte Touren sowie Audio-Guides in mehreren Sprachen angeboten. Gegebenenfalls gibt es Ermäßigungen für Gruppen, Senioren und Studierende.

Interessante Fakten

  • Die Burg Himeji ist auch als „Burg des weißen Reiher“ bekannt, weil ihre weißen Mauern wie ein Vogel wirken, der zum Flug ansetzt.
  • Sie überstand die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg ohne nennenswerte Schäden, obwohl in der Umgebung die Stadt schwer zerstört wurde.
  • Die Schlossanlage umfasst über 80 Gebäude, die durch ein Labyrinth aus Wegen und Verteidigungstoren miteinander verbunden sind.
  • Sie war Japans erste UNESCO-Welterbestätte, die 1993 gemeinsam mit dem Hōryū-ji-Tempel registriert wurde.
  • Das komplexe Design der Burg beinhaltet mehrere Wassergräben, Mauern und Tore, die darauf ausgelegt sind, Angreifer zu verwirren und auszubremsen.

Geschichte

Die Ursprünge der Burg Himeji reichen bis ins frühe 14.

Jahrhundert zurück, als an der Stelle erstmals eine Festung errichtet wurde.

1601

1601 begann Ikeda Terumasa eine umfangreiche Erweiterung, die sie in die heute zu sehende, majestätische Burg verwandelte.

Während der Edo-Zeit spielte sie eine strategische Rolle als befestigter Stützpunkt an der San’yōdō-Straße.

Bemerkenswert ist, dass die Burg den umfangreichen Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg überstand, die weite Teile der Stadt Himeji zerstörten.

1993

1993 wurde sie gemeinsam mit dem Hōryū-ji-Tempel zum ersten UNESCO-Welterbe Japans ernannt.

Über die Jahrhunderte hinweg wurden sorgfältige Erhaltungsmaßnahmen umgesetzt, um die ursprüngliche Struktur und Schönheit der Burg zu bewahren.

Ortsführer

1
Hauptturm (Tenshu)1601-1609
Ikeda Terumasa

Der zentrale Turm der Burg Himeji ist fünf Stockwerke hoch und besitzt zusätzlich zwei unterirdische Ebenen. Er bietet Panoramablicke auf die Stadt und zeigt den traditionellen Holzbau mit weißen Verputzflächen.

2
Sannomaru-Platz

Ein großer, offener Bereich vor der Burg, der historisch für Versammlungen und Zeremonien genutzt wurde. Heute dient er als Haupteingangsplatz für Besucher und bietet Raum für saisonale Veranstaltungen und Feste.

3
Schlossmauern und WassergräbenEarly 17th century
Ikeda Terumasa

Die weitläufigen Verteigungsmauern und Wassergräben umgeben die Burg. Zu sehen sind steile Steinmauern sowie mit Wasser gefüllte Gräben, die darauf ausgelegt sind, Eindringlinge aufzuhalten.

Kontakt

Telefon: 079-285-1146