Schloss Matsumoto

Schloss Matsumoto

Chubu Region

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Schloss Matsumoto in der Stadt Matsumoto in der Präfektur Nagano, Japan, gehört zu den bedeutendsten historischen Burgen des Landes und ist als Nationalschatz ausgewiesen. Berühmt ist es für seine auffällige schwarze Außenfassade, weshalb es oft „Schloss des Raben“ genannt wird – wegen der dunklen Farbgebung. Die Burg stammt aus dem späten 16. Jahrhundert und gehört zu den wenigen in Japan erhaltenen Originalburgen. Dabei bewahrt sie noch einen Großteil ihrer ursprünglichen hölzernen Innenbereiche sowie ihrer Steinbauarbeiten. Architektonisch ist sie eine Hirajiro – also eine Burg, die auf einer Ebene errichtet wurde und nicht auf einem Hügel oder Berg, was eher selten ist. Zum Burgkomplex gehören ein Hauptturm (Tenshu) mit mehreren Ebenen sowie kleinere Türme, umgeben von Wassergräben und Steinmauern. Vom Schloss Matsumoto aus genießen Besucher Panoramablicke auf die umliegenden Japanischen Alpen. Besonders im Frühling, wenn die Kirschblüten blühen, ist es für seine prachtvollen Sakura-Ansichten bekannt, die viele Besucher anlocken. Das Schloss spielt eine wichtige kulturelle Rolle als Symbol für die Samurai-Tradition der Region und wird von der Stadt Matsumoto aktiv bewahrt und beworben. Außerdem finden dort saisonale Veranstaltungen statt, etwa nächtliche Kirschblüten-Illuminationen und Vorführungen traditioneller Kampfkünste, die den Reiz als kulturelle und historische Sehenswürdigkeit noch verstärken.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch von Schloss Matsumoto ist im Frühling, wenn die Kirschblüten in voller Pracht stehen – besonders während des Events „Night Cherry Blossom Viewing“ Anfang April, bei dem Gärten und Wassergräben illuminiert werden. In den Spitzenzeiten sollten Besucher ihre Tickets möglichst im Voraus kaufen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Gruppen sollten außerdem beachten, dass bei Touren unter Umständen Guides und Dolmetscher mitkommen und dass es für Seniorinnen und Senioren, Studierende sowie Gruppen teilweise Ermäßigungen gibt. Das Gelände öffnet an besonderen Veranstaltungstagen früh und schließt am Abend, daher lohnt sich ein Blick auf die offizielle Website für die aktuellen Öffnungszeiten und den Veranstaltungsplan.

Interessante Fakten

  • Schloss Matsumoto ist eine der ältesten noch erhaltenen Originalburgen Japans – mit Bauwerken, die bis in das späte 1500er-Jahre zurückreichen.
  • Die schwarze Außenfassade brachte der Burg den Spitznamen „Schloss des Raben“ ein – wegen des dunklen Farbkonzepts.
  • Es handelt sich um eine Hirajiro-Burg, das bedeutet: Sie wurde auf flachem Land errichtet – im Gegensatz zu den meisten japanischen Burgen, die auf Hügeln oder Bergen stehen.
  • Schloss Matsumoto hat eine ungewöhnliche Kombination: außen fünf Stockwerke, innen jedoch sechs Etagen – einschließlich versteckter Ebenen, die für die Verteidigung genutzt wurden.
  • Im Jahr 2026 bildete Schloss Matsumoto eine Städtepartnerschaft mit dem Château de Chambord in Frankreich, einem renommierten Renaissance-Schloss.
  • Das Burggelände ist besonders für spektakuläre Kirschblüten-Ansichten bekannt, vor allem während der illuminierten nächtlichen Besichtigungs-Events Anfang April.

Geschichte

Schloss Matsumoto wurde im späten 16.

Jahrhundert in der Zeit der Sengoku-Kriege Japans als Festung erbaut – als Stützpunkt für das Matsumoto-Domäne unter dem Tokugawa-Shōgunat.

Es überstand die Edo-Zeit weitgehend unverändert und bewahrte dabei seinen ursprünglichen hölzernen Tenshu sowie die steinernen Verteidigungsanlagen.

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Burg von einer militärischen Festung zu einem kulturellen Wahrzeichen der Stadt Matsumoto.

In der Moderne wurden Maßnahmen zur Erhaltung und Restaurierung ergriffen, darunter der Wiederaufbau äußerer Wassergräben und Mauern.

Die Burg wurde zum Nationalschatz Japans ernannt, was ihre historische und architektonische Bedeutung widerspiegelt.

2026

Im Jahr 2026 ging Schloss Matsumoto eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Château de Chambord ein und unterstreicht damit seine internationale kulturelle Bedeutung.

Ortsführer

1
Hauptturm (Tenshu)spätes 16. Jahrhundert

Der zentrale Turm von Schloss Matsumoto ist mit fünf sichtbaren Ebenen ausgestattet und besitzt einen sechsten, versteckten Stock, der ursprünglich für Verteidigung und Beobachtung genutzt wurde. Er bewahrt originale hölzerne Innenbereiche, Steinmauern sowie architektonische Elemente aus der Samurai-Zeit.

2
Wassergräben der Burg und Steinmauernspätes 16. Jahrhundert

Rund um den Hauptturm erstrecken sich weitläufige Wassergräben und stabile Steinmauern, die den Schutz gegen Eindringlinge gewährleisteten. Die jüngsten Restaurierungsprojekte konzentrieren sich darauf, diese Elemente zu erhalten und in ihren historischen Zustand zurückzuversetzen.

3
Kirschblütengarten

Zum Areal der Burg gehören Gärten, die für ihre Kirschblüten berühmt sind – im Frühling blühen sie besonders beeindruckend. Bei besonderen nächtlichen Events werden die Gärten illuminiert und schaffen für Besucher eine magische Atmosphäre.

Kontakt

Telefon: 0263-32-2902

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