Naruko-Schlucht

Naruko-Schlucht

Tohoku Region

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Die Naruko-Schlucht ist ein spektakuläres Naturtal in der Tohoku-Region Japans. Berühmt ist sie für ihre mitreißende Landschaft – besonders in den Herbstmonaten, wenn leuchtende Farben das Bild prägen. Die Schlucht wurde durch den Eaigawa River geformt, der durch das Gebiet fließt und dabei dramatische Felswände sowie Wasserfälle entstehen lässt. In der Nähe liegt das Naruko Dam, das 1958 fertiggestellt wurde und eine wichtige Rolle beim Hochwasserschutz, bei der Erzeugung von Wasserkraft und bei der Bewässerung spielt. Das Staudammprojekt und sein Stausee, Lake Arao, gehören zum Kurikoma Quasi-National Park und erhöhen so den ökologischen wie auch den Erholungswert der Region. Wer die Naruko-Schlucht besucht, kann Wanderwege nutzen, die die natürliche Schönheit der Gegend zeigen, sowie den nahegelegenen Kurort Naruko Onsen, der für seine heilkräftigen Thermalquellen bekannt ist. Die Kombination aus geologischen Besonderheiten, kultureller Bedeutung und saisonaler Vielfalt macht die Naruko-Schlucht zu einem einzigartigen Ziel für Naturliebhaber und Touristen gleichermaßen.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Naruko-Schlucht ist der Herbst (Oktober bis November), wenn das Farbspiel der Blätter seinen Höhepunkt erreicht. Auch der Frühling lohnt sich: Dann gibt es den spektakulären „sudare“-Wasserablass vom Naruko Dam, der einen Wasserfall-Effekt erzeugt. In der Hauptsaison empfiehlt es sich, Tickets für den regionalen Transport oder für geführte Touren im Voraus zu kaufen. Besucher können zudem von Rabatten für Gruppen oder Senioren profitieren. Die Gegend ist über den JR Naruko-Onsen Station sowie über die National Route 108 gut erreichbar – daher ist eine frühzeitige Transportplanung sinnvoll.

Interessante Fakten

  • Das Naruko Dam war das erste Betonbogenstauwerk der 100-Meter-Klasse, das vollständig von japanischen Ingenieuren ohne ausländische Hilfe gebaut wurde.
  • Der Frühjahrs-„sudare“-Ablass des Damms erzeugt einen einzigartigen, vorhangartigen Wasserfall-Effekt, der viele Besucher anzieht.
  • Die Naruko-Schlucht und Lake Arao gehören zum Kurikoma Quasi-National Park und unterstreichen die ökologische Bedeutung der Gegend.
  • Der Eaigawa River, der durch die Schlucht fließt, ist der größte Nebenfluss des Kitakami-Flusssystems im Miyagi Prefecture.

Geschichte

Die Umgebung der Naruko-Schlucht hat eine Geschichte, die eng mit Hochwasserschutz und der Entwicklung der Region verbunden ist.

1958

Der Bau des Naruko Dam, der nach sieben Jahren Arbeit japanischer Ingenieure 1958 abgeschlossen wurde, war eine entscheidende Etappe, um Überschwemmungen des Eaigawa River in den Griff zu bekommen, die landwirtschaftliche Flächen historisch immer wieder bedrohten.

100

Der Damm war außerdem das erste Beton-Bogenstaudammprojekt der 100-Meter-Klasse, das vollständig von japanischen Ingenieuren – ohne ausländische Unterstützung – errichtet wurde.

Über die Jahrzehnte sind Damm und Schlucht sowohl für eine praktische Wasserbewirtschaftung als auch für den Tourismus zu wichtigen Faktoren geworden.

Dabei bleibt die natürliche Schönheit der Schlucht im Kurikoma Quasi-National Park erhalten.

Ortsführer

1
Naruko Dam1958
Kajima Corporation und japanische Ingenieure

Ein 94,5 Meter hohes Beton-Schwerkraft-Bogenwehr, das 1958 fertiggestellt wurde. Besonders hervorzuheben sind seine ingenieurtechnische Bedeutung sowie die landschaftlich eindrucksvollen Wasserablass-Ereignisse im Frühling.

2
Lake Arao1958

Der durch das Naruko Dam entstandene Stausee bietet malerische Ausblicke und Möglichkeiten für Erholung innerhalb des Kurikoma Quasi-National Park.

3
Naruko-Schlucht: Wanderwege

Die Wege entlang der Schlucht bieten Zugang zu eindrucksvollen Felswänden, Wasserfällen und einer lebendigen Naturlandschaft – besonders im Herbst.

Kontakt

Telefon: 0229-82-2102