Kathedrale St. Philip und St. James

Kathedrale St. Philip und St. James

Sud-Est

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Die Kathedrale St. Philip und St. James, die allgemein als St Philip's Cathedral bekannt ist, ist eine bedeutende Kathedrale der Church of England in Birmingham. Ursprünglich als Pfarrkirche errichtet – zwischen 1711 und 1715 – vom Architekten Thomas Archer im Barockstil, wurde sie dem Apostel Philipp geweiht. Die Kathedrale besitzt ein rechteckiges Halleninnere mit klassizistischen Lisenen und toskanischen Kapitellen sowie eine markante, mit Blei eingedeckte Kuppel auf ihrem Turm. Ihre Architektur ist vom italienischen Barock beeinflusst, insbesondere von den Werken von Borromini, und hebt sich damit von anderen englischen Kirchen ab. In der Kathedrale befinden sich mehrere Glasfenster des berühmten Künstlers Edward Burne-Jones, die während der Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg bewahrt und später wiederhergestellt wurden. Die östliche Apsis wurde im späten 19. Jahrhundert von J. A. Chatwin erweitert, der ein reich verziertes Presbyterium mit korinthischen Säulen und vergoldeten Details hinzufügte. Außerdem beherbergt die Kathedrale mehrere Denkmäler mit Heritage-Listings, darunter Gedenktafeln, die mit der lokalen Geschichte und Tragödien zusammenhängen. Sie ist bis heute ein bedeutendes religiöses und kulturelles Wahrzeichen in Birmingham – ein Spiegel der Entwicklung der Stadt und ihrer historischen Tiefe.

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Tipp: Besuchen Sie die Kathedrale an Wochentagen im Frühling oder im frühen Herbst, dann ist es weniger voll und das Wetter ist angenehm. Für besondere Gottesdienste oder Veranstaltungen empfiehlt sich die vorherige Ticketbuchung. Eventuell gibt es Ermäßigungen für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen. Prüfen Sie vor der Planung die offiziellen Öffnungszeiten, da sie in den Ferien variieren können.

Interessante Fakten

  • Das Design der Kathedrale wurde vom italienischen Barockarchitekten Borromini beeinflusst, was sie einzigartig unter den englischen Kirchen macht.
  • Mehrere Glasfenster von Edward Burne-Jones wurden vor den Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg entfernt und nach der Restaurierung unversehrt wieder eingebaut.
  • Auf dem Turm thront eine mit Blei eingedeckte Kuppel sowie ein filigraner Laternenaufsatz – ein charakteristisches architektonisches Merkmal.
  • Die ursprünglichen Baukosten wurden durch gespendete Materialien und Transportleistungen deutlich reduziert.
  • Die Kathedrale beherbergt mehrere Denkmäler mit Heritage-Listing, darunter ein Gedenkmonument für die Opfer der Pub-Bombardierungen in Birmingham von 1974.

Geschichte

Die Kathedrale St.

Philip und St.

1711

James wurde zwischen 1711 und 1715 errichtet, um der wachsenden Bevölkerung in Birmingham Platz zu bieten und die kleinere St Martin am Bull Ring zu ersetzen.

1715

Das Grundstück wurde von Robert Philips gespendet, und die Kirche wurde 1715 geweiht.

1905

Bis 1905 diente sie als Pfarrkirche, bevor sie mit dem Stadtrecht von Birmingham (1889) zum Kathedralstatus erhoben wurde.

1940

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kathedrale 1940 durch Bombenangriffe schwer beschädigt, aber bis 1948 wiederhergestellt.

Dabei blieben wichtige künstlerische Elemente erhalten – darunter die Glasfenster von Burne-Jones.

Das Gebäude erhielt außerdem weitere architektonische Verbesserungen im späten 19.

und Mitte des 20.

Jahrhunderts, wodurch seine Erhaltung und anhaltende Bedeutung gesichert wurden.

Ortsführer

1
Langhaus und Seitenschiffe1711-1715
Thomas Archer

Das Innere zeigt eine rechteckige Halle mit Seitenschiffen, die durch geflütete klassische Säulen mit toskanischen Kapitellen getrennt sind. Diese tragen einen Arkadengang und hölzerne Emporen, wie sie typisch für den englischen Barock sind.

2
Östliches Presbyterium1884-1888
J. A. Chatwin

Eine Erweiterung, die J. A. Chatwin zwischen 1884 und 1888 errichtete: mit reich verzierten korinthischen Säulen, vergoldeten Kapitellen und einer besonders kunstvoll gestalteten kassettierte Decke. Das verleiht dem Inneren der Kathedrale noch mehr Pracht.

3
GlasfensterLate 19th century
Edward Burne-Jones

Mehrere Fenster, die von Edward Burne-Jones entworfen wurden – darunter drei am östlichen Ende sowie ein Westfenster, das Henry Bowlby gewidmet ist – zeigen erlesene Kunst im Stil der Präraffaeliten.

4
Turm und Kuppel1725 (tower completion), 1958-1959 (refacing)
Thomas Archer (original design), unknown (refacing)

Der westliche Turm erhebt sich in mehreren Abschnitten und wird von einer mit Blei eingedeckten Kuppel sowie einer zarten Laterne gekrönt. Die Fassade wurde 1958–59 überarbeitet, um die Struktur zu erhalten.