Schloss Matsue

Schloss Matsue

Chugoku Region

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Schloss Matsue in der Region Chugoku in der japanischen Präfektur Shimane gehört zu den wenigen noch verbliebenen Originalburgen des Landes und ist als Nationalschatz ausgewiesen. Erbaut zwischen 1607 und 1611 von Horio Yoshiharu, diente es als Sitz der Matsue-Domäne unter dem Tokugawa-Shogunat. Die Burg besitzt einen markanten schwarzen hölzernen Tenshu (Hauptturm), der weithin sichtbar über der umliegenden Burgstadt und dem See Shinji thront. Anders als viele Burgen, die neu aufgebaut wurden, bewahrt Schloss Matsue originale hölzerne Innenräume und steinerne Fundamente – und bietet Besuchern so einen authentischen Einblick in Japans feudale Vergangenheit. Die historische Bedeutung wird außerdem durch die Verbindung zum Matsudaira-Clan bereichert, der die Domäne bis zur Meiji-Restauration regierte. Besucher können mehrere Etagen erkunden: Dort gibt es Ausstellungen zur Samurai-Kultur und zur Geschichte der Domäne, und oben genießt man einen Panoramablick. Die Umgebung der Burg sowie ein nahegelegenes Parkgelände bieten saisonale Schönheit – besonders zur Kirschblüte im Frühling. Schloss Matsue gehört zudem zur Gruppe der „National Treasure Five Castles“ (die Fünf Nationalschatz-Burgen), die für ihre Erhaltung und historische Bedeutung gefeiert werden. Architektur, kulturelles Erbe und Naturkulisse vereinen sich hier zu einem absoluten Muss in Westjapan.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch in Schloss Matsue ist im Frühling für die Kirschblüten oder im Herbst für buntes Laub. Kauf dir am besten schon im Voraus Webtickets, um Wartezeiten zu vermeiden, und ziehe geführte Touren in Betracht, die über die offizielle Website angeboten werden. Die Burg ist täglich von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet, die letzte Ticketausgabe ist um 17:30 Uhr. Für Kombitickets mit nahegelegenen Museen und Attraktionen können Rabatte verfügbar sein. Trage bequeme Schuhe, denn beim Erkunden der Burg gilt es, steile Treppen zu erklimmen.

Interessante Fakten

  • Schloss Matsue gehört zu den nur noch 12 erhaltenen Originalburgen in Japan – nicht rekonstruiert, sondern im ursprünglichen Zustand bewahrt.
  • Es ist Teil der „National Treasure Five Castles“, einer Gruppe von Burgen, die aufgrund ihres historischen und architektonischen Werts als Nationalschätze ausgewiesen sind.
  • Der Tenshu (Hauptturm) der Burg ist für seine schwarze Holzfassade berühmt und brachte ihm den Spitznamen „Black Castle“ (Schwarze Burg) ein.
  • Schloss Matsue liegt mit Blick auf den See Shinji und bietet von den oberen Etagen besonders schöne Ausblicke.
  • Der Matsudaira-Clan, Herrscher der Matsue-Domäne, war Förderer der japanischen Teezeremonie und traditioneller Künste – und prägte damit das kulturelle Leben rund um die Burg.

Geschichte

1607

Mit dem Bau von Schloss Matsue wurde 1607 begonnen – durch Horio Yoshiharu.

1611

Er verlegte den Sitz der Domäne von der Burg Gassan-Tomida zur neu errichteten Burg Matsue im Jahr 1611.

1638

Unter dem Tokugawa-Shogunat wurde Schloss Matsue zum Mittelpunkt der Matsue-Domäne: zunächst unter der Herrschaft des Horio-Clans, später dann ab 1638 durch die Familie Matsudaira bis zur Meiji-Restauration.

Der Matsudaira-Clan verwaltete die Finanzen der Domäne und förderte die kulturelle Entwicklung – unter anderem durch die Etablierung der Teezeremonie und traditioneller Handwerkskunst.

1871

Schloss Matsue überstand die Abschaffung der Lehensdomänen im Jahr 1871 und ist bis heute eine der wenigen Originalburgen Japans, die ihre historische Struktur bewahrt und weiterhin als Nationalschatz gilt.

Ortsführer

1
Hauptturm (Tenshu)1607-1611
Horio Yoshiharu

Der zentrale Turm von Schloss Matsue mit mehreren Etagen und originalen hölzernen Innenräumen sowie steinernen Fundamenten. Besucher können bis ganz nach oben steigen und von dort einen Panoramablick auf die Stadt Matsue und den See Shinji genießen.

2
Burggelände und Park

Rund um die Burg erstrecken sich weitläufige Gärten und ein Parkbereich, die die saisonale Schönheit in den Vordergrund stellen – darunter im Frühling Kirschblüten und im Herbst lebendiges Herbstlaub. Auf dem Gelände gibt es außerdem historische Wegweiser und Spazierwege.

Kontakt

Telefon: 0852-21-4030