
Rundgang auf den Stadtmauern
Yerushalayim
Der Rundgang auf den Stadtmauern bietet Besuchern einen einzigartigen Blick entlang der antiken Stadtmauer von Jerusalem und eröffnet panoramische Ansichten auf die Altstadt und ihre Umgebung. Diese Mauern wurden ursprünglich im 16. Jahrhundert unter dem Osmanischen Sultan Suleiman dem Prächtigen errichtet und stehen auf Fundamenten, die bis in Tausende Jahre zurückreichen. So spiegeln sie die wechselvolle Geschichte der Stadt wider: Eroberung, Zerstörung und Wiederaufbau. Wer oben auf den Mauern entlanggeht, folgt einer Route, die sich an der natürlichen Topografie Jerusalems orientiert. Dabei passiert man nahe an historischen Toren und antiken Befestigungen. Die Mauern waren über verschiedene Epochen hinweg zentrale Verteidigungsanlagen, die Jerusalem schützten – darunter die Zeit der Kanaaniter sowie die Epochen des Ersten Tempels und des Zweiten Tempels. Abschnitte wie Hiskias breite Mauer zeigen dabei die Ausdehnung der Stadt und ihre strategische Bedeutung. Heute ist der Rundgang auf den Stadtmauern eine bekannte Touristenattraktion – ein Symbol für Jerusalems bleibendes Erbe und ein Einblick in die geschichtliche und kulturelle Vielschichtigkeit der Stadt.
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Tipp: Am besten lässt sich der Rundgang auf den Stadtmauern im Frühling und im Herbst genießen, wenn das Wetter mild ist. Es empfiehlt sich, Tickets im Voraus zu kaufen, besonders in der Hochsaison, um Wartezeiten zu vermeiden. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Untergrund uneben ist, und auf etwas Klettern vorbereitet sein. Geführte Touren werden angeboten und sind empfehlenswert, um die Geschichte und Bedeutung der Mauern besser zu verstehen. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen.
Interessante Fakten
- •Die frühesten Mauern rund um Jerusalem gehen über 4.000 Jahre zurück in die Zeit der Kanaaniter.
- •Hiskias breite Mauer ist etwa 40 Meter lang und 7 Meter breit und ein markantes Relikt aus der späten Zeit des Ersten Tempels.
- •Die heutigen Stadtmauern wurden im 16. Jahrhundert vom osmanischen Sultan Suleiman dem Prächtigen erbaut.
- •Archäologische Forschungen im Jahr 2024 ordneten die östlichen Mauern König Uzzija zu und überarbeiteten damit frühere historische Annahmen.
- •Die Mauern beinhalten mehrere Schichten aus unterschiedlichen historischen Epochen, die teils auf ältere Befestigungen aufgesetzt wurden.
Geschichte
Jerusalems Stadtmauern wurden über mehr als 4.000 Jahre hinweg errichtet und wieder aufgebaut – die frühesten Befestigungen reichen bis in die Zeit der Kanaaniter zurück.
Die heutigen Mauern wurden Mitte des 16.
Jahrhunderts vom osmanischen Sultan Suleiman dem Prächtigen erbaut und dabei frühere Verteidigungsanlagen in die Konstruktion integriert.
Zu den bedeutenden historischen Abschnitten zählt Hiskias breite Mauer aus der späten Zeit des Ersten Tempels, die errichtet wurde, um die westliche Ausdehnung der Stadt zu schützen.
Im Laufe der Jahrhunderte erlebten die Mauern zahlreiche Belagerungen, Zerstörungen und Wiederaufbauten – ein Spiegel der strategischen und religiösen Bedeutung Jerusalems.
Im 19.
Jahrhundert verloren die Mauern mit den Veränderungen in der Militärtechnologie und der städtischen Expansion ihre Verteidigungsfunktion und wurden zu einem kulturellen und touristischen Symbol.
Ortsführer
Hiskias breite Mauer8. Jahrhundert v. Chr.
Eine massive Verteidigungsmauer, die in der späten Zeit des Ersten Tempels errichtet wurde, um Jerusalems westliche Ausdehnung zu schützen. Besonders hervorzuheben sind die beeindruckende Größe sowie die archäologischen Überreste, die im Jüdischen Viertel sichtbar sind.
Osmanische Stadtmauern16. Jahrhundert
Die bestehenden Mauern rund um Jerusalem wurden unter Sultan Suleiman dem Prächtigen im 16. Jahrhundert errichtet. Dabei folgten sie der natürlichen Topografie der Stadt und umfassen die Altstadt mit Toren und Türmen.
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