Piazza del Plebiscito

Campania

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Die Piazza del Plebiscito ist der größte öffentliche Platz in Neapel, Italien, und liegt im historischen Zentrum der Stadt. Berühmt ist sie für ihre monumentale neoklassizistische Architektur, die von der Basilika Basilica di San Francesco di Paola dominiert wird – sie spiegelt den Pantheon in Rom mit seiner imposanten Kuppel und der Säulenhalle wider. Der Platz wurde ursprünglich im frühen 19. Jahrhundert unter der Herrschaft von Joachim Murat geplant, der sich vorstellte, ein Randgebiet in ein großes Forum umzuwandeln. Obwohl Murats Pläne unterbrochen wurden, wurde der Platz später unter König Ferdinand I. der Zwei Sicilien fertiggestellt, der die Basilika als Votivgabe in Auftrag gab. Der Platz wird auf der einen Seite vom Königspalast und auf der anderen von den Kolonnaden eingerahmt, in denen Statuen von Carlo III und Ferdinand I stehen – geschaffen von Antonio Canova beziehungsweise Antonio Calì. Die Piazza del Plebiscito ist eine bedeutende Kulisse für Kulturveranstaltungen, Konzerte und öffentliche Zusammenkünfte und verkörpert das reiche Erbe und das lebendige Leben in Neapel. Die offene, großzügige Gestaltung und die architektonische Harmonie machen den Platz zu einem einzigartigen und faszinierenden Reiseziel für Besucher.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Piazza del Plebiscito ist im Frühling oder im frühen Herbst, wenn das Wetter angenehm ist und draußen häufig Veranstaltungen stattfinden. Wenn Sie morgens früh ankommen, können Sie den Platz in Ruhe erkunden und haben bessere Möglichkeiten für Fotos. Besucher sollten außerdem den Veranstaltungskalender prüfen, denn Konzerte oder kulturelle Events auf dem Platz können das Erlebnis noch bereichern. Der Eintritt in die Piazza ist zwar kostenlos, aber manche Veranstaltungen erfordern Tickets – es empfiehlt sich daher, diese im Voraus zu kaufen. Aufgrund der großen offenen Fläche und der umliegenden Sehenswürdigkeiten sind bequeme Laufschuhe empfehlenswert.

Interessante Fakten

  • Die Basilika auf dem Platz wurde vom Pantheon in Rom inspiriert und zählt zu den besten Beispielen neoklassizistischer Architektur in Italien.
  • Die Kolonnaden der Piazza del Plebiscito zeigen Reiterstatuen von König Carlo III und König Ferdinand I, geschaffen von den renommierten Künstlern Antonio Canova und Antonio Calì.
  • Ursprünglich sollte der Platz Gran Foro Gioacchino heißen – nach Joachim Murat –, doch der Name wurde nie übernommen.
  • Die Piazza del Plebiscito ist ein beliebter Ort für große Konzerte und kulturelle Veranstaltungen in Neapel und zieht viele Menschen an.

Geschichte

1809

Die Ursprünge der Piazza del Plebiscito reichen bis ins Jahr 1809 zurück, als Joachim Murat ein Projekt zur Stadterneuerung anstieß, um ein vernachlässigtes Gebiet in ein großes Forum umzuwandeln, das Gran Foro Gioacchino genannt wurde.

Das Projekt wurde jedoch nach Murats Vertreibung und der Wiederherstellung der bourbonischen Monarchie gestoppt.

König Ferdinand I.

ließ den Bau der Basilica di San Francesco di Paola in der Mitte des Platzes als Votivgabe in Auftrag geben – als Zeichen dafür, dass er nach seiner Rückkehr auf den Thron wiederhergestellt war.

1816

Der Bau der Basilika begann 1816 und wurde 1846 abgeschlossen.

Er steht damit in der neoklassizistischen Tradition, inspiriert vom römischen Pantheon.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Platz zu einem symbolischen öffentlichen Raum, der vom Königspalast eingerahmt und mit Statuen geschmückt wurde, die wichtige Persönlichkeiten aus der neapolitanischen Geschichte ehren.

Ortsführer

1
Basilika von San Francesco di Paola1816-1846
Architekt Pietro Bianchi

Eine neoklassizistische Basilika im Zentrum der Piazza del Plebiscito, inspiriert vom Pantheon in Rom. Sie verfügt über eine beeindruckende Kuppel, einen Pronaos mit sechs ionischen Säulen aus Carrara-Marmor sowie Statuen von Heiligen und religiösen Persönlichkeiten. Die Basilika wurde als Votivkirche errichtet, die König Ferdinand I. nach seiner Rückkehr auf den Thron in Auftrag gab.

2
Kolonnaden der Piazza del PlebiscitoEarly 19th century
Leopoldo Laperuta (Plan), Antonio Canova und Antonio Calì (Statuen)

Diese halbelliptischen Kolonnaden rahmen den Platz ein und bestehen aus dorischen Säulen, die das Portikus tragen. Sie waren Teil des ursprünglichen städtischen Plans von Leopoldo Laperuta und beinhalten Statuen von König Carlo III und König Ferdinand I zu Pferd.