Kőhegy-Kapelle und Aussichtspunkt

Pest

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Die Kőhegy-Kapelle und der Aussichtspunkt liegen auf dem 235 Meter hohen Kő-hegy, einem Teil des Gebiets von Budaörs in den Budai Hills. Die der Unbefleckten Empfängnis geweihte Kapelle wurde 1855 von Wendler Ferenc errichtet – nach seiner wundersamen Rettung aus einem Bergbauunfall und einer Vision der Jungfrau Maria. Diese christliche Wallfahrtsstätte ist ein Symbol der Stadt und ist über eine gut gepflegte Treppe erreichbar. Der Stifter der Kapelle lebte als Einsiedler in einer Höhle, die er in der Nähe in den Felsen geschlagen hatte – das zog viele Pilger an. Der Hügel ist wegen seiner Dolomit-Felsformationen und der einzigartigen Flora und Fauna bekannt, darunter seltene Pflanzen wie Pulsatilla grandis und Adonis vernalis sowie Reptilien wie die Pannonische Eidechse. Der Ort verbindet Naturschönheit mit kulturellem Erbe und ist ein beliebter Treffpunkt für Open-Air-Passionstheater und Wanderwege.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Kőhegy-Kapelle und des Aussichtspunkts ist der Frühling und die frühe Sommerzeit, wenn die Wildblumen blühen und das Wetter für Wanderungen angenehm ist. Besucher sollten für den Treppenaufstieg bequeme Schuhe tragen und die lokalen Termine prüfen – insbesondere für Open-Air-Events wie Passionstheater. Der Eintritt zur Kapelle ist frei, doch eine Planung der Besuche an Wallfahrtstagen oder bei besonderen Veranstaltungen kann das Erlebnis bereichern. Eine Ticketvorbestellung ist nicht nötig, aber es wird empfohlen, an stark frequentierten Tagen früh anzukommen.

Interessante Fakten

  • Die Kapelle wurde errichtet, nachdem Wendler Ferenc einen Bergbauunfall überlebt hatte und eine Vision der Jungfrau Maria hatte.
  • Papst Pius IX. sandte für die Weihe der Kapelle 1855 eine Statue der Jungfrau Maria.
  • Wendler schlug eine Einsiedlerhöhle in den Felsen nahe der Kapelle, in der er lebte und sich um den Ort kümmerte.
  • Der Hügel beherbergt seltene Pflanzenarten wie Pulsatilla grandis (Kuhschelle) und Adonis vernalis (Frühlings-Adonisröschen).
  • Die Pannonische Eidechse, eine besondere Reptilienart, lebt im Gebiet des Kő-hegy.
  • Die Kapelle ist ein beliebter Veranstaltungsort für Open-Air-Passionstheater in deutscher und ungarischer Sprache.

Geschichte

1855

Der Kő-hegy gehört seit langem zum lokalen Leben in Budaörs: Die Kapelle wurde 1855 errichtet, nachdem Wendler Ferenc einen Bergbauunfall überlebt hatte und eine marianische Vision erlebte.

Noch im selben Jahr wurde die Kapelle geweiht – mit einer Statue, die von Papst Pius IX.

gesandt wurde.

1897

Wendler lebte als Einsiedler in einer Höhle, die er in den Hügel gehauen hatte, und kümmerte sich bis zu seinem Tod 1897 um die Kapelle.

1931

Seine Nachkommen unterhielten die Kapelle bis 1931, als sie an die örtliche katholische Kirche übergeben wurde.

In Zeiten des Zweiten Weltkriegs wurde die Kapelle beschädigt, danach jedoch wiederhergestellt.

Die Vertreibungen in der Nachkriegszeit führten zu Vernachlässigung, doch die Kapelle ist bis heute eine geschätzte Wallfahrtsstätte und ein lokales Wahrzeichen.

Ortsführer

1
Kőhegy-Kapelle1855
Wendler Ferenc

Eine kleine Kapelle, die der Unbefleckten Empfängnis gewidmet ist und 1855 von Wendler Ferenc nach seinem wundersamen Überleben und seiner Vision errichtet wurde. Die Kapelle ist eine Wallfahrtsstätte und verfügt über eine Statue der Jungfrau Maria, die von Papst Pius IX. gesandt wurde.

2
Einsiedlerhöhle1872-1878
Wendler Ferenc

Eine in den Dolomitfelsen von Wendler Ferenc zwischen 1872 und 1878 geschaffene Höhle, in der er als Einsiedler lebte, um sich um die Kapelle zu kümmern. Die Höhle ist kreuzförmig und steht sinnbildlich für Wendlers Hingabe.

3
Aussichtspunkt auf dem Kő-hegy

Der Gipfel des Kő-hegy bietet einen Panoramablick über Budaörs und die umliegenden Hügel. Die natürlichen Dolomitformationen und die seltene Pflanzenwelt machen den Ort zu einem besonderen Wanderziel.