
Balaton Museum
Zala
Das Balaton Museum liegt in Keszthely an der Westküste des Balaton. Es ist ein kultureller Fixpunkt der Region und dem Erhalt sowie der Präsentation des vielfältigen Erbes rund um den Balaton gewidmet. Das Museum wurde 1898 vom Balaton Museum Association gegründet. Sein neobarockes Gebäude wurde zwischen 1925 und 1928 auf Basis der Entwürfe des Architekten Dénes Györgyi errichtet. Es war das erste Museum im Komitat Zala und hat seitdem umfangreiche Sammlungen zusammengetragen – von der Archäologie über die Ethnografie und die Geschichte bis hin zu den Naturwissenschaften mit Bezug auf die Region. Einen starken Aufschwung erlebte das Museum nach der Fusion mit dem Darnay Museum of Sümeg im Jahr 1936, erlitt jedoch während des Zweiten Weltkriegs schwere Verluste, als bei einem Bombenangriff auf den Bahnhof Zalaegerszeg wertvolle Exponate zerstört wurden. Nach der Verstaatlichung im Jahr 1949 belebte das Museum seine Arbeit an den Sammlungen neu und ist bis heute eine bedeutende Kultureinrichtung. Für seine herausragende Arbeit wurde es unter anderem mit dem Preis „Museum of the Year 2011“ sowie dem Podmaniczky Prize im Jahr 2014 ausgezeichnet. Besucher können Ausstellungen entdecken, die die natürliche Umgebung, traditionelle Lebensweisen und die historischen Entwicklungen der Balaton-Region veranschaulichen – und so einen einzigartigen Zugang zu diesem wichtigen ungarischen Landschaftsraum bieten.
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Tipp: Besucher sollten vor dem Besuch auf der offiziellen Website des Museums nach den aktuellen Ausstellungen und Öffnungszeiten schauen. Die beste Zeit für einen Besuch ist das Frühjahr bis in den Herbst, wenn auch die Umgebung des Balaton besonders lebendig ist. Für Gruppenbesuche oder spezielle Ausstellungen kann eine vorherige Buchung empfohlen werden. Das Museum bietet familienfreundliche Angebote und wurde als familienfreundliche Einrichtung ausgezeichnet. Ermäßigungen können für Schüler, Senioren und Gruppen verfügbar sein.
Interessante Fakten
- •Das Museum war das erste Museum, das im Komitat Zala gegründet wurde.
- •Sein Gebäude wurde mit Steinen aus alten Ställen neben dem Festetics Mansion errichtet.
- •1945 zerstörte ein Bombenangriff viele der wertvollsten Exponate des Museums – während des Transports am Bahnhof Zalaegerszeg.
- •Das Museum gewann den Preis „Museum of the Year 2011“ sowie den Podmaniczky Prize im Jahr 2014.
- •2021 wurde es als familienfreundliche Einrichtung anerkannt und erhielt einen Sonderpreis für seine Website.
Geschichte
Der Balaton Museum Association wurde 1898 gegründet, unter anderem mit treibenden Kräften wie Sándor Lovassy und Árpád Csák.
Das Museumsgebäude wurde zwischen 1925 und 1928 im neobarocken Stil errichtet, entworfen von Dénes Györgyi, wobei Steine von abgebauten Ställen in der Nähe des Festetics Mansion verwendet wurden.
1936 fusionierte das Museum mit dem Darnay Museum und erweiterte seine Sammlung deutlich.
Der Zweite Weltkrieg brachte jedoch großes Leid: Viele wertvolle Gegenstände wurden bei einem Bombenangriff während des Transports am Bahnhof Zalaegerszeg zerstört.
Nach der Verstaatlichung im Jahr 1949 nahm das Museum wieder seine Position ein und erneuerte seine Sammelaktivitäten.
In den letzten Jahren wurde es mit mehreren Preisen ausgezeichnet, die seine kulturelle Bedeutung und Qualität würdigen.
Ortsführer
Museum Building1925-1928
Eine neobarocke Bauanlage, die zwischen 1925 und 1928 errichtet und vom Architekten Dénes Györgyi entworfen wurde. Das Gebäude selbst ist ein Kulturdenkmal; es wurde mithilfe von Steinen aus abgetragenen Ställen in der Nähe des Festetics Mansion gebaut.
Permanent Exhibitions
Die Kern-Ausstellungen des Museums decken die Bereiche Archäologie, Ethnografie, Geschichte und Naturwissenschaften der Balaton-Region ab. Gezeigt werden Exponate und Darstellungen, die die Geschichte des kulturellen und naturbezogenen Erbes der Gegend erzählen.
Temporary Exhibitions
Das Museum zeigt wechselnde Ausstellungen zu Themen wie lokaler Kunst, Geschichte und Natur. Zu den jüngeren Ausstellungen gehörten beispielsweise Themen wie die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf die Sammlungen des Museums und das lokale kulturelle Erbe.
Kontakt
Telefon: (06 83) 312 351