
Leuchtturm Súgandisey
Vesturland
Der Leuchtturm der Insel Súgandisey thront auf der Basaltinsel Súgandisey und schützt die Stadt Stykkishólmur vor Nordwinden. Die Insel ist über eine Straße vom Hafen aus erreichbar, sodass Besucher entweder zu Fuß gehen oder mit dem Auto fahren und anschließend die Treppen zu der malerischen Klippe hinaufsteigen können. Mehrere Treppen führen zu Aussichtspunkten mit Bänken, von denen aus man den Blick weit über die Stadt und den umliegenden Breiðafjörður schweifen lassen kann. Der Leuchtturm selbst ist ein historisches Bauwerk, das ursprünglich in Grótta in Seltjarnarnes bei Reykjavík stand, bevor er nach Súgandisey versetzt wurde. Diese Verlegung bewahrt das kulturelle Erbe des Leuchtturms und bietet zugleich einen ganz besonderen Blick über die Westküste Islands. Insel und Leuchtturm vereinen natürliche Basaltgeologie mit maritimer Geschichte und gehören deshalb zu den beliebtesten Zielen für Touristen, die kulturelle Einblicke und beeindruckende Landschaften zugleich suchen.
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Tipp: Besuchen Sie die Insel im Sommer tagsüber: Dann gibt es die besten Panoramablicke und meist angenehmes Wetter. Die Insel ist gut per Straße erreichbar und in der Nähe gibt es Parkmöglichkeiten. Nehmen Sie unbedingt festes Schuhwerk mit, da Sie viele Treppen steigen. Vorab-Tickets sind nicht nötig, da der Bereich für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Prüfen Sie die lokalen Wettervorhersagen, denn an der Küste kann sich die Lage schnell ändern. Fotografie-Fans finden sowohl am Leuchtturm als auch an den Aussichtsbänken hervorragende Motive.
Interessante Fakten
- •Der Leuchtturm auf Súgandisey befand sich ursprünglich in Grótta im Raum Reykjavík, bevor er versetzt wurde.
- •Súgandisey ist eine natürliche Basaltformation, die den Hafen von Stykkishólmur vor Nordwinden schützt.
- •Besucher können Panoramablicke auf den Breiðafjörður vom Leuchtturm sowie von den Klippen der Insel aus genießen.
Geschichte
Der Leuchtturm auf Súgandisey wurde ursprünglich in Grótta in Seltjarnarnes errichtet, einem Ort nahe Reykjavík, bevor er an seinen heutigen Standort gebracht wurde.
Der erste Leuchtturm in Grótta wurde 1897 von der dänischen Leuchtturmbehörde gebaut; das aktuelle Gebäude stammt aus dem Jahr 1947.
Der Leuchtturmwärter lebte bis 1970 vor Ort.
Bei der Insel Súgandisey handelt es sich selbst um eine Basaltformation, die seit langem als natürlicher Schutz für den Hafen von Stykkishólmur vor Nordwinden dient.
Durch die Versetzung des Leuchtturms bleibt ein Stück isländischer maritimer Geschichte erhalten – und er wurde gleichzeitig an die Bedürfnisse der Westküste angepasst.
Ortsführer
Aussichtsbänke an der Klippe
Bänke auf Treppen, die zu den Basaltklippen hinaufführen – hier können Besucher ausruhen und die Panoramablicke auf Stykkishólmur sowie den umliegenden Fjord genießen.
Leuchtturm Súgandisey1947
Ein historischer Leuchtturm, der 1947 ursprünglich errichtet und von Grótta bei Reykjavík hierher versetzt wurde. Er bietet erhöhte Ausblicke über die Insel und den Breiðafjörður.