Salgótarján-Bergbaumuseum

Salgótarján-Bergbaumuseum

Nógrád

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Das Salgótarján-Bergbaumuseum im Komitat Nógrád in Ungarn ist das erste unterirdische Bergbaumuseum des Landes. Es wurde 1965 in den erhaltenen Tunneln des ehemaligen schiefen Schachtes József eröffnet. Es bietet Besuchern ein eindrucksvolles Erlebnis in die Geschichte und Entwicklung des Kohlebergbaus in der Region – unter anderem mit originalen Stollengängen, die sich über etwa 280 Meter erstrecken. Zu sehen ist eine umfangreiche Sammlung von Bergbauwerkzeugen, Fest- bzw. Zeremonialkleidung der Bergleute, Beleuchtungseinrichtungen und Dokumenten, die die Entwicklung des Bergbaus in Nógrád veranschaulichen – einem bedeutenden Kohleproduktionsgebiet im Norden Ungarns. Über Tage zeigt eine Freilichtausstellung Lokomotiven, Grubenwagen und Schmalspurgleise, die historisch für den Kohletransport genutzt wurden, ergänzt durch Karten, die die Funktionsweise erklären. Das Museum ist eine Außenstelle des Dornyay Béla Museums und bewahrt das mit der einst blühenden Kohleindustrie verbundene Erbe, das das Wachstum von Salgótarján im 19. und 20. Jahrhundert maßgeblich ankurbelte. Es ist bis heute ein wichtiges Kultur- und Geschichtsziel und liefert einzigartige Einblicke in die industrielle Vergangenheit der Region sowie in das Leben der Bergleute.

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Tipp: Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, die für das Gehen in den unterirdischen Tunneln geeignet sind. Die beste Zeit für einen Besuch sind die wärmeren Monate, wenn das Museum auch Außenexponate anbietet. Tickets können am Eingang des Museums gekauft werden, Gruppenbesuche oder Bildungsführungen sollten im Voraus gebucht werden. Ermäßigungen gibt es üblicherweise für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen. Informieren Sie sich auf der offiziellen Website des Dornyay Béla Museums über die aktuellen Öffnungszeiten und besondere Veranstaltungen.

Interessante Fakten

  • Das Museum befindet sich in authentischen unterirdischen Stollen über 280 Meter Länge und bewahrt so die ursprüngliche Bergbauumgebung.
  • Es war das erste unterirdische Bergbaumuseum Ungarns, eröffnet 1965.
  • Die Freilichtausstellung zeigt Schmalspurlokomotiven und Grubenwagen, die historisch für den Kohletransport eingesetzt wurden.
  • Das Museum präsentiert die Zeremonialkleidung der Bergleute ebenso wie Bergbauwerkzeuge und -ausrüstung.
  • Die Bergbautunnel wurden ursprünglich 1937 ausgehoben, um die im Bergwerk verbliebenen Kohlesäulen zu gewinnen – heute werden sie zu Bildungszwecken erhalten.

Geschichte

1965

Das Museum wurde 1965 in den erhaltenen Bergbautunneln des schiefen Schachtes József eingerichtet, der ursprünglich 1937 gegraben wurde, um die im Bergwerk verbliebenen Kohleschichten zugänglich zu machen.

Es war das erste unterirdische Bergbaumuseum in Ungarn und spiegelte die Bedeutung des Kohlebergbaus im Komitat Nógrád wider, der sich Mitte des 19.

Jahrhunderts deutlich entwickelte.

1985

Im Laufe der Zeit wurde das Museum erweitert: 1985 kamen historische Ausstellungen hinzu, 1986 wurden Außenanlagen ergänzt; 1995 eröffnete eine renovierte Ausstellung.

Das Museum ist ein Zeugnis des industriellen Erbes der Region und der Kohlebergwerksunternehmen, die dort tätig waren – darunter Salgótarjáni Kőszénbánya Rt.

und weitere.

Ortsführer

1
Stollengänge im Untergrund1937

Besucher erkunden etwa 280 Meter originale Stollen, die erhalten wurden, um den Kohlebergbau und seine Betriebsweise im 19. und 20. Jahrhundert im Komitat Nógrád zu zeigen. Die Gänge umfassen Bergbaumaschinen, Wetter-/Belüftungsschächte und historische bergbauliche Fundstücke.

2
Bereich der Ausstellung über Tage

Eine Open-Air-Ausstellung mit historischen Lokomotiven, Grubenwagen und Schmalspurbahngleisen, die im Kohletransport eingesetzt wurden. Informative Karten an den Gebäudewänden erklären die Verwendung dieser Transportsysteme innerhalb der Bergbauanlagen.

3
Historische Ausstellung im ehemaligen Offizierswohnhaus1985

Die Ausstellung befindet sich in einem ehemaligen Offiziershaus der Bergbausiedlung und vermittelt die Geschichte des Bergbaus über Dokumente, Fotografien, die Fest- bzw. Zeremonialkleidung der Bergleute sowie Werkzeuge. So wird das gesellschaftliche und industrielle Erbe der Region sichtbar gemacht.

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