
Pakleni-Inseln
Splitsko-dalmatinska županija
Die Pakleni-Inseln, die lokal Škoji genannt werden, sind eine Gruppe aus 19 Kalksteininseln und Felsenriffen in der Adria, direkt südwestlich der Stadt Hvar in Kroatien. Das Archipel erstreckt sich etwa 3 km von Ost nach West und 1,1 km von Nord nach Süd und umfasst die größte Insel Sveti Klement. Dort gibt es drei kleine Siedlungen: Momića polje, Vlaka und Palmižana. Die Inseln sind nach „paklina“ benannt, einer Art Kiefernharz, das früher in der Schifffahrt bzw. beim Schiffsbau verwendet wurde. Charakteristisch ist ihre vielfältige mediterrane Vegetation mit Macchia-Sträuchern wie Eiche, Myrte und Rosmarin sowie Kiefernwäldern der Aleppo-Kiefer. Die Pakleni-Inseln sind besonders wegen ihres kristallklaren Wassers, versteckter Buchten und eines Yachthafens in Palmižana bekannt. So sind sie ein beliebtes Ziel für Segler und Naturliebhaber. Die Navigation zwischen den Inseln kann anspruchsvoll sein, da starke Strömungen und zahlreiche Riffe zu berücksichtigen sind. Die Pakleni-Inseln vereinen eine einzigartige Mischung aus Natur, kulturellem Erbe und Freizeitmöglichkeiten und ziehen Besucher an, die sowohl Ruhe als auch Abenteuer suchen.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Pakleni-Inseln sind die späten Frühlings- bis frühen Herbstmonate, wenn es warm ist und die Bedingungen auf dem Meer für Bootstouren gut sind. Es empfiehlt sich, Bootstouren oder Liegeplätze in der Hochsaison im Voraus zu buchen, um die Verfügbarkeit zu sichern. Wer Menschenmengen aus dem Weg gehen und kühlere Temperaturen genießen möchte, kann die Inseln am frühen Morgen oder am späten Nachmittag erkunden. Spezielle Ticketgebühren gibt es zwar nicht, doch einige Marinas und Einrichtungen bieten möglicherweise Rabatte für frühe Reservierungen oder Gruppenbuchungen. Wegen starker Strömungen und Riffe sollte man bei der Navigation im Archipel vorsichtig sein; empfohlen werden lokale Guides oder erfahrene Bootsbetreiber.
Interessante Fakten
- •Der Name „Pakleni“ kommt von „paklina“, einer Art Kiefernharz, mit dem Schiffe abgedichtet bzw. wasserundurchlässig gemacht wurden – nicht von dem Wort für „Hölle“, wie manchmal fälschlicherweise angenommen wird.
- •Die Inseln heißen lokal „Škoji“ – ein Dialektbegriff für Inseln, abgeleitet vom italienischen Wort „scoglio“, das „Riff“ oder „Felsinsel“ bedeutet.
- •Sveti Klement ist die größte Insel im Archipel und beherbergt drei Siedlungen: Momića polje, Vlaka und Palmižana.
- •Mehrere uralte Grabhügel auf Sveti Klement zeigen, dass die Inseln in prähistorischer Zeit als Begräbnisstätte genutzt wurden.
- •Die Navigation zwischen den Inseln kann wegen starker Meeresströmungen und zahlreicher Riffe gefährlich sein und erfordert erfahrenes Bootshandling.
Geschichte
Die Pakleni-Inseln sind seit der Antike bewohnt, was durch Grabhügel belegt wird, die auf der Insel Sveti Klement gefunden wurden und auf eine Nutzung als Begräbnisstätte hindeuten.
Der Name „Pakleni“ leitet sich von „paklina“ ab, einem Kiefernharz, das im traditionellen Schiffbau verwendet wurde, und spiegelt damit die maritime Bedeutung der Inseln wider.
Über Jahrhunderte hinweg boten die Inseln Seeleuten und Fischern Schutz und waren zugleich eine Ressourcenquelle.
Die Siedlungen auf Sveti Klement entwickelten sich nach und nach, und Palmižana wurde insbesondere wegen seiner Marina bekannt.
Historisch waren die Inseln lokal auch als Škoji bekannt, ein Begriff, der vom italienischen „scoglio“ abgeleitet ist und „Riff“ oder „kleine Insel“ bedeutet.
Die natürliche Umgebung des Archipels wurde bewahrt, und Wälder sind in der Stadtplanung für Erholungszwecke ausgewiesen.
Ortsführer
Insel Sveti Klement
Die größte Insel im Pakleni-Archipel mit drei kleinen Siedlungen — Momića polje, Vlaka und Palmižana — sowie bekannt für ihre Marina und die Erholungswälder.
Marina Palmižana
Eine beliebte Marina in der Bucht von Palmižana auf Sveti Klement. Sie bietet Anlegemöglichkeiten und Einrichtungen für Yachten und Boote und dient als Dreh- und Angelpunkt für den Insel-Tourismus.
Grabhügel auf Sveti KlementPrehistoric
Uralt verstreute Grabhügel rund um Sveti Klement, die auf die historische Nutzung der Insel als Begräbnisstätte hinweisen – bis in die prähistorische Zeit zurückreichend.