Ayalon-Institut-Museum

Ayalon-Institut-Museum

HaMerkaz

75/10090 min

Das Ayalon-Institut-Museum in Rehovot, Israel, bewahrt die Geschichte einer geheimen unterirdischen Munitionsfabrik, die 1945 von der Haganah gegründet wurde. Versteckt unter einem Kibbuz, der einen Wäscheservice betrieb, wurde die Fabrik 8 Meter unter der Erde gebaut und produzierte bis 1948 ungefähr 2,25 Millionen Patronen – entscheidend für die Sten-Untermaschinengewehre des Palmach. Der Standort wurde strategisch gewählt: auf einem Hügel gelegen, in der Nähe eines Bahnhofs, dessen Geräusche die Fabrikklänge überdeckten, und mit vorhandener Infrastruktur des Kibbuz. Die junge Gruppe von 45 Pionieren, die die Geheimhaltung der Fabrik aufrechterhielt, riskierte den Tod, falls sie von den nahegelegenen britischen Truppen entdeckt worden wäre. Nach der israelischen Unabhängigkeit 1948 verlagerte sich die Fabrik über die Erde, und das ursprüngliche Team gründete einen neuen Kibbuz. Das Geheimnis wurde erst 1973 öffentlich. 1987 restauriert, bietet das Museum geführte Touren durch die unterirdische Fabrik sowie die Kibbuz-Gebäude – begleitet von einem Eukalyptus-Hain und Übernachtungszelten. So erhält man einen einzigartigen Einblick in Israels Kampf um die Unabhängigkeit und seine Ideenreichtum bei heimlichen Einsätzen.

Planen Sie Ihre Reise nach Israel mit KI

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.

Tipp: Besuchen Sie die Anlage unter der Woche für ein ruhigeres Erlebnis und erwägen Sie, geführte Touren im Voraus zu buchen, um die unterirdische Fabrik vollständig zu erkunden. Das Museum bietet Bildungs-Dokudramen als Einführung. Eventuell gibt es Ermäßigungen für Gruppen und Schüler. Tragen Sie bequeme Schuhe, da es unterirdische Bereiche und Treppen gibt.

Interessante Fakten

  • Die Fabrik produzierte etwa 2,25 Millionen Patronen zwischen 1945 und 1948 – im Schnitt 40.000 pro Tag.
  • Die unterirdische Fabrik wurde nur 8 Meter unterhalb der Kibbuz-Gebäude in weniger als einem Monat errichtet.
  • Nicht alle Mitglieder des Kibbuz wussten von der geheimen Fabrik; diejenigen, die nichts davon wussten, wurden von den Arbeitern „Giraffen“ genannt.
  • Die Fabrikmaschinen wurden ursprünglich in Polen gekauft und mit Hilfe von Juden in der britischen Armee über Beirut und mit dem Zug nach Palästina geschmuggelt.

Geschichte

1945

1945 während des britischen Mandats in Palästina gegründet, war das Ayalon-Institut eine getarnte Munitionsfabrik, die als Kibbuz erschien.

Die Anlage wurde schnell unterirdisch gebaut, um den Palmach-Kämpfern heimlich Patronen zu liefern.

1948

Die Fabrik arbeitete bis 1948, als Israel unabhängig wurde; danach verlagerte man die Produktion über die Erde.

1973

Das Geheimnis der Fabrik wurde 1973 enthüllt, und der Ort wurde 1987 als Museum wiederhergestellt, um dieses besondere Kapitel der israelischen Geschichte zu bewahren.

Ortsführer

1
Unterirdische Munitionsfabrik1945-1948

Der Kern des Museums: Diese geheime Fabrik wurde unter der Erde gebaut, um Patronen für die Sten-Geschütze des Palmach herzustellen – verborgen unter der Wäsche des Kibbuz. Besucher können die originalen Maschinen sehen und mehr über den geheimen Fertigungsprozess erfahren.

2
Kibbuz-Wäscherei und Wohnquartiere1945

Über der Fabrik betrieb der Kibbuz eine Wäscherei als Tarnung. Die Wohnquartiere beherbergten die jungen Pioniere, die die geheime Fabrik unter ihren Füßen am Laufen hielten – einige von ihnen wussten nicht, dass sie überhaupt existierte.

3
Eukalyptus-Hain und Picknickbereich

Ein Außenbereich mit Eukalyptusbäumen und Picknicktischen lädt Besucher dazu ein, sich zu entspannen und über die historische Bedeutung des Ortes nachzudenken.

Kontakt

Telefon: 08-940-6552