Aragonische Burg (Reggio Calabria)

Calabria

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Die Aragonische Burg in Reggio Calabria ist eine bedeutende historische Festung in der Piazza Castello, zwischen der Via Aschenez und der Via Possidonea. Obwohl sie meist als „Aragonese“ bekannt ist, reichen ihre Ursprünge weit früher zurück: Die Befestigungsanlagen in der Gegend lassen sich auf die antiken Stadtmauern der griechischen Siedlung Palaiapolis aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen. Die Burg steht auf einem Hügel, der in der Antike und in der hellenistischen Zeit strategisch wichtig war, um die Stadt und ihren Hafen zu schützen. Unter byzantinischer Herrschaft wurde die Festung 536 n. Chr. von General Belisarius restauriert, um den entscheidenden Hafen und das südliche Kalabrien abzusichern. Später wechselte sie durch die normannische und die angevinische Kontrolle, wobei es in der Regierungszeit von Friedrich II. von Schwaben zu bedeutenden Umbauten kam: Er ließ eine viereckige Anlage mit vier Ecktürmen errichten. Im 14. Jahrhundert wurde die Burg inmitten regionaler Konflikte weiter restauriert und befestigt, unter anderem unter Königin Johanna I. und Karl von Durazzo, die die lokalen Gemeinschaften in die Instandhaltung einbanden. Heute bleibt sie ein wichtiges Symbol des kulturellen Erbes von Reggio Calabria und beherbergt seit 1956 das Observatorium des National Institute of Geophysics.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Aragonischen Burg sind Frühling und Herbst, wenn das Wetter mild ist. Besucher sollten die Öffnungszeiten im Voraus prüfen und für einen tieferen Einblick in die Geschichte geführte Touren in Betracht ziehen. Tickets lassen sich oft vor Ort kaufen, eine frühzeitige Buchung kann jedoch helfen, Warteschlangen zu vermeiden. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen.

Interessante Fakten

  • Die Burg gilt als eines der wichtigsten historischen Symbole von Reggio Calabria – zusammen mit den Riace Bronzes.
  • Seit 1956 beherbergt die Burg das Observatorium des National Institute of Geophysics.
  • Der Hügel der Burg war ursprünglich ein markanter, befestigter Punkt in den antiken Stadtmauern und entscheidend für den Schutz des Hafenbereichs.
  • Restaurierungen im 14. Jahrhundert wurden von verschiedenen lokalen Gemeinschaften und religiösen Institutionen mitgetragen, was ihre Bedeutung für die Region widerspiegelt.

Geschichte

Der Ort der Aragonischen Burg ist seit der Zeit der antiken Griechen befestigt und gehörte ursprünglich zu den Stadtmauern von Palaiapolis aus dem 8.

Jahrhundert v.

Chr.

536

Während der Byzantinisch-Gotischen Kriege ließ General Belisarius die Befestigungen 536 n.

Chr.

wiederherstellen, um den strategisch wichtigen Hafen von Reggio Calabria zu schützen.

1059

Danach ging die Burg in normannische Kontrolle über (1059) und später in die Herrschaft der Anjou (1266).

Bedeutende Erweiterungen und Befestigungen wurden im 13.

Jahrhundert unter Friedrich II.

von Schwaben durchgeführt; weitere Restaurierungen folgten im 14.

Jahrhundert im Zuge von Konflikten zwischen angevinischen und aragonischen Prätendenten auf den neapolitanischen Thron.

Ortsführer

1
Hauptfestung und Stadtmauern13th century
Frederick II of Swabia

Der Hauptbau der Burg umfasst massive Mauern und Verteidigungstürme, die seine Entwicklung von der byzantinischen über die normannische bis zur aragonischen Epoche widerspiegeln. Besucher können die viereckige Anlage mit vier Ecktürmen erkunden – ein typisches Merkmal der Regierungszeit von Friedrich II.

2
Observatorium des National Institute of Geophysics1956

Seit 1956 beherbergt die Burg das Observatorium, ein wichtiges wissenschaftliches Zentrum für geophysikalische Forschung in Italien. Diese moderne Nutzung verleiht der historischen Festung eine besondere Dimension.

Kontakt

Telefon: 0965 362 2514