Lőkösháza-Palast

Békés

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Der Lőkösháza-Palast, auch bekannt als Vásárhelyi-Bréda-kastély, ist ein historischer Palast im Empire-Stil im Dorf Lőkösháza im Komitat Békés in Ungarn, nahe der rumänischen Grenze. Er wurde 1810 von János Vásárhelyi, dem Vize-ispán des Komitats Arad, erbaut und ließ sich von der ikonischen Villa Capra Rotonda in Vicenza, Italien, inspirieren – mit neoklassizistischen architektonischen Elementen. Im Laufe der Zeit wurden am Palast zwar teilweise Veränderungen vorgenommen, doch sein unverwechselbarer Stil blieb erhalten. Während des Bevölkerungsaustauschs 1948 wurde der Palast weitreichend geplündert: Wertvolle Gegenstände wurden gestohlen und abtransportiert, was maßgeblich zu seinem Niedergang beitrug. Anschließend diente er als Bürofläche für lokale landwirtschaftliche Unternehmen, verfiel jedoch zusehends, und der umgebende Park wurde größtenteils zerstört. Die Restaurierungsarbeiten fanden 2011–2012 statt, und seit dem Sommer 2013 ist der Palast für Besucher zugänglich – als Einblick in das aristokratische Erbe der Region und ihre architektonische Eleganz.

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Tipp: Besucher sollten ihren Besuch möglichst in den wärmeren Monaten planen, wenn der Palast und seine Umgebung besser zugänglich und optisch ansprechender sind. Es empfiehlt sich, im Voraus die Öffnungszeiten und etwaige Führungen zu prüfen sowie nach verfügbaren Ermäßigungen für Gruppen oder Seniorinnen und Senioren zu fragen. Da sich der Ort in ländlicher Umgebung befindet und es nur eine begrenzte Anbindung über Hauptstraßen gibt, ist es ratsam, die Anreise im Voraus zu organisieren.

Interessante Fakten

  • Der Palast ist eine verkleinerte Hommage an die Villa Capra Rotonda, eine berühmte Renaissance-Villa in Italien.
  • Beim Bevölkerungsaustausch 1948 wurden sechs Eisenbahnwaggons mit Wertgegenständen aus dem Palast gestohlen.
  • Der umliegende Schlosspark wurde im Laufe der Jahre weitgehend zerstört – es blieben nur wenige Bäume erhalten.
  • Der Palast wurde vor der Restaurierung als Bürofläche von landwirtschaftlichen Unternehmen genutzt.
  • Der Palast wurde im Sommer 2013 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

Geschichte

1810

Der Palast wurde 1810 von János Vásárhelyi errichtet, einer bedeutenden Persönlichkeit im Komitat Arad in der Zeit des Austro-Hungarianischen Reiches.

1418

Ursprünglich gehörte das Gebiet zum Gutsbesitz von Gyula; die Gegend um Lőkösháza hat mittelalterliche Wurzeln, wobei das Dorf erstmals 1418 erwähnt wird.

1948

Während des Bevölkerungsaustauschs 1948 erlitt der Palast erhebliche Verluste, als seine Wertgegenstände geplündert wurden.

Später wurde er als Bürofläche für landwirtschaftliche Organisationen genutzt, doch mit der Zeit verfiel er allmählich.

2011

Eine umfangreiche Restaurierung wurde 2011–2012 abgeschlossen und machte den Palast wieder zu einem kulturellen und historischen Wahrzeichen.

Ortsführer

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Hauptgebäude des Palastes1810
János Vásárhelyi

Der Mittelpunkt des Guts, im Empire-Stil erbaut und mit architektonischer Inspiration von der Villa Capra Rotonda: mit neoklassizistischem Design und im Laufe der Zeit vorgenommenen teilweisen Änderungen.

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