Diyala-Brücke
Diyālá
Das Diyala-Wehr, auch bekannt als Diyala Barrage, ist ein Umleitungswehr am Diyala-Fluss, etwa 90 Kilometer nordöstlich von Bagdad, Irak. Es wurde zwischen 1966 und 1969 errichtet. Das Wehr wurde gebaut, um Wasser vom Hemrin Dam, der 11 Kilometer flussaufwärts liegt, in die Kanäle Khalis und Sadr Al-Mushtarak zur Bewässerung umzuleiten. Die Anlage wurde in den 1960er-Jahren von den Consulting Engineers Sir Murdoch McDonald and Partners aus London entworfen. Sie verfügt an jedem Ende über Straßenbrücken, die für schwere militärische Lasten wie Panzer auf Radtransportern ausgelegt sind; entworfen wurden sie von Captain B P Daly von den Royal Engineers. Das Wehr ist ein wesentlicher Bestandteil eines großen Bewässerungssystems, das landwirtschaftliche Aktivitäten in der Region unterstützt. Zudem wurde es auf irakischen Briefmarken verewigt, was seine Bedeutung als Infrastrukturdenkmal unterstreicht.
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Tipp: Wer sich für Ingenieurwesen und Bewässerungsinfrastruktur interessiert, findet das Diyala-Wehr sicherlich bemerkenswert. Die beste Zeit für einen Besuch sind die kühleren Monate, um der intensiven Sommerhitze im Irak zu entgehen. Da es in erster Linie ein in Betrieb befindliches Bewässerungswehr ist, kann der Zugang eingeschränkt sein; falls möglich, sollten Sie vorher eine Erlaubnis einholen oder sich nach geführten Touren erkundigen.
Interessante Fakten
- •Die Brücken am Diyala-Wehr wurden speziell dafür entworfen, die schwersten militärischen Lasten zu tragen – einschließlich Panzer auf Radtransportern.
- •Das Wehr wurde auf einer Serie von drei irakischen Briefmarken abgebildet, was seine nationale Bedeutung unterstreicht.
- •Die mit dem Wehr verbundenen Bewässerungskanäle unterstützen umfangreiche landwirtschaftliche Flächen flussabwärts.
Geschichte
Das Diyala-Wehr wurde zwischen 1966 und 1969 als Teil eines großen Bewässerungsprojekts errichtet, das in den 1960er-Jahren entwickelt wurde, um das Wassermanagement am Diyala-Fluss zu verbessern.
Es wurde gebaut, um Wasser vom Hemrin Dam in Bewässerungskanäle abzuleiten und so die Landwirtschaft flussabwärts zu unterstützen.
Planung und Bau erfolgten unter Beteiligung britischer Beratungsingenieure sowie militärischer Ingenieure, was die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene widerspiegelt.
In den Jahrzehnten danach blieb es eine zentrale Wasserbau- und Steuerungsanlage in der Region.