Palatin

Lazio

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Der Palatin ist einer der sieben Hügel Roms und gilt traditionell als der Ort, an dem die Stadt gegründet wurde. Er erhebt sich auf etwa 51 Meter über dem Meeresspiegel und überblickt das Forum Romanum sowie den Circus Maximus. Der Hügel besitzt zwei Gipfel, Palatium und Germalus, und war in der Geschichte Standort kaiserlicher Paläste und aristokratischer Wohnsitze. Laut der römischen Mythologie wurden Romulus und Remus in der Nähe des Palatins gefunden und dort aufgezogen – das macht den Hügel zu einem mit den legendären Anfängen der Stadt verknüpften Ort. Archäologische Nachweise zeigen antike Zisternen, Heiligtümer und frühe Siedlungen aus der Eisenzeit und bestätigen damit die lange Bedeutung des Areals. In der Zeit der Republik und des Kaiserreichs beherbergte der Hügel wichtige Kulte, darunter die der Magna Mater, des Apollo und der Vesta; dabei waren Tempel in die kaiserlichen Residenzen integriert. Heute bietet der Palatin Besuchern eine einzigartige Mischung aus Mythos, Geschichte und monumentalen Ruinen – und zeigt das Herz des politischen und religiösen Lebens im antiken Rom.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Palatins ist früh am Morgen oder am späten Nachmittag, um Menschenmengen und die Mittagshitze zu vermeiden. Tickets für das Forum Romanum und den Palatin werden oft gemeinsam angeboten; daher empfiehlt sich der Kauf im Voraus online, um lange Wartezeiten zu umgehen. Ermäßigte Tarife und Rabatte gibt es in der Regel für EU-Bürger unter 25, Seniorinnen und Senioren sowie für Gruppen. Bequeme Wanderschuhe und Wasser sind ratsam, da das Gelände uneben ist und man viel laufen muss. Geführte Touren oder Audioguides können das Erlebnis bereichern, weil sie einen detaillierten historischen Kontext liefern.

Interessante Fakten

  • Der Palatin gilt als Geburtsort Roms, wo Romulus und Remus – so soll es gewesen sein – von der Wölfin gefunden wurden.
  • Der Hügel zeigt Ruinen kaiserlicher Paläste, darunter die des Augustus und des Domitian.
  • Der Tempel der Fortuna Respiciens, bekannt aus dem 4. Jahrhundert, befand sich an den westlichen Hängen des Palatins.
  • Die Lupercal-Höhle, die mit der Legende von Romulus und Remus verbunden ist, liegt am Fuße des Hügels.
  • Der Palatin gehörte zum ursprünglichen Septimontium, dem antiken Fest, das die sieben Hügel Roms feierte.

Geschichte

753

Der Palatin war seit der legendären Gründung Roms ein Mittelpunkt seiner Geschichte – traditionell auf 753 v.

Chr.

datiert.

Ursprünglich war der Hügel Wohnsitz früher Siedlungen aus der Eisenzeit und entwickelte sich später zum Kern von Roms aristokratischen und kaiserlichen Residenzen.

In der Zeit der Republik und des Kaiserreichs beherbergte er Tempel und Paläste und spiegelte damit die politische und religiöse Entwicklung Roms wider.

Im Laufe der Jahrhunderte zeugten bedeutende architektonische Entwicklungen davon, darunter der Bau der Domus Augustana und weiterer kaiserlicher Paläste.

Ausgrabungen haben Schichten von der archaischen Zeit bis in die Kaiserzeit freigelegt – ein Hinweis auf kontinuierliche Nutzung und fortlaufende Veränderungen.

Ortsführer

1
Haus des Augustus1. Jahrhundert v. Chr.
Unbekannte römische Architekten

Die Residenz des Kaisers Augustus: Dieses Palastensemble umfasst den Tempel des Apollo und den Tempel der Magna Mater – ein Ausdruck kaiserlicher Religiosität und architektonischer Innovation.

2
Tempel der Fortuna RespiciensUnbekannt, erwähnt im 4. Jahrhundert
Unbekannt

Ein antiker Tempel an den westlichen Hängen des Palatins, der aus Quellen des 4. Jahrhunderts bekannt ist; es ist nur noch ein polychromes Giebelfeld erhalten, das heute in den Kapitolinischen Museen aufbewahrt wird.

3
Lupercal-HöhleLegendär, in der Antike
Mythologisches

Eine Grotte am Fuße des Palatins, die traditionell als der Ort gilt, an dem Romulus und Remus von der Wölfin aufgezogen wurden – zentral für den Gründungsmythos Roms.

Kontakt

Telefon: 06 2111 5843