Schloss Matsuyama

Schloss Matsuyama

Shikoku Region

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Schloss Matsuyama liegt auf dem Katsuyama in Matsuyama in der Präfektur Ehime und gehört zu den zwölf verbliebenen ursprünglichen Burgen Japans. Es ist ein besonders gutes Beispiel für eine Höhenburg (hirayamajiro). Mit dem Bau wurde 1602 begonnen – unter dem Feudalherrn Kato Yoshiaki. Die Burg wurde errichtet, um während der Edo-Zeit als Sitz der Iyo-Matsuyama-Domäne zu dienen. Zu sehen ist ein Ensemble aus 21 erhaltenen hölzernen Gebäuden, die als „Important Cultural Properties“ ausgewiesen sind, darunter der Hauptturm (tenshu). Dieser gehört zu den jüngsten der ursprünglichen Haupttürme und wurde im späten Verlauf der Edo-Zeit neu aufgebaut. Das Burgareal ist vor allem wegen der gut erhaltenen Architektur, der Steinmauern und der Wassergrabenanlagen bemerkenswert – ebenso wie wegen seiner strategischen Anlage mit mehreren Vorburgen: der Hauptvorburg (honmaru), der zweiten Vorburg (ninomaru) und der dritten Vorburg (sannomaru). Besucher können das Gelände der Burg erkunden, den Panoramablick auf die Stadt Matsuyama und das Seto-Binnenmeer genießen und die von der umliegenden Burganlage verstärkte historische Atmosphäre erleben. Schloss Matsuyama gilt außerdem als eine der drei großen Höhenburgen Japans und ist ein beliebtes Ausflugsziel – besonders zur Kirschblütenzeit, wenn Schloss und Park nachts beleuchtet werden.

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Tipp: Um Schloss Matsuyama in vollen Zügen zu genießen, besuchen Sie es im Frühling zum Kirschblüten-Schauen oder im Herbst für buntes Laub. Kaufen Sie Tickets nach Möglichkeit im Voraus, um Wartezeiten zu vermeiden, und nutzen Sie bei Bedarf die Seilbahn oder den Lift für einen leichteren Zugang zum Berg. Gegebenenfalls gibt es Ermäßigungen für Gruppen, Senioren und Kinder. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach den aktuellen Öffnungszeiten und besonderen Veranstaltungen, etwa nächtlichen Beleuchtungen.

Interessante Fakten

  • Schloss Matsuyama zählt zu nur zwölf originalen japanischen Burgen, bei denen die Haupttürme (tenshu) erhalten geblieben sind.
  • Die Burg wird als eine der drei großen Höhenburgen Japans sowie als eine der drei großen Burgen im Kontinuierlichkeitsstil (continuous-style) eingeordnet.
  • Der Hauptturm wurde 1854 neu aufgebaut, wodurch er der jüngste unter den erhaltenen ursprünglichen Haupttürmen ist.
  • Zum Burgareal gehören 21 Gebäude, die als „Important Cultural Properties“ Japans ausgewiesen sind.
  • Schloss Matsuyama bietet einen Panoramablick mit 360 Grad auf die Stadt Matsuyama und das Seto-Binnenmeer.
  • Der Burgpark ist unter den Top-100 historischen Parks Japans gelistet und berühmt für seine Kirschblüten-Illuminationsveranstaltungen.
  • 2009 erhielt Schloss Matsuyama zwei Sterne im Michelin Green Guide Japan.

Geschichte

1602

Mit dem Bau von Schloss Matsuyama wurde 1602 unter Kato Yoshiaki begonnen, der die Domäne nach der Schlacht von Sekigahara zugesprochen bekam.

1603

Die Stadt Matsuyama wuchs rund um die Burg und benannte das Gebiet 1603 offiziell „Matsuyama“.

Während der Edo-Zeit diente die Burg als Sitz der Matsuyama-Domäne unter verschiedenen Feudalherren.

1854

Der Hauptturm wurde 1854 nach einem Brand neu errichtet, der frühere Bauten zerstört hatte.

Im 20.

1933

Jahrhundert erlitt die Burg Schäden, darunter ein Feuer im Jahr 1933 und Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg, doch viele Anlagen überstanden die Ereignisse oder wurden wiederhergestellt.

1952

1952 wurde das Burgareal als nationaler historischer Ort ausgewiesen, und Schloss Matsuyama ist bis heute ein Symbol der Stadt Matsuyama.

Ortsführer

1
Hauptturm (Tenshu)1854

Der zentrale Turm von Schloss Matsuyama wurde 1854 neu aufgebaut: Es handelt sich um eine dreistöckige Holzstruktur, die über Korridore mit kleineren Türmen verbunden ist. Hier finden sich historische Ausstellungen und Panoramablicke auf die Stadt und das Meer.

2
Ninomaru-Garten (historischer Garten)Reconstructed in late 20th century

Der Gartenbereich in der zweiten Vorburg (ninomaru) umfasst rekonstruierte Teehäuser, historische Brunnen sowie die Bepflanzung und Gestaltung, die die Ästhetik der Edo-Zeit widerspiegelt. So erhalten Besucher Einblicke in den Alltag der Feudalherren.

3
Sannomaru-Burggarten (Horinouchi)

Der dritte Vorburgbereich, heute ein öffentlicher Park, war historisch der Wohnort von hochrangigen Samurai. Er bietet saisonale Veranstaltungen sowie Spazierwege und Ausblicke auf die Umgebung.

4
Zugang per Seilbahn und LiftRopeway installed in 1955, lift in 1966

Moderne Seilbahn- und Liftanlagen sorgen für einen bequemen Zugang zum Burgberg. So wird der steile Aufstieg für alle Besucher zugänglich – und unterwegs gibt es schöne Ausblicke.

Kontakt

Telefon: 089-921-4873