Nagoya-Schloss

Nagoya-Schloss

Chubu Region

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Das Nagoya-Schloss wurde ursprünglich 1615 von Tokugawa Ieyasu errichtet und ist ein herausragendes Beispiel für die Schlossarchitektur der frühen Neuzeit in Japan. Berühmt ist es vor allem für den mächtigen Hauptturm, der mit goldenem Shachihoko (fabelhaftem, tigerkopfartigem Karpfen) gekrönt ist. Historisch war es der Sitz des Owari-Zweigs der Tokugawa-Dynastie. Einst war es nach der Grundfläche das größte Schloss in Japan und wurde als erstes Schloss zum National Treasure erklärt. Obwohl es während der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, ist es teilweise wiederaufgebaut – unter anderem mit dem Honmaru-Palast, der die Pracht seiner Vergangenheit eindrucksvoll vermittelt. Zum Schlossensemble gehören außerdem der Ninomaru-Garten, der größte Daimyo-Garten Japans, sowie erhaltene Bauwerke aus der Edo-Zeit wie die Sumiyagura-Turmspitze, ein Wichtiges Kulturgut (Important Cultural Property). Heute ist das Nagoya-Schloss ein kulturelles Wahrzeichen und Museum: Es lädt dazu ein, seine historische Bedeutung und die architektonische Schönheit in der größten Stadt der Region Chūbu zu entdecken.

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Tipp: Besuchen Sie das Nagoya-Schloss im Frühling oder im Herbst, wenn das Wetter angenehm ist und die Anlagen sowie Gärten besonders malerisch wirken. In der Hauptsaison wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Das Schloss bietet Ermäßigungen für Senioren, Studierende und Gruppen. Prüfen Sie für aktuelle Öffnungszeiten und besondere Veranstaltungen die offizielle Website und planen Sie, Ihren Besuch mit nahegelegenen Attraktionen wie dem Ninomaru-Garten und lokalen Museen zu kombinieren – so wird das Erlebnis rund und kulturell vielfältig.

Interessante Fakten

  • Das Nagoya-Schloss war einst das größte Schloss Japans nach Grundfläche.
  • Die goldenen Shachihoko des Schlosses sind Fabelwesen, von denen man glaubt, dass sie vor Feuer schützen.
  • Es war das erste Schloss in Japan, das als National Treasure ausgewiesen wurde.
  • Der Honmaru-Palast innerhalb des Schlossgeländes war aufwendig mit traditionellen japanischen Gemälden und Goldfolien verziert.
  • Das Schloss wurde in Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg zerstört, aber mithilfe traditioneller Methoden wurde es umfassend wiederaufgebaut.

Geschichte

1615

Das Nagoya-Schloss wurde 1615 von Tokugawa Ieyasu erbaut, nachdem er 1610 die Hauptstadt der Provinz Owari nach Nagoya verlegt hatte.

Es war eine strategische Festung und im Edo-Zeitalter ein Symbol für die Macht der Tokugawa – bekannt für seine immense Größe und den reich verzierten goldenen Shachihoko-Dachschmuck.

Das Schloss wurde als Japans erstes National Treasure ausgewiesen, doch wurde es im Zweiten Weltkrieg bei Luftangriffen weitgehend zerstört.

Die Wiederaufbauarbeiten nach dem Krieg führten zur Rekonstruktion zentraler Bauwerke, darunter der Hauptturm und der Honmaru-Palast, und bewahrten so sein historisches Erbe.

Heute ist es weiterhin als Special Historic Site ausgewiesen und gilt als kulturelles Wahrzeichen von Nagoya.

Ortsführer

1
Honmaru-Palast1615
Tokugawa Ieyasu (beauftragt)

Der wiederhergestellte Hauptpalast des Nagoya-Schlosses ist für seine aufwendigen Innendekorationen berühmt – darunter Goldfolie und traditionelle Malereien. Sie zeigen den künstlerischen Stil der frühen Edo-Zeit.

2
Ninomaru-GartenEdo period

Der größte Daimyo-Garten in Japan ist als ruhiger Landschaftsgarten für die Herrscher des Schlosses angelegt. Er bietet Teiche, Brücken und saisonale Pflanzen.

3
Sumiyagura-TurmspitzeEdo period

Eine originale Turmspitze aus der Edo-Zeit, die die Zerstörungen im Krieg überstanden hat. Sie ist als Wichtiges Kulturgut ausgewiesen und zeigt die traditionelle defensive Architektur japanischer Burgen.

Kontakt

Telefon: 052-231-1700