Moschee von Sharif Hussein bin Ali

Moschee von Sharif Hussein bin Ali

Al ‘Aqabah

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Die Moschee von Sharif Hussein bin Ali in Al ‘Aqabah ist nach Hussein bin Ali al-Hashimi benannt, einem bedeutenden hejazischen Anführer und König des Hejaz, der im Ersten Weltkrieg die Große Arabische Revolte gegen das Osmanische Reich ins Leben rief. Die Moschee ist ein kultureller und religiöser Ort, der sein Vermächtnis sowie seine Rolle im arabischen Nationalismus und in der regionalen Geschichte würdigt. Architektonisch ist sie zugleich Gebetsstätte und ein sichtbares Zeichen für das haschemitische Erbe in Jordanien. Der Ort zieht sowohl Gläubige als auch Besucher an, die sich für die historische Bedeutung von Husseins Führung und seine Bemühungen einsetzen, Arabische Unabhängigkeit zu schaffen. Die Moschee spiegelt die islamischen Traditionen der Region und ihre Verbindung zur haschemitischen Dynastie wider, die bis heute eine wichtige Rolle in der Monarchie und der Identität Jordaniens spielt.

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Tipp: Besucher sollten ihre Tour in den kühleren Morgenstunden oder am späten Nachmittag planen, um der Hitze auszuweichen – besonders im Sommer. Es wird empfohlen, sich bescheiden und respektvoll zu kleiden, da es sich um einen aktiven Ort des Gebets handelt. Ein vorheriger Check, ob es bestimmte Gebetszeiten oder besondere Veranstaltungen gibt, kann das Erlebnis bereichern. Auch wenn keine speziellen Tickets erforderlich sind, werden möglicherweise Spenden oder Beiträge zur Instandhaltung der Moschee gern gesehen. Vor Ort können gegebenenfalls geführte Touren verfügbar sein, die zusätzlichen historischen Kontext vermitteln.

Interessante Fakten

  • Sharif Hussein bin Ali führte die Große Arabische Revolte im Ersten Weltkrieg gegen das Osmanische Reich an.
  • Er war in der 37. Generation ein Nachkomme des Propheten Mohammed über seinen Enkel Hasan bin Ali.
  • Hussein sparte bis zu 4.000 Armeniern während des Armeniergenozids das Leben.
  • Er verweigerte die Ratifizierung des Vertrags von Versailles aus Protest gegen die Balfour Declaration und koloniale Auflagen.
  • Die Briten entfernten ihn gewaltsam aus Aqaba und verbannten ihn nach Zypern, bevor er nach Amman umzog.

Geschichte

1908

Sharif Hussein bin Ali wurde 1908 zum Sharif von Mekka ernannt und führte später 1916 die Große Arabische Revolte gegen das Osmanische Reich an, um Arabische Unabhängigkeit zu erlangen.

1924

Nachdem er sich selbst zum König des Hejaz ausgerufen hatte, regierte er bis 1924, als die Region vom Sultanat von Nejd überrannt wurde.

Seine Führung markierte einen entscheidenden Wendepunkt im arabischen Nationalismus und den Rückgang der osmanischen Kontrolle im Nahen Osten.

1931

Nach dem Verlust der Macht wurde Hussein von den Briten nach Zypern verbannt und zog später nach Amman, wo er 1931 starb.

Die Moschee in Al ‘Aqabah erinnert an seine historische Bedeutung und sein anhaltendes Vermächtnis in der Region.

Kontakt

Telefon: 07 8571 1784