
Nagymaros Aussichtspunkt
Pest
Der Csóványos- Aussichtsturm, ursprünglich ein geodätischer Mess- und Vermessungsturm, steht auf dem 938 Meter hohen Csóványos-Gipfel in den Börzsöny-Bergen. Zunächst als hölzener Triangulationspunkt im Rahmen der zweiten Militärvermessung errichtet, entwickelte sich der Turm über Jahrzehnte: von einer Holzkonstruktion zu einem 22,6 Meter hohen Betonturm, der 1978 gebaut wurde. Aufgrund seiner Panoramaaussichten war er ein beliebter Aussichtspunkt – an klaren Tagen reicht der Blick sogar bis zu den Hohen Tatra und zum Schneeberg. 2013 wurde der Turm umfassend saniert, finanziert durch die Europäische Union sowie die Ipoly Erdő Zrt., und in einen sicheren, barrierearmen Aussichtspunkt verwandelt. Rund um jede Ebene umschließt eine Stahlkonstruktion mit roter Bekleidung aus Kiefernholz den Turm; im Inneren führt zudem eine 133-stufige Wendeltreppe hinauf. Der restaurierte Turm wurde im Oktober 2014 wiedereröffnet und lädt nun dazu ein, weitreichende Ausblicke auf die umliegende Landschaft und die Region Donauknie zu genießen. Die gelungene Mischung aus historischer geodätischer Funktion und moderner touristischer Infrastruktur macht den Aussichtsturm zu einer bemerkenswerten Attraktion im Komitat Pest.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Csóványos-Aussichtsturms sind klare Wetterverhältnisse – besonders im Frühling und im Herbst –, um die weiten Blicke bis zu den Hohen Tatra und zum Schneeberg genießen zu können. Besucher sollten die Wetterbedingungen vorher prüfen und, falls verfügbar, Tickets oder Tickets/Pässe im Voraus erwerben. Der Turm bietet einen sicheren Zugang über eine Wendeltreppe, daher wird passendes Schuhwerk empfohlen. EU-unterstützte Renovierungen sorgen für Barrierefreiheit und Sicherheit, trotzdem sollten Besucher sich auf einen moderaten Anstieg einstellen.
Interessante Fakten
- •Der Turm bietet an klaren Tagen Panoramablicke bis zu den Bergen der Hohen Tatra und zum Schneeberg.
- •Ursprünglich ein geodätischer Mess- und Vermessungsturm, dient er seit der zweiten Militärvermessung als Triangulationspunkt.
- •Die Renovierung 2013–2014 umfasste den Einbau einer mit roter Kiefer verkleideten Stahlkonstruktion sowie einer 133-stufigen Wendeltreppe, um die Sicherheit der Besucher zu erhöhen.
Geschichte
Der Csóványos-Gipfel diente während der zweiten Militärvermessung als Triangulationspunkt, zunächst mit hölzernen Pyramiden markiert.
Ein hölzerner Turm wurde 1941 dokumentiert; er wurde 1958 auf eine Höhe von 22 bis 24 Metern neu errichtet.
Aufgrund von Verfall wurde 1978 ein 22,6 Meter hoher geodätischer Betonturm gebaut.
Ursprünglich war er für Besucher zugänglich, später wurde er vermutlich aus Sicherheitsgründen geschlossen.
2013 begann – finanziert durch die EU und Ipoly Erdő Zrt.
– eine große Renovierung, um den Turm in einen Aussichtsturm umzuwandeln; fertiggestellt und wiedereröffnet wurde er 2014.
Ortsführer
Aussichtsdecks2014
Jede Ebene des Turms verfügt über einen runden Rundweg mit roter Kiefernbekleidung, der es Besuchern ermöglicht, ungehinderte 360-Grad-Panoramablicke auf die Börzsöny-Berge und darüber hinaus zu genießen.
Wendeltreppe2014
Eine 133-stufige Wendeltreppe im Inneren des Turms bietet einen sicheren und einfachen Zugang zu allen Aussichts-Levels. Sie wurde so konzipiert, dass sie Touristen mit unterschiedlichen Fitnessniveaus gerecht wird.