Brücke zur Insel Pag

Brücke zur Insel Pag

Zadarska županija

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Die Pag-Brücke, lokal bekannt als Paški most, ist eine 301 Meter lange Bogenbrücke aus bewehrtem Beton, die die Insel Pag mit dem kroatischen Festland über die Meerenge Ljubačka Vrata verbindet. Die Brücke wurde am 17. November 1968 eröffnet. Ihr 201 Meter langer Bogen ragt 35 Meter über dem Meer auf. Der Bogen ist mit einem abgeflachten Verhältnis von 1/7 konstruiert, wodurch die Brücke zu einem technischen Wahrzeichen wird. Gebaut wurde sie von dem Unternehmen Mostogradnja und entworfen vom Bauingenieur Ilija Stojadinović. Sie trotzt den starken Bora-Winden, die für die nahegelegene Velebit-Gebirgskette typisch sind; bei Stürmen wurden Böen mit bis zu 198 km/h gemessen. Damit veränderte sich die Erreichbarkeit der Insel grundlegend: Pag wurde praktisch mit dem Festland integriert, und der wirtschaftliche sowie soziale Ausbau wurde erleichtert. Während des Kroatienkriegs um die Unabhängigkeit war die Brücke die einzige Verbindung zwischen den nördlichen und südlichen Teilen des Adriatischen Kroatiens und entscheidend für die Verlegung von Flüchtlingen, Militär und Nachschub – und damit ein strategisches Ziel. Nach dem Krieg erhielt sie umfangreiche Sanierungen und erneut im Jahr 2020, um Korrosion an der Konstruktion zu beheben und ihre Langlebigkeit zu sichern. Heute steht die Pag-Brücke sowohl als funktionale Verkehrsverbindung als auch als Symbol für Widerstandskraft und technisches Können in der Region.

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Tipp: Besucher sollten eine Reise in den Frühlings- oder Sommermonaten einplanen, wenn Wetter und Ausblicke am günstigsten sind. Obwohl die Brücke selbst kostenlos ist, empfiehlt es sich, Besuche an weniger windige Tage zu legen, da die starken Bora-Winde in der Gegend typisch sind. Vorab-Tickets sind nicht nötig, da es sich um eine öffentliche Straßenbrücke handelt. In der Nähe auf der Insel Pag bieten Einrichtungen ausreichend Möglichkeiten zum Sightseeing und zur Entspannung nach dem Überqueren.

Interessante Fakten

  • Der Bogen überspannt 201 Meter und erreicht eine Höhe von 35 Metern über der Adria – ein beeindruckendes Beispiel für eine Brücke mit abgeflachtem Bogen.
  • Während des Baus war die Baustelle vier Monate lang kontinuierlich von starken Bora-Winden mit Geschwindigkeiten betroffen, die Stärke 8 auf der Beaufort-Skala erreichten.
  • Bei einem Sturm im Jahr 2019 erreichten die Windgeschwindigkeiten auf der Brücke 198 km/h (123 mph) – ein Beleg für die rauen Umweltbedingungen, denen sie standhält.
  • Die Pag-Brücke war während des Kroatienkriegs um die Unabhängigkeit die einzige Verbindung zwischen dem nördlichen und südlichen Teil des Adriatischen Kroatiens sowie Bosnien und Herzegowina – sie wurde damit zu einem strategischen militärischen Ziel.
  • Entworfen wurde die Brücke von Ilija Stojadinović, der auch die nahegelegene Šibenik-Brücke entwarf.

Geschichte

Die Pag-Brücke wurde am 17.

1968

November 1968 eingeweiht; entworfen wurde sie von Ilija Stojadinović, gebaut von Mostogradnja.

Bei der Errichtung musste man schwierige Bedingungen meistern, darunter anhaltend starke Bora-Winde, gemessen mit Stärke 8 auf der Beaufort-Skala, die vier Monate lang anhielten.

Während des Kroatienkriegs um die Unabhängigkeit diente die Brücke als wichtige Verbindung, die den Austausch zwischen verschiedenen Regionen Kroatiens und Bosnien und Herzegowina ermöglichte, und sie hielt trotz ihrer strategischen Bedeutung Angriffen stand.

2020

Nach dem Krieg wurde die Brücke vollständig wiederhergestellt und 2020 erneut saniert, um Korrosion an der Konstruktion entgegenzuwirken und ihre Substanz zu bewahren.

Ortsführer

1
Hauptbogen1968
Ilija Stojadinović

Der zentrale 201 Meter lange abgeflachte Bogen steigt 35 Meter über dem Meer auf – eine bemerkenswerte Ingenieurleistung im bewehrten Betonbau, die das markante Erscheinungsbild der Brücke prägt.

2
Brückenkonstruktion und Baumaterialien1968
Mostogradnja Company

Die Brücke wurde aus bewehrtem Beton errichtet. Das Design verbindet Stärke und Flexibilität, um den rauen Wetterbedingungen der Adria sowie seismischer Aktivität standzuhalten.

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