Ammunition Hill

Yerushalayim

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Ammunition Hill liegt im nördlichen Ost-Jerusalem nahe dem Mount Scopus und diente ursprünglich als befestigter Posten, der in den 1930er-Jahren von den Briten errichtet worden war, um Munition zu lagern. Während des Arabisch-israelischen Kriegs 1948 wurde die Anlage von der jordanischen Arabischen Legion erobert und entwickelte sich zu einem strategisch wichtigen militärischen Standort. Im Sechstagekrieg 1967 war Ammunition Hill Schauplatz einer der heftigsten Schlachten: Israelische Fallschirmjäger kämpften darum, die stark befestigte jordanische Stellung einzunehmen. Die Schlacht dauerte mehrere Stunden und führte auf beiden Seiten zu schweren Verlusten. Heute ist Ammunition Hill eine nationale Gedenkstätte, die Teile der ursprünglichen Bunker und Schützengräben bewahrt. Dazu gehört ein Museum in den unterirdischen Bunkern, das an die 182 israelischen Soldaten erinnert, die in der Schlacht um Jerusalem gefallen sind – durch das Pflanzen von Olivenbäumen. Die Anlage veranstaltet jährlich Zeremonien zum Jerusalem Day und zieht jedes Jahr rund 200.000 Besucher an, darunter viele Soldaten. Außerdem fungiert sie als zentrale Einführungs- bzw. Ausbildungsstelle für IDF-Fallschirmjäger und unterstreicht damit ihre fortdauernde militärische Bedeutung.

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Tipp: Besucher sollten ihren Besuch vorzugsweise bei Tageslicht planen, um die erhaltenen Schützengräben und das Museum in Ruhe zu erkunden. Tickets können im Voraus über die offizielle Website gekauft werden, um Warteschlangen zu vermeiden. Die Anlage bietet Gedenkveranstaltungen zum Jerusalem Day sowie zu weiteren nationalen Feiertagen, die helfen, die historische Bedeutung noch besser zu verstehen. Aufgrund des Geländes und der Outdoor-Ausstellungen werden bequeme Wanderschuhe empfohlen. Gruppen – einschließlich Angehöriger des Militärs – besuchen die Gedenkstätte häufig; bei größeren Gruppen ist eine frühzeitige Buchung daher ratsam.

Interessante Fakten

  • Die Schlacht um Ammunition Hill gehörte zu den erbittertsten des Sechstagekriegs: Es wurden 36 israelische und 71 jordanische Soldaten getötet.
  • Die Anlage bewahrt originale Bunker und Schützengräben, die während der Schlacht 1967 genutzt wurden.
  • Zum Gedenken an die 182 israelischen Soldaten, die in der Schlacht um Jerusalem gefallen sind, wurden 182 Olivenbäume auf dem Hügel gepflanzt.
  • Der Hügel dient als zentrale Einführungsstelle für israelische Fallschirmjäger.
  • 2019 wurde am Wall of Honour in Ammunition Hill eine Gedenktafel für den Generalleutnant J. F. R. Jacob von der Indian Army angebracht.

Geschichte

Ammunition Hill wurde in den 1930er-Jahren von den Briten als Munitionslager-Posten errichtet, der über befestigte Schützengräben mit einer Polizeischule verbunden war.

1948

Im Arabisch-israelischen Krieg 1948 nahmen jordanische Truppen den Hügel ein und schnitten damit die Verbindung zwischen Mount Scopus und West-Jerusalem ab.

1967

Während des Sechstagekriegs im Juni 1967 starteten israelische Truppen einen Bodentruppenangriff, um den Hügel einzunehmen, trafen dabei jedoch unerwartet auf starken Widerstand der gut verschanzten jordanischen Soldaten.

Nach mehreren Stunden endete die Schlacht mit gesicherter israelischer Kontrolle.

1975

1975 wurde die Anlage in eine Gedenkstätte und ein Museum umgewandelt, und 1987 erklärte man sie zur nationalen Gedenkstätte.

Ortsführer

1
Das Bunker-Museum1975

Das Museum befindet sich in den unterirdischen Bunkern, die von jordanischen Soldaten genutzt wurden. Es bewahrt Relikte aus der Kriegszeit, zeigt Ausstellungen zur Schlacht und bietet Besuchern ein eindrückliches Erlebnis der Bedingungen während des Konflikts im Jahr 1967.

2
Schützengräben und Geschützstellungen1930s
British Mandate authorities

Besucher können die befestigten Schützengräben und Geschützstellungen erkunden, die den Hügel umgaben und während der Schlacht eine Schlüsselrolle als Verteidigungspositionen spielten. Diese Ausstellungen unter freiem Himmel geben Einblick in die taktischen Herausforderungen, denen sich beide Seiten gegenübersahen.

3
Olivenbaum-Gedenkstätte1975

Die 182 Olivenbäume, die auf dem Hügel gepflanzt wurden, ehren jeden israelischen Soldaten, der in der Schlacht um Jerusalem während des Sechstagekriegs gefallen ist. Sie stehen als Symbol für Frieden und Erinnerung.

Kontakt

Telefon: 02-582-9392