
Stella Maris Kloster
HaTsafon
Das Stella Maris Kloster liegt am Berg Karmel in Israel und ist eine bedeutende Karmelitenkirche. Berühmt ist es vor allem für sein markantes Interieur aus weißem Marmor sowie eine reich verzierte Kuppel, die Luigi Poggi zwischen 1924 und 1928 bemalt hat. Die Kuppel zeigt biblische Szenen – besonders die Darstellung, wie der Prophet Elija in einem Feuerwagen zum Himmel auffährt. Im Zentrum der Kirche steht eine Statue der Jungfrau Maria auf einem Sockel aus Zedernholz des Libanon, die von den Gläubigen vor Ort besonders verehrt wird. Unter dem Hauptaltar befindet sich Elijas Höhle: Laut dem Alten Testament lebte hier der Prophet; in der Höhle gibt es einen in den Fels gehauenen Altar mit einer kleinen Statue von Elija. Das Kloster ehrt vier karrmelitische Heilige mit Prägungen auf den Pilastern: St. Teresa von Ávila, St. Johannes vom Kreuz, St. Edith Stein und St. Mariam Bouardy. Besucher können außerdem eine dauerhaft aufgestellte Krippenszene sowie Fundstücke aus der antiken byzantinischen Kirche erkunden, die einst an diesem Ort stand. Draußen erinnert ein Pyramidenmahnmal an französische Soldaten, die nach Napoleons Rückzug im Jahr 1799 starben. Über die Straße hinweg steht eine Statue der Unbefleckten Empfängnis – ein Denkmal, das das chilenische Volk zu Ehren seiner Schutzpatronin errichtet hat. Die Kirche empfängt Besucher täglich mit Öffnungszeiten am Vormittag und am Nachmittag.
Planen Sie Ihre Reise nach Israel mit KI
Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.
Tipp: Besuchen Sie das Stella Maris Kloster am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, um Menschenmengen zu vermeiden und eine ruhige Atmosphäre zu genießen. Religiöse Artikel und Skapuliere können im kleinen Souvenirshop vor Ort gekauft werden. Es sind keine speziellen Tickets erforderlich, dennoch werden angemessene, respektvolle Kleidung und ein ruhiges Verhalten empfohlen. Prüfen Sie vorab die Öffnungszeiten: Die Kirche ist täglich von 6:00 bis 12:00 Uhr sowie von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Interessante Fakten
- •Die Kuppel-Fresken wurden zwischen 1924 und 1928 von dem maltesischen Karmeliten Luigi Poggi gemalt.
- •Die Höhle unter dem Altar gilt traditionell als Wohnstätte des Propheten Elija gemäß dem Alten Testament.
- •Das Pyramidenmahnmal vor der Kirche ehrt französische Soldaten, die nach Napoleons Rückzug im Jahr 1799 starben.
- •Vier karrmelitische Heilige werden im Inneren der Basilika mit Prägungen geehrt: St. Teresa von Ávila, St. Johannes vom Kreuz, St. Edith Stein und St. Mariam Bouardy.
- •Eine Statue der Unbefleckten Empfängnis über die Straße wurde vom chilenischen Volk errichtet, um dessen Schutzpatronin zu ehren.
Geschichte
Das Stella Maris Kloster wurde an der Stelle einer alten byzantinischen Kirche errichtet und ist seit langem mit dem Propheten Elija verbunden, von dem man glaubt, dass er in der Höhle unter dem Altar gelebt habe.
Die heutige Kirche zeigt eine Kuppel, die Luigi Poggi zwischen 1924 und 1928 bemalt hat.
Der Ort gedenkt außerdem französischer Soldaten, die nach Napoleons Rückzug im Jahr 1799 starben – ein Hinweis auf die über Jahrhunderte gewachsene, vielschichtige historische Bedeutung.
Ortsführer
Hauptaltar und Elijas Höhle
Der Hauptaltar zeigt eine Statue der Jungfrau Maria, die auf einem Sockel aus Zedernholz des Libanon steht. Darunter liegt Elijas Höhle – eine aus dem Fels gehauene Kammer mit einer kleinen Statue des Propheten, von dem man glaubt, dass es sein Wohnort gewesen sei.
Kuppel-Fresken1924-1928
Die Kuppel ist mit biblischen Szenen geschmückt, die von Luigi Poggi bemalt wurden – darunter die hervorstechende Darstellung, wie der Prophet Elija in einem Feuerwagen zum Himmel auffährt.
Prägungen zu Ehren der karrmelitischen Heiligen
Die Pilasterstreifen in der Basilika tragen Prägungen zu Ehren von vier karrmelitischen Heiligen: St. Teresa von Ávila, St. Johannes vom Kreuz, St. Edith Stein und St. Mariam Bouardy.
Dauerhafte Krippenszene und byzantinische Fundstücke
Der Raum rechts vom Eingangsbereich beherbergt diese Ausstellung: Zu sehen sind eine dauerhaft aufgestellte Krippenszene sowie Fundstücke aus der antiken byzantinischen Kirche, die einst hier stand.
Pyramidenmahnmal für französische Soldaten1799
Vor dem Eingang der Kirche steht ein Pyramidenmahnmal, das französische Soldaten ehrt, die nach Napoleons Rückzug im Jahr 1799 starben. Es ist mit einer biblischen Klageinschrift versehen.
Statue der Unbefleckten Empfängnis
Über die Straße von der Kirche hinweg trägt ein Pfeiler eine Statue der Unbefleckten Empfängnis. Errichtet wurde sie vom chilenischen Volk, um die Schutzpatronin des Landes zu ehren.
Kontakt
Telefon: 04-833-7758