
Kirche des Hl. Hieronymus, Štrigova
Međimurska županija
Die Kirche des Hl. Hieronymus liegt im Ort Štrigova im nördlichen Kroatien (Gespante Međimurje). Sie ist ein bedeutendes religiöses und kulturelles Wahrzeichen. Ursprünglich im 15. Jahrhundert von Friedrich II., Graf von Celje, als hölzerne Kapelle errichtet, wurde die Kirche 1738 durch ein Erdbeben zerstört und 1749 wiederaufgebaut. Sie beherbergt bedeutende Kunstwerke des Barockmalers Ivan Ranger, was ihrem geistlichen Charakter zusätzliche künstlerische Tiefe verleiht. Die Kirche ist zudem mit der lokalen Überlieferung verbunden, dass Štrigova der Geburtsort des Hl. Hieronymus sei – eine Behauptung, die in einer päpstlichen Bulle von 1447 durch Papst Nikolaus V. erwähnt wird, jedoch von Fachleuten angezweifelt wird. In einer Region mit sanften Hügeln und Weinbergen gelegen, ist die Kirche ein Zeugnis der mittelalterlichen Geschichte und des religiösen Erbes der Gegend. Der Ort befindet sich außerdem in der Nähe der Reste eines ehemaligen paulinerklosters und nahe an zwei historischen Burgen, Banfi Manor und Tkalec Castle, was die kulturelle Landschaft zusätzlich bereichert. Besucher können hier sowohl die architektonische Schönheit als auch die Bedeutung der lokalen Weinkultur erleben, die Štrigova bis heute prägt.
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Tipp: Besonders empfehlenswert ist ein Besuch in den wärmeren Monaten, wenn die umliegenden Weinberge und Hügel am malerischsten sind. Wer im Voraus eine geführte Tour bucht, kann das Erlebnis deutlich verbessern – vor allem, um die Kunstwerke der Kirche und die nahegelegenen historischen Stätten kennenzulernen. Für Gruppen oder im Rahmen lokaler Feste wie des Urbanovo-Weinfestivals können Ermäßigungen verfügbar sein. Die Kirche ist über lokale Straßen erreichbar, die Štrigova mit Čakovec und dem nahegelegenen Slowenien verbinden; Parkmöglichkeiten gibt es im Ortszentrum.
Interessante Fakten
- •Die päpstliche Bulle von 1447 durch Papst Nikolaus V. gewährte der Kirche des Hl. Hieronymus besondere Nachlässe und nannte Štrigova als Geburtsort des Heiligen.
- •In der Kirche sind Kunstwerke von Ivan Ranger zu sehen, einem bedeutenden Barockmaler.
- •Die ursprüngliche hölzerne Kapelle aus dem 15. Jahrhundert wurde im Erdbeben von 1738 zerstört und 1749 wiederaufgebaut.
- •Štrigova liegt in einer Region, die für Weinberge bekannt ist, die seit der Römerzeit angelegt werden – das trägt zur reichen Weinbautradition bei.
- •In der Nähe befinden sich zwei historische Burgen: Banfi Manor (13.–18. Jahrhundert) und Tkalec Castle (18. Jahrhundert).
Geschichte
Die Kirche des Hl.
Hieronymus wurde zunächst im 15.
Jahrhundert von Friedrich II., Graf von Celje, als hölzerne Kapelle erbaut.
In einer päpstlichen Bulle von 1447 durch Papst Nikolaus V.
wurde sie erwähnt.
Darin gewährte der Papst der Kirche und der Pilgerstätte besondere Nachlässe und nannte Štrigova als Geburtsort des Hl.
Hieronymus.
Das ursprüngliche Gebäude wurde im Erdbeben von 1738 zerstört und bis 1749 wiederaufgebaut.
Über die Jahrhunderte war die Kirche ein Mittelpunkt des religiösen und kulturellen Lebens in Štrigova und überstand dabei auch politische Veränderungen, darunter Grenzverschiebungen nach dem Zweiten Weltkrieg.
Außerdem gibt es Verbindungen zum nahegelegenen Klosterkomplex der Pauliner sowie zur umfassenderen Geschichte der feudalen und kirchlichen Verwaltung der Region.
Ortsführer
Kirche – Hauptgebäude1749
Die wiederaufgebaute Barockkirche aus dem Jahr 1749 bietet bedeutende Innenraumkunst von Ivan Ranger und hebt religiöse Themen sowie das lokale Erbe hervor. Die Architektur spiegelt die kirchlichen Stile des 18. Jahrhunderts wider, die auf den Wiederaufbau nach dem Erdbeben folgten.
Standort der ursprünglichen Kapelle aus dem 15. Jahrhundert15th century
Der Ort der ursprünglichen hölzernen Kapelle, die von Friedrich II., Graf von Celje, errichtet wurde, markiert die frühe religiöse Grundlage der Stätte im 15. Jahrhundert.
Nahegelegener Komplex des Paulinerklosters18th century
Nahe bei der Kirche gelegen, wurde dieser ehemalige Klosterkomplex parallel zum Wiederaufbau der Kirche errichtet und gehört zum religiösen Erbe der Region.
Kontakt
Telefon: 040 851 325