
KBR National Park
South India Region
Der Kasu Brahmananda Reddy National Park liegt mitten in den Jubilee Hills und Banjara Hills von Hyderabad, umfasst rund 390 Acres und dient als wichtiges grünes Lungenflügel der Stadt. Seit 1998 als Nationalpark eingerichtet, gehörte das Gebiet früher zum Palastkomplex des Nizam – einschließlich des Chiran Palace, einer modernen Villa, die 1940 erbaut wurde. Der Park beherbergt über 600 Pflanzenarten, 140 Vogelarten sowie 30 verschiedene Schmetterlings- und Reptilienarten und bietet so einen abwechslungsreichen Lebensraum für Wildtiere wie Schuppentiere, kleine indische Zibetkatzen, Dschungelkatzen, Pfauen und Stachelschweine. Durch das Vorhandensein von Wasserflächen können sich Flora und Fauna im Park gut entwickeln – ein lebendiges Ökosystem entsteht. Besucher genießen die Ruhe und natürliche Schönheit, weshalb der Park ein beliebtes Ausflugsziel für alle ist, die sich dem städtischen Smog entziehen möchten. Durch seine Lage zwischen den gehobenen Vierteln Hyderabad ist er zudem gut erreichbar und sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen gleichermaßen beliebt.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im KBR National Park sind die kühleren Morgenstunden oder der späte Nachmittag: Dann lassen sich Wildtiere besonders gut beobachten und die Hitze wird vermieden. Wochenenden sind beliebt, daher kann ein Besuch unter der Woche ein ruhigeres Erlebnis bieten. Für geführte Spaziergänge oder besondere Naturprogramme empfiehlt sich eine gute Vorausplanung. Der Eintritt ist in der Regel kostenlos – dennoch solltest du mögliche aktualisierte Besucherhinweise oder Genehmigungen auf der offiziellen Website von Telangana Tourism prüfen. Für eine bequeme Anreise bieten sich die nahegelegene Metro-Station Jubilee Hills Check Post oder die MMTS-Station Begumpet an.
Interessante Fakten
- •Der Park beherbergt über 600 Pflanzenarten und 140 Vogelarten – und zählt damit in urbaner Umgebung zu den Hotspots der Biodiversität.
- •Der Chiran Palace, der sich innerhalb des Parks befindet, ist eine einzigartige moderne Villa, die 1940 gebaut wurde – anders als die traditionellen Paläste des Nizam.
- •Der Park umfasst mehrere historische Bauten wie Mor Bungalow, Gol Bungalow sowie Stallungen für Elefanten und Pferde.
- •Im Jahr 2020 wurde der Park vom Government of India zur ökologisch sensiblen Zone erklärt, um seine Umwelt zu schützen.
- •Der Park ist eine wichtige Grünfläche für Hyderabad: Er hilft, die städtische Luftverschmutzung zu bekämpfen und bietet zudem Lebensraum für seltene Tiere wie Schuppentiere und Dschungelkatzen.
Geschichte
Das Gebiet war ursprünglich Teil des Besitzes des Nizam.
Zu dem Areal, das heute der KBR National Park ist, gehörte auch der Chiran Palace, der 1940 als moderne Residenz für den Prinzen erbaut wurde.
Der Palastkomplex und die umliegenden Ländereien wurden 1998 von der Regierung von Andhra Pradesh zum Nationalpark erklärt, wodurch die Kontrolle über die meisten Flächen an die Forstbehörde überging.
Im Laufe der Zeit ging die Kontrolle des Nizam auf weniger als sechs Acres zurück – 2010 regelten Vereinbarungen den Flächentausch sowie die Parkgrenzen.
Der Park wurde umbenannt, um Kasu Brahmananda Reddy zu ehren, einen ehemaligen Chief Minister von Andhra Pradesh.
2020 erklärte die indische Regierung das Gebiet zu einer ökologisch sensiblen Zone, um den Schutz der natürlichen Umgebung weiter zu gewährleisten.
Ortsführer
Chiran Palace1940
Eine moderne Duplex-Villa, die 1940 erbaut wurde und als Wohnsitz des Prinzen des Nizam diente. Sie verfügt über zwei Keller, darunter einen Billiardraum und einen Konferenzsaal, im Erdgeschoss einen Waffenraum, Gästezimmer, ein Büro, eine Speisekammer und eine Küche sowie im ersten Stock sieben Schlafzimmer.
Mor Bungalow and Gol Bungalow
Historische Gebäude innerhalb des Parkkomplexes, darunter das Mor (Pfauen)-Bungalow auf einem kleinen Hügel sowie der Gol Bungalow, der Teil des ehemaligen Palastgrundstücks war.
Wildlife Habitat
Der Park unterstützt eine vielfältige Tierwelt, darunter Schuppentiere, kleine indische Zibetkatzen, Pfauen, Dschungelkatzen, Stachelschweine sowie mehr als 140 Vogelarten – und dazu 30 verschiedene Schmetterlingsarten.