
Alwand-Staudamm
Diyālá
Der Alwand-Staudamm ist ein hydroponischer Staudamm am Alwand-Fluss, südöstlich von Khanaqin in Diyālá, Irak, nahe der Grenze zwischen Irak und Iran. Er wurde mit einem Erdkern aus Lehm errichtet und ist 1.342 Meter lang sowie 24 Meter hoch. Sein Stausee fasst etwa 38 Millionen Kubikmeter Wasser und bedeckt eine Fläche von rund 6,2 Millionen Quadratmetern. Der Staudamm ging 2013 in Betrieb und spielt eine wichtige Rolle dabei, die nahegelegene Stadt Khanaqin vor Überschwemmungen und Starkregen zu schützen, die oberhalb entstehen. Neben dem Hochwasserschutz dient das Wasser des Staudamms der Versorgung landwirtschaftlicher Projekte, bietet Trinkwasser und unterstützt Verflüssigungsprozesse – insbesondere in den Sommermonaten. Überschüssiges Wasser vom Alwand-Staudamm wird nachgelagert in den Hemrin-Staudamm abgeleitet. Der Staudamm wurde von der General Rafidain Company gebaut; mit dem Bau wurde 2010 begonnen, fertiggestellt wurde er 2013. Er ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt zur Verbesserung des regionalen Wassermanagements und der Sicherheit.
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Tipp: Wer sich für den Staudamm interessiert, sollte einen Besuch in trockenen Jahreszeiten in Betracht ziehen, um Hochwasserrisiken zu vermeiden. Da es sich um einen funktionsfähigen Infrastrukturstandort handelt, kann der Zugang eingeschränkt sein; daher wird empfohlen, vor dem Besuch lokale Genehmigungen und Sicherheitsrichtlinien zu prüfen. Es liegen keine Informationen zu Ticketpreisen oder Rabatten vor.
Interessante Fakten
- •Der Staudamm hat einen Erdkern aus Lehm und misst 1.342 Meter in der Länge sowie 24 Meter in der Höhe.
- •Er verfügt über einen Stausee mit einer Kapazität von 38 Millionen Kubikmetern und einer Oberfläche von 6,2 Millionen Quadratmetern.
- •Der Staudamm schützt die Stadt Khanaqin vor Überschwemmungen und Starkregen aus dem Oberlauf.
- •Überschüssiges Wasser vom Alwand-Staudamm wird nachgelagert in den Hemrin-Staudamm abgeleitet.
- •Falsche Gerüchte über einen Einsturz des Staudamms verbreiteten sich nach einem Erdbeben im Jahr 2014, erwiesen sich jedoch als unwahr.
Geschichte
Der Grundstein des Alwand-Staudamms wurde 2010 gelegt, und gebaut wurde der Staudamm von der General Rafidain Company.
Anfang 2013 ging er in Betrieb, vor allem um die Stadt Khanaqin vor Hochwasser und Starkregen zu schützen, die aus dem oberen Alwand-Flussgebiet kommen.
Die Baukosten des Staudamms beliefen sich auf mehr als 28 Milliarden irakische Dinar.
Ende 2014 kursierten Gerüchte über einen Einsturz des Staudamms nach einem Erdbeben in der Region, doch diese wurden später als falsch widerlegt.