St.-Cross-Kathedrale, Križevci

St.-Cross-Kathedrale, Križevci

Koprivničko-križevačka županija

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Die griechisch-katholische Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit in Križevci dient seit ihrer Gründung im Jahr 1777 als bischöflicher Sitz des Eparchats von Križevci. Zunächst wurde sie von Augustinerorden genutzt, später von Franziskanern. Papst Pius VI. und Kaiserin Maria Theresia bestimmten sie zur griechisch-katholischen Kathedrale. Zwischen 1895 und 1897 fanden unter der Leitung des österreichischen Architekten Hermann Bolle umfangreiche Renovierungen statt, die ihr den charakteristischen neugotischen Stil verliehen. Architektonisch handelt es sich um eine Saalkirche mit einschiffigem Grundriss und einem kreuzförmigen Grundriss. Im Inneren befindet sich eine wertvolle Ikonostase mit Werken bedeutender kroatischer Maler wie Bela Čikoš Sesija, Ivan Tišov, Ferdo Kovačević und Celestin Medović – ermöglicht durch die Förderung von Bischof Julije Drohobeczky. Die Kathedrale ist bis heute ein kulturelles und religiöses Wahrzeichen in Križevci und steht zugleich als Symbol für das Erbe der griechisch-katholischen Gemeinde in Kroatien.

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Tipp: Besucher sollten ihren Aufenthalt nach Möglichkeit während religiöser Festtage oder kultureller Feiern einplanen, um die lebendige Atmosphäre der Kathedrale zu erleben. Es wird empfohlen, geführte Touren im Voraus zu buchen, damit man die Kunst und Geschichte in ihrer ganzen Tiefe würdigen kann. Die Kathedrale ist das ganze Jahr über zugänglich, doch Frühling und die frühe Herbstzeit bieten besonders angenehmes Wetter, um Križevci und die Umgebung zu erkunden.

Interessante Fakten

  • Die Kathedrale beherbergt eine Ikonostase, die von einigen der bekanntesten Künstler Kroatiens bemalt wurde – darunter Bela Čikoš Sesija und Ivan Tišov.
  • Die neugotische Renovierung wurde von Hermann Bolle geleitet, einem renommierten österreichischen Architekten, der für viele kroatische Gebäude bekannt ist.
  • Im Jahr 2021 wurde das Bild der Our Lady of Klokočovska in der Kathedrale gezeigt, bevor es zum Vatikan gebracht wurde, um dort bei der Messe von Papst Franziskus am Fest der Heiligen Petrus und Paulus verwendet zu werden.

Geschichte

1777

Die Ursprünge der Kathedrale reichen auf die Nutzung durch Augustiner- und Franziskanerorden zurück, bevor sie 1777 zum griechisch-katholischen Bischofssitz wurde – eingerichtet durch Papst Pius VI.

und Kaiserin Maria Theresia.

1801

Von 1801 an wurde sie nach und nach renoviert, um den Bedürfnissen des Bischofs und der Gläubigen gerecht zu werden.

1895

Ein bedeutender Umbau zwischen 1895 und 1897 durch Hermann Bolle brachte den Neogotikstil hervor, der das heutige Erscheinungsbild prägt.

Über Jahrhunderte hinweg war die Kathedrale ein Mittelpunkt der griechisch-katholischen Gemeinde und spiegelt deren religiöse und kulturelle Identität in der Region wider.

Ortsführer

1
Hauptschiff und kreuzförmiger Grundriss1895-1897
Hermann Bolle

Die Kathedrale besitzt ein einschiffiges Langhaus mit kreuzförmigem Grundriss – typisch für die neugotische Sakralarchitektur – und schafft ein feierliches, weitläufiges Inneres.

2
IkonostaseLate 19th century
Verschiedene kroatische Maler

Eine besonders wertvolle Ikonostase, verziert mit Gemälden kroatischer Künstler wie Bela Čikoš Sesija, Ivan Tišov, Ferdo Kovačević und Celestin Medović. Sie wurde auf Initiative und im Rahmen der Förderung von Bischof Julije Drohobeczky in Auftrag gegeben.