
Stadtmuseum Virovitica
Virovitičko-podravska županija
Das Stadtmuseum Virovitica befindet sich im Pejačević-Palast aus dem frühen 19. Jahrhundert – einem klassizistischen, dreiflügeligen Schloss, das zwischen 1800 und 1804 von Graf Antun Pejačević erbaut wurde. Das Museum ist ein kulturelles und wissenschaftliches Zentrum für die Region Virovitica-Podravina und konzentriert sich auf die lokale Geschichte und Traditionen. Die Sammlungen reichen von der Vorgeschichte bis ins frühe 20. Jahrhundert und sind in vier Bereiche gegliedert: archäologisch, ethnologisch, kulturhistorisch und bildende Kunst. Zu den Ausstellungen zählen archäologische Funde, ethnografische Objekte, historische Gegenstände und Kunstwerke – darunter besonders die Sammlung von Branislav Glumac. Das Gebäude ist auch architektonisch bedeutsam: mit einem zentralen Treppen-/Flurbereich, Zimmern auf beiden Seiten und einem großen Saal unter einer zentralen Kuppel. Seit der Gründung 1953 widmet sich das Museum der Bewahrung, Restaurierung und Präsentation des kulturellen Erbes von Virovitica und der weiteren Umgebung. Es bietet Bildungsprogramme, fachkundige Begleitung und Publikationen – für Besucher ebenso wie für Forschende.
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Tipp: Besucher sollten die offizielle Website des Museums prüfen oder telefonisch nach aktuellen Öffnungszeiten und besonderen Ausstellungen fragen. Am besten lässt sich das Museum in den wärmeren Monaten besuchen, wenn das Stadtzentrum lebendig ist. Für Gruppen oder Bildungsbesuche wird empfohlen, geführte Touren im Voraus zu buchen. Ermäßigungen können für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie für Gruppen verfügbar sein. Das Museum bietet fachkundige Unterstützung und organisiert Vorträge und Ausstellungen – das macht den Besuch noch abwechslungsreicher.
Interessante Fakten
- •Der Pejačević-Palast ist eines von mehreren Schlössern, die von der Adelsfamilie Pejačević in Slawonien besessen werden.
- •Die Sammlung deckt einen großen zeitlichen Bogen von der Vorgeschichte bis ins frühe 20. Jahrhundert ab.
- •Zur ständigen Sammlung gehört die Sammlung der bildenden Kunst von Branislav Glumac – sie ist für die Region besonders bedeutend.
- •Die Architektur des Palastes zeichnet sich durch eine zentrale Kuppel und einen großen Saal aus, die das klassizistische Design des Gebäudes hervorheben.
Geschichte
Der Pejačević-Palast, der das Stadtmuseum Virovitica beherbergt, wurde zwischen 1800 und 1804 von Graf Antun Pejačević erbaut.
Die Familie Pejačević erwarb das Gut Virovitica im Jahr 1750 als Zuwendung von Kaiserin Maria Theresia.
Das Museum wurde 1953 gegründet und seine Sammlung zunächst durch Schenkungen, Käufe und Feldforschungen aufgebaut.
Die erste öffentliche Ausstellung eröffnete 1954, und die Dauerausstellung „Durch die Vergangenheit von Virovitica“ wurde 1968 eingeweiht.
1984, zum 750-jährigen Jubiläum von Virovitica, wurde eine Dauerausstellung mit archäologischen, kulturhistorischen, ethnografischen und Sammlungen der bildenden Kunst eröffnet – sie unterstreicht die Rolle des Museums als regionaler kultureller Mittelpunkt.
Ortsführer
Architektur des Pejačević-Palasts1800-1804
Der Palast ist ein klassizistisches Gebäude mit drei Flügeln, das um einen zentralen Flur angeordnet ist, mit einem markanten großen Saal unter einer zentralen Kuppel. Er steht beispielhaft für die anspruchsvolle klassizistische Architektur des frühen 19. Jahrhunderts.
Archäologische Abteilung
Diese Abteilung beherbergt Funde aus der lokalen Vorgeschichte und aus der Antike und zeigt das archäologische Erbe der Region Virovitica.
Ethnologische Abteilung
Die Ausstellung zeigt traditionelle kulturelle Artefakte, Trachten, Werkzeuge und Alltagsgegenstände – und veranschaulicht so das lokale ethnografische Erbe.
Kulturhistorische Abteilung
Im Mittelpunkt steht die historische Entwicklung von Virovitica und der Umgebung anhand verschiedener historischer Artefakte und Dokumente.
Sammlung der bildenden Kunst (Branislav Glumac)
Eine bedeutende Sammlung von Kunstwerken von Branislav Glumac, die das Erbe der bildenden Kunst in der Region repräsentiert.
Kontakt
Telefon: 033 722 127