Írott-kő Aussichtsturm

Írott-kő Aussichtsturm

Vas

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Der Írott-kő Aussichtsturm, auch bekannt als Geschriebenstein, liegt auf dem höchsten Berg der Kőszeg-Berge auf etwa 884 Metern Höhe und markiert den höchsten Punkt in Westungarn sowie im österreichischen Burgenland. Der Turm wurde ursprünglich 1913 errichtet und überquert als Besonderheit die Grenze zwischen Österreich und Ungarn – ein Erbe der Verträge nach dem Ersten Weltkrieg. Sein Name, der sich mit „geschriebener Stein“ übersetzen lässt, dürfte von historischen Grenzsteinen mit Inschriften zwischen Adelsgütern stammen. Der Turm bietet Besuchern einen beeindruckenden Panoramablick auf die umliegende Naturlandschaft und dient als symbolische Verbindung zwischen den beiden Nationen. Historisch war der Ort ein bedeutender Anlaufpunkt für Wanderer und Naturfreunde – besonders als westlicher Endpunkt des Ungarischen Nationalen Blauen Wanderwegs. Der Aussichtspunkt wurde 2009 wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen und 2010 wiedereröffnet, sodass er weiterhin Touristen anzieht, die sowohl natürliche Schönheit als auch historische Bedeutung suchen. Der Eingang des Turms befindet sich auf der österreichischen Seite, und die Umgebung gehört zum Naturpark Írott-kő – mit vielfältiger Flora und Fauna. Der Ort spiegelt zudem die wechselvolle politische Geschichte der Region wider, darunter die Zeit des Eisernen Vorhangs sowie die Auswirkungen des Schengen-Abkommens auf Grenzübertritte.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Írott-kő Aussichtsturms ist von Ende Frühling bis Anfang Herbst, wenn das Wetter klar ist und die Wege gut zugänglich sind. Besucher sollten die Öffnungszeiten im Voraus prüfen und in der Hauptsaison gegebenenfalls Tickets vorab kaufen. Der Turm ist sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad erreichbar; gut ausgeschilderte Wege führen zum Gipfel. Da der Aussichtspunkt an der Grenze zwischen Österreich und Ungarn liegt, sollten Besucher einen gültigen Ausweis mitführen, auch wenn die Grenzkontrollen im Rahmen des Schengen-Abkommens weitgehend erleichtert wurden. Für Gruppen, Senioren und Kinder können Ermäßigungen verfügbar sein. Eine frühe Anreise wird empfohlen, um Menschenmengen zu vermeiden und die Panoramablicke in ruhiger Atmosphäre genießen zu können.

Interessante Fakten

  • Der Name Írott-kő bedeutet „geschriebener Stein“ und bezieht sich auf historische Grenzsteine mit Inschriften zwischen Adelsfamilien.
  • Der Aussichtsturm steht genau an der Grenze zwischen Österreich und Ungarn – das Ergebnis von Verträgen im 20. Jahrhundert.
  • Der Turm ist der höchste Punkt in Westungarn sowie in der Region Burgenland in Österreich.
  • Er ist der westliche Endpunkt des Ungarischen Nationalen Blauen Wanderwegs, einer bekannten Fernwanderroute.
  • Während des Kalten Krieges war der Turm aufgrund des Eisernen Vorhangs nur von Österreich aus zugänglich.
  • Der Turm wurde 2009 zur Restaurierung geschlossen und 2010 wieder für Besucher geöffnet.

Geschichte

Der Gipfel, der heute Írott-kő heißt, wurde erstmals im 14.

Jahrhundert als Fenyőhegy erwähnt und später im 17.

Jahrhundert Szálkő genannt.

Der heutige Name dürfte von Grenzsteinen mit Inschriften stammen, die die Besitzungen der Familien Batthyány und Esterházy markierten.

1891

Der erste hölzerne Aussichtsturm wurde 1891 vom Kőszeg Tourismusverein errichtet und diente den Besuchern bis 1909.

1913

Der heutige steinerne Aussichtsturm wurde 1913 gebaut – exakt auf der Grenze, die nach den Verträgen nach dem Ersten Weltkrieg festgelegt wurde, insbesondere dem Vertrag von Saint-Germain und dem Vertrag von Trianon.

Während des Kalten Krieges war der Turm aufgrund von Grenzbeschränkungen nur von der österreichischen Seite aus zugänglich.

2007

Nach dem Beitritt Ungarns zum Schengen-Raum im Jahr 2007 wurde der Turm von beiden Ländern aus frei zugänglich.

2010

Der Turm wurde nach Schäden restauriert und 2010 wiedereröffnet – mit Erhalt seiner historischen und kulturellen Bedeutung.

Ortsführer

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Aussichtsturm1913

1913 errichtet, bietet dieser steinerne Turm einen Panoramablick über die Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Der Eingang befindet sich auf der österreichischen Seite und innen können Besucher einen Grenzstein sehen, der die internationale Grenze markiert.

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Umgebung des Naturparks Írott-kő

Das Gebiet rund um den Turm gehört zum Naturpark Írott-kő und bietet vielfältige Flora und Fauna, Wanderwege sowie natürliche Landschaften.

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