
Dom San Daniele
Friuli Venezia Giulia
Der Dom San Daniele, dem Erzengel Michael geweiht, ist die Hauptkirche von San Daniele del Friuli in der Provinz und Erzdiözese Udine. Die markante weiße Fassade erhellt den Hauptplatz und spiegelt die architektonische Entwicklung des 18. Jahrhunderts wider. Der Dom wurde nach und nach wiederaufgebaut: 1703 gestaltete Architekt Domenico Rossi die wackelige Fassade der alten Kirche neu; 1721 rekonstruierte Luca Andrioli Presbyterium, Querschiff, Sakristei und die Seitenkapellen; und 1769 schlug Carlo Corbellini den letzten zentralen Teil vor, wobei die Weihe 1806 abgeschlossen wurde. Der 16. Jahrhundert-Glockenturm, der 1531 auf der Grundlage von Entwürfen von Giovanni da Udine begonnen wurde, ist bis heute unvollendet. Im Inneren gibt es drei Schiffe; dort finden sich bemerkenswerte Elemente wie ein Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert und die kostbare Leinwand „Santissima Trinità“ des Renaissance-Malers Pordenone. Die Orgel des Doms mit drei Manualen und über dreitausend Pfeifen zählt zu den größten der Region. Das Gebäude hat Schäden durch Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg und durch das Erdbeben von 1976 erlitten, ist aber weiterhin ein bedeutendes kulturelles und religiöses Wahrzeichen der Region.
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Tipp: Besucher sollten in Erwägung ziehen, den Dom an großen liturgischen Feierlichkeiten wie Ostern und Weihnachten zu besuchen, wenn besondere Messen stattfinden. Die beste Zeit für einen Besuch ist außerhalb der Hauptfeiertage, um Menschenmassen zu vermeiden und Kunst sowie Architektur in ruhiger Umgebung zu genießen. Der Eintritt ist in der Regel frei, Spenden werden jedoch gern gesehen, um die Instandhaltung zu unterstützen. Prüfen Sie die offizielle Website oder kontaktieren Sie die Pfarrei für aktuelle Messzeiten und besondere Veranstaltungen.
Interessante Fakten
- •Die Orgel des Doms gehört zu den größten in der Region Friaul-Julisch Venetien: Sie verfügt über mehr als 3.000 Pfeifen und drei Manuale.
- •Der 1531 begonnene Glockenturm wurde von Giovanni da Udine entworfen, einem Schüler von Andrea Palladio, jedoch nie fertiggestellt.
- •Im Inneren gibt es ein wertvolles Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert sowie die Leinwand „Santissima Trinità“ des renommierten Renaissance-Künstlers Pordenone.
- •Die Fassade des Doms wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombardierungen der Alliierten beschädigt und war zudem vom Erdbeben in Friaul von 1976 betroffen.
Geschichte
Der Dom San Daniele wurde im 18.
Jahrhundert in größerem Umfang neu errichtet.
Den Anfang machte 1703 die Umgestaltung der Fassade durch Domenico Rossi.
Weitere Bauphasen umfassten den Wiederaufbau des Presbyteriums und der Seitenkapellen durch Luca Andrioli im Jahr 1721 sowie den finalen zentralen Abschnitt durch Carlo Corbellini im Jahr 1769, wobei die Weihe 1806 erfolgte.
Der benachbarte Glockenturm aus dem 16.
Jahrhundert, entworfen von Giovanni da Udine, blieb unvollständig.
Der Dom wurde bei den Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg 1944 beschädigt und erlitt weitere Schäden durch das Erdbeben von 1976, ist jedoch als zentrales religiöses und kulturelles Denkmal erhalten geblieben.
Ortsführer
Domfassade1703
Die helle weiße Fassade wurde in der frühen Zeit des 18. Jahrhunderts von Domenico Rossi rekonstruiert. Sie erhellt den Hauptplatz und zeigt barocke Gestaltungselemente.
Glockenturm1531
Ein im 16. Jahrhundert begonnener Glockenturm, der 1531 nach Entwürfen von Giovanni da Udine startete. Er ist vor allem wegen seines Renaissance-Stils bemerkenswert, blieb jedoch unvollendet.
Seitenschiffe und Mittelschiff (Innenraum)16. Jahrhundert (Taufbecken), frühes 16. Jahrhundert (Gemälde)
Im Inneren des Doms gibt es drei Schiffe. Sehenswert sind das Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert sowie das kostbare Gemälde „Santissima Trinità“ von Pordenone, einem bedeutenden Renaissance-Künstler.
Orgel
Eine der größten Orgeln der Region mit drei Manualen und über 3.000 Pfeifen – für ein reiches musikalisches Erbe und ein besonderes Klangerlebnis in der Akustik.
Kontakt
Telefon: 0432 957054