
Burg Buda
Budapest
Die Burg Buda liegt an der südlichen Spitze des Burgbergs (Castle Hill) in Budapest und ist ein historischer Palastkomplex, der als königliche Residenz ungarischer Könige diente. Ursprünglich 1265 fertiggestellt, wurde der heutige Barockpalast zwischen 1749 und 1769 errichtet und ersetzte frühere gotische und Renaissance-Bauten. Die Burg wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in der kommunistischen Zeit im vereinfachten Barockstil wiederaufgebaut. Heute beherbergt sie die Ungarische Nationalgalerie, das Budapest Historische Museum und die Nationalbibliothek Széchényi. Die Burg gehört zum Burgviertel (Castle Quarter), einem Quartier, das für mittelalterliche, barocke und neoklassizistische Architektur bekannt ist, und ist mit der Innenstadt durch die Standseilbahn auf den Burgberg sowie die ikonische Széchenyi-Kettenbrücke verbunden. Der Ort spiegelt die wechselvolle Geschichte Ungarns wider: Reste aus dem Mittelalter, Renaissance-Einflüsse, die von König Matthias Corvinus eingeführt wurden, und spätere barocke Erweiterungen. Bis heute ist die Burg ein bedeutendes kultur- und geschichtliches Symbol Budapests. Sie lockt Besucher mit ihren Museen, der Architektur und Panoramablicken auf die Donau und die Stadt.
Planen Sie Ihre Reise nach Ungarn mit KI
Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.
Tipp: Besuchen Sie die Burg Buda im Frühling oder im frühen Herbst, um den Sommerandrang zu vermeiden und das angenehme Wetter zu genießen. Kaufen Sie die Tickets für die Museen im Voraus online, um Warteschlangen zu umgehen. Vor Ort gibt es Ermäßigungen für Studierende, Senioren und Gruppen. Nutzen Sie die Standseilbahn auf den Burgberg für einen besonders schönen und bequemen Aufstieg. Geführte Touren werden empfohlen, damit Sie die reiche Geschichte und die Kunstsammlungen voll und ganz würdigen können. Prüfen Sie die Öffnungszeiten im Voraus, da sie je nach Saison variieren können.
Interessante Fakten
- •Die Burg Buda war einst der größte gotische Palast des spätmittelalterlichen Europas unter König Sigismund.
- •In der Burg befindet sich die Ungarische Nationalgalerie mit bedeutenden Sammlungen ungarischer Kunst.
- •Das Burgviertel, einschließlich der Burg Buda, ist seit 1987 UNESCO-Welterbestätte.
- •Archäologische Ausgrabungen nach dem Zweiten Weltkrieg brachten Reste einer mittelalterlichen königlichen Kapelle und gotische Skulpturen zutage, die heute in der Burg ausgestellt sind.
- •Der nördliche Flügel der Burg war als „Palast des Frischgemüts“ („Fresh Palace“) bekannt; dort gab es eine prächtige Roman Hall mit einer geschnitzten hölzernen Decke.
- •König Matthias Corvinus brachte Renaissance-Kunst und -Architektur in die Burg Buda und machte sie damit zu einem kulturellen Zentrum nördlich der Alpen.
Geschichte
Die erste königliche Residenz auf dem Burgberg wurde von König Béla IV.
zwischen 1247 und 1265 nach der Mongoleninvasion errichtet.
Unter König Sigismund wurde die Burg im frühen 15.
Jahrhundert deutlich erweitert und zu einem der größten gotischen Paläste Europas.
König Matthias Corvinus wandelte sie später zu einer Renaissance-Residenz um und brachte italienische Kunst und Architektur ein.
Der Palast wurde während der osmanischen Herrschaft beschädigt und bei der Belagerung von 1686, um Buda zurückzuerobern, weiter zerstört.
Der barocke Wiederaufbau begann im 18.
Jahrhundert, mit großen Erweiterungen im 19.
Jahrhundert unter den Architekten Ybl Miklós und Hauszmann Alajos.
Die Burg wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und anschließend in der kommunistischen Zeit im vereinfachten Barockstil wiederhergestellt.
Ortsführer
Ungarische Nationalgalerie
Diese im Inneren der Burg Buda gelegene Ausstellung zeigt Ungarns größte Sammlung bildender Kunst – darunter Werke aus dem Mittelalter, der Renaissance, dem Barock und der Moderne.
Budapester Historisches Museum
Das Museum veranschaulicht die Geschichte Budapests von der Urgeschichte über das Mittelalter bis in die Moderne – inklusive archäologischer Funde aus der Burg.
Nationalbibliothek Széchényi
Die Nationalbibliothek Ungarns befindet sich im Krisztinaváros-Flügel der Burg Buda und beherbergt umfangreiche historische Handschriften, Bücher und Dokumente.
Standseilbahn auf den Burgberg1870
Eine historische Standseilbahn, die den Clark-Ádám-Platz am Flussufer mit der Burg Buda auf dem Burgberg verbindet und während der Fahrt mit wunderschönen Ausblicken entschädigt.
Kontakt
Telefon: (06 1) 458 3000