Hanbury Botanical Gardens

Hanbury Botanical Gardens

Liguria

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Die Hanbury Botanical Gardens befinden sich auf dem Kap Mortola bei Ventimiglia in Ligurien, Italien, und sind vor allem wegen ihrer umfangreichen Sammlung mediterraner und subtropischer Pflanzen bekannt. Die 1867 von Sir Thomas Hanbury gegründeten Gärten erstrecken sich über 18 Hektar steiles Gelände, das bis zum Mittelmeer hinabführt. Geprägt sind sie von einer klassischen englischen Landschaftsgestaltung mit geschwungenen Wegen und rustikalen Pergolen. Über Jahrzehnte hinweg züchteten Hanbury und seine Mitstreiter – darunter die Botaniker Ludwig Winter und Alwin Berger – Tausende von Arten heran und machten die Anlage zu einem der wichtigsten Akklimatisationsgärten Europas. Zu sehen sind vielfältige Bestände wie Agaven, Aloen, Palmen, Sukkulenten sowie seltene Obstplantagen, ergänzt durch historische Bäume, die im 19. Jahrhundert gepflanzt wurden. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurden die Gärten nach dem Krieg wiederhergestellt und werden heute von der Universität Genua verwaltet. Als eine der schönsten Gartenanlagen Italiens bieten sie Besuchern eine besondere Mischung aus botanischer Vielfalt, historischer Architektur und atemberaubenden Ausblicken auf das Ligurische Meer.

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Tipp: Besuchen Sie die Gärten im Frühling und frühen Sommer für optimale Blüte und angenehmes Wetter. Für geführte Touren und besondere Veranstaltungen wird eine vorherige Buchung empfohlen. Ermäßigungen sind möglicherweise für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen verfügbar. Planen Sie Zeit ein, um die unterschiedlichen Pflanzensammlungen zu entdecken und die Picknickbereiche zu genießen. Prüfen Sie die offizielle Website auf saisonale Events und Öffnungszeiten.

Interessante Fakten

  • Die Gärten waren einst die Heimat von fast 6.000 katalogisierten Pflanzenarten (Stand 1912).
  • Sie beherbergen einige der ältesten Exemplare von Araucaria cunninghamii (1832) und Pinus canariensis (1870) in Europa.
  • Unter dem Eingangsbogen der Gartenanlage ist ein Mosaik aus dem Jahr 1888 von Marco Polo zu sehen.
  • Die Gärten enthalten ein Stück der antiken römischen Konsularstraße Via Julia Augusta.
  • 2007 und 2011 wurden die Gärten unter die 10 schönsten Gärten Italiens aufgenommen.

Geschichte

1867

Die Gärten wurden 1867 von Sir Thomas Hanbury gegründet.

Er kaufte das Anwesen Palazzo Orengo und das umliegende Land, um einen botanischen Garten mit Arten aus aller Welt anzulegen.

Sein Bruder Daniel Hanbury sowie die Botaniker Ludwig Winter und Alwin Berger trugen zur Entwicklung bei.

1912

Bis 1912 führte der Katalog des Gartens nahezu 6.000 Arten.

1907

Nach dem Tod von Sir Thomas im Jahr 1907 setzte seine Familie die Arbeit fort, bis der Zweite Weltkrieg die Anlage schwer beschädigte und sie aufgegeben wurde.

1960

1960 erwarb der italienische Staat die Gärten, die später 1987 der Universität von Genua übertragen wurden.

2000

Die Restaurierungsarbeiten dauern bis heute an, und 2000 wurden die Gärten als Naturreservat deklariert.

2006

2006 wurde ein UNESCO-Welterbeantrag eingereicht.

Ortsführer

1
Eingangsportikus und Marco-Polo-Mosaik1888
Antonio Salviati

Am Eingang des Gartens befindet sich ein historisches Mosaik mit Marco Polo, das 1888 von Antonio Salviati geschaffen wurde und Besucher in die botanische Idylle einlädt.

2
Historische Pflanzensammlungen

Entdecken Sie abwechslungsreiche Pflanzensammlungen mit Agaven, Aloen, Sukkulenten, Palmen und tropischen Obstplantagen – darunter Arten wie Actinidia, Carica und Macadamia. So zeigt sich die Rolle des Gartens in der Akklimatisierung und in der botanischen Forschung.

3
Englisch gestaltete Landschaft und Aussicht

Die Gärten sind in einem romantischen englischen Stil angelegt: mit unregelmäßigen Wegen, rustikalen Pergolen und Terrassen, von denen man malerische Ausblicke auf das Ligurische Meer und die umliegende Küstenlandschaft hat.

Kontakt

Telefon: 0184 229507