
Miho no Matsubara
Chubu Region
Miho no Matsubara ist ein reizvolles Naturgebiet auf der Miho-Halbinsel im Stadtteil Shimizu in der Stadt Shizuoka, Japan. Es erstreckt sich über eine sieben Kilometer lange Küstenlinie, gesäumt von markanten grünen Kiefern und schwarzem vulkanischem Sand. Von hier aus genießt man spektakuläre Ausblicke auf den Mount Fuji sowie auf die Izu-Halbinsel über der Suruga-Bucht hinweg. Die Anlage ist außerdem für den alten Kiefernbestand namens Hagoromo no Matsu bekannt, der mit der traditionellen japanischen Hagoromo-Legende verknüpft ist: von einer Himmelsfee, die nach dem Auffinden ihres Federgewands tanzte. Diese Geschichte inspiriert das jährliche Hagoromo-Festival, das jedes Jahr im Oktober stattfindet – inklusive Aufführungen des Noh-Dramas „Hagoromo“ im Fackelschein. Seit 1922 ist der Ort als National Place of Scenic Beauty ausgewiesen, und die Kiefernwälder gehören zum Fujisan World Heritage Cultural Site. Zudem gilt das Gebiet als eines der Japan’s New Three Views sowie unter den Top 100 der Strände mit weißem Sand und grünen Kiefernwäldern, obwohl der Sand am Strand heute überwiegend schwarz ist – bedingt durch die natürliche vulkanische Herkunft und historische Veränderungen in der Sandversorgung. Miho no Matsubara bleibt ein kultureller und natürlicher Schatz – gefeiert für seine Schönheit, seine Folklore und die fortlaufenden Bemühungen um den Erhalt.
Planen Sie Ihre Reise nach Japan mit KI
Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.
Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch in Miho no Matsubara ist Anfang Oktober, um das Hagoromo-Festival und die Noh-Drama-Aufführungen in der Nähe der legendären Kiefer zu erleben. Besucher:innen werden ermutigt, die offizielle Website zu prüfen, um Updates zu Erhaltungsmaßnahmen und Veranstaltungen zu erhalten. Obwohl der Strand ganzjährig geöffnet ist, ist der Herbst besonders angenehm: gutes Wetter und kulturelle Feste. Für Besuche in Gruppen oder geführte Touren werden im Voraus Reservierungen empfohlen. Ermäßigungen können für Senior:innen, Schüler:innen oder Gruppen verfügbar sein – fragen Sie am besten vor Ort nach. Bequeme Wanderschuhe sind empfehlenswert, um die sieben Kilometer lange Küstenlinie und die Kiefernwälder in vollem Umfang zu erkunden.
Interessante Fakten
- •Die sieben Kilometer lange Küstenlinie von Miho no Matsubara ist von Kiefern gesäumt, die Teil von Japans New Three Views sind.
- •Die legendäre Hagoromo-Kiefer wird auf etwa 650 Jahre geschätzt.
- •Der Ort inspirierte das Noh-Drama „Hagoromo“, das jährlich während des Hagoromo-Festivals im Oktober aufgeführt wird.
- •Der Sand am Strand wechselte von weiß zu schwarz, weil der weiße Sand aus dem Abe River aufgebraucht ist und die Halbinsel vulkanischen Ursprungs ist.
- •Ein Denkmal für die französische Balletttänzerin Hélène Giuglaris, die die Hagoromo-Geschichte liebte, steht mit Blick auf den Kiefernwald. Unter dem Denkmal ist eine Locke ihres Haares begraben.
Geschichte
Miho no Matsubara wurde 1922 als National Place of Scenic Beauty ausgewiesen – als Anerkennung für seine einzigartige Landschaft und seine kulturelle Bedeutung.
Der Kiefernwald wird in Japan seit Jahrhunderten in Kunst und Literatur gefeiert, vor allem im Zusammenhang mit der Hagoromo-Legende.
2013 wurde er als Teil des Fujisan World Heritage Cultural Site eingetragen und damit seine Verbindung zum Mount Fuji sowie sein kulturelles Erbe hervorgehoben.
Historisch gesehen hatte der Strand weißen Sand, der aus dem Abe River stammte; durch Bauarbeiten und natürliche Veränderungen ist der Sand jedoch zu schwarzem vulkanischem Sand geworden.
Das Gebiet ist weiterhin ein bedeutender Ort für traditionelle Künste und Feste – und bewahrt seine kulturellen Erzählungen durch jährliche Veranstaltungen und Erhaltungsmaßnahmen.
Ortsführer
Hagoromo no Matsu (Hagoromo-Kiefer)14. Jahrhundert
Die alte Kiefer, die mit der Hagoromo-Legende verbunden ist, wird auf 650 Jahre geschätzt und steht als Symbol für das kulturelle Erbe des Ortes.
Hagoromo-Festivalgelände
Der Bereich nahe der Hagoromo-Kiefer, in dem das traditionelle Noh-Stück „Hagoromo“ im Oktober bei Fackelschein aufgeführt wird – gemeinsam mit kreativen Tänzen, die Hélène Giuglaris ehren.
Denkmal für Hélène GiuglarisMitte des 20. Jahrhunderts
Ein Denkmal mit Blick auf den Kiefernwald und das Meer, gewidmet der französischen Balletttänzerin, die die Hagoromo-Erzählung besonders schätzte. Unterhalb befindet sich eine Locke ihres Haares.
Miho-Schrein und Torii-Tor
Ein nahegelegener Shinto-Schrein, der ein Stück des Gefieders der Himmelsfee aus der Hagoromo-Legende bewahrt und ein traditionelles Torii-Tor zeigt, das den heiligen Bereich markiert.
Kontakt
Telefon: 054-340-2100