
Kunstmuseum Akureyri
Norðurland eystra
Das Kunstmuseum Akureyri, das in der Stadt Akureyri im Nordisland liegt, ist das größte Kunstmuseum dieser Art außerhalb des Reykjavik-Gebiets. Das Museum eröffnete am 29. August 1993 und beherbergt eine vielfältige Sammlung von Kunstwerken sowohl isländischer als auch internationaler Künstlerinnen und Künstler. Zur Sammlung gehören unter anderem Werke von bedeutenden Persönlichkeiten wie Rembrandt, Louisa Matthíasdóttir, Erró und Henri Cartier-Bresson. Das Museum befindet sich in einem historisch bedeutsamen Gebäude, das ursprünglich 1937 errichtet wurde und bis 1980 als Molkerei zur Verarbeitung diente. Der Architekt Þórir Baldvinsson entwarf das Gebäude mit starken Einflüssen der Bauhaus-Schule sowie der internationalen funktionalistischen Bewegung. Das Museum ist ein kultureller Mittelpunkt in Akureyri und bereichert das künstlerische Leben der Stadt durch Ausstellungen und Publikationen. Es befindet sich in der Kaupvangsstræti 12 im Stadtteil Listagil in Akureyri und ist bis heute eine wichtige Adresse für zeitgenössische und historische Kunst in Island.
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Tipp: Besucherinnen und Besucher sollten vor dem Besuch die offizielle Website des Museums prüfen, um aktuelle Ausstellungen und Öffnungszeiten zu erfahren. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Sommermonate, wenn in Akureyri mildere Witterung herrscht und die Tage länger sind. Tickets lassen sich oft an der Tür kaufen, dennoch empfiehlt es sich, nach möglichen Rabatten oder Kombitickets mit anderen lokalen Attraktionen Ausschau zu halten. Führungen können auf Anfrage verfügbar sein.
Interessante Fakten
- •Das Gebäude des Museums war ursprünglich eine Molkerei, die 1937 gebaut wurde, und wurde später für Kunstausstellungen umgenutzt.
- •Es zeigt Werke international renommierter Künstlerinnen und Künstler wie Rembrandt und Henri Cartier-Bresson.
- •Das architektonische Konzept spiegelt Einflüsse der Bauhaus-Schule und des internationalen funktionalistischen Stils wider.
- •Das Museum spielte eine bedeutende Rolle dabei, Kunst außerhalb der Region um Islands Hauptstadt zu fördern.
Geschichte
Die Idee, in Akureyri ein Kunstmuseum zu gründen, wurde erstmals 1960 von Jónas Jónsson in einem Zeitungsartikel vor Ort vorgeschlagen.
Doch es dauerte über drei Jahrzehnte, bis die Idee Wirklichkeit wurde – gipfelnd in der Eröffnung des Museums im Jahr 1993 am Jahrestag von Akureyri.
Das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, wurde ursprünglich 1937 als Molkerei für die Verarbeitung gebaut und bis 1980 entsprechend genutzt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Erweiterungsbau ergänzt, um eine Lagerfläche für Käse bereitzustellen; heute fungiert dieser als Westgalerie des Museums.
Seit seiner Eröffnung ist das Museum zu einer wichtigen kulturellen Institution im Nordisland gewachsen.
Ortsführer
Haupthallen für Ausstellungen
Diese Säle zeigen eine wechselnde Auswahl an Kunstwerken von isländischen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern – darunter Gemälde, Fotografien und Skulpturen.
WestgaleriePost World War II
Früher eine Lagerfläche für Käse, die nach dem Zweiten Weltkrieg hinzugefügt wurde, dient dieser Raum heute als Ausstellungsbereich für temporäre Präsentationen.
Museumsgebäude1937
Entworfen von dem Architekten Þórir Baldvinsson, präsentiert das Gebäude bauhaus- sowie funktionalistische architektonische Einflüsse; ursprünglich diente es von 1937 bis 1980 als Molkerei.
Kontakt
Telefon: 461 2610