Museum der zerbrochenen Beziehungen

Museum der zerbrochenen Beziehungen

Grad Zagreb

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Das Museum der zerbrochenen Beziehungen in Zagreb, Kroatien, ist eine besondere kulturelle Einrichtung, gegründet von den Künstlern Olinka Vištica und Dražen Grubišić. Es entstand aus einer Wanderausstellung und beherbergt eine vielfältige Sammlung von rund 3.500 persönlichen Gegenständen, die von Menschen aus aller Welt gespendet wurden. Jeder einzelne steht für eine vergangene Beziehung und wird von einer anonymen Geschichte begleitet. Das Museum ist seit 2010 dauerhaft in der Oberstadt von Zagreb geöffnet – als erstes privat geführtes Museum der Stadt. Es lädt dazu ein, die emotionalen Erzählungen hinter Trennungen zu entdecken und dabei kulturelle sowie gesellschaftliche Grenzen zu überwinden. Mit seinem innovativen Ansatz erhielt das Museum 2011 den Kenneth Hudson Award for European Museum of the Year – eine Auszeichnung für das Wagnis und das einzigartige Konzept. Die Ausstellungen wechseln aufgrund des begrenzten Platzangebots, ergänzt wird das Ganze durch ein virtuelles Webmuseum, das es weltweiten Spendern ermöglicht, digital beizutragen. Das Museum war in insgesamt 68 Städten weltweit zu Gast und eröffnete 2024 einen zweiten dauerhaften Standort in Chiang Mai, Thailand. Besonders bei ausländischen Touristen beliebt, bietet es ein nachdenkliches, befreiendes Erlebnis über die Zerbrechlichkeit und die Komplexität menschlicher Beziehungen.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum der zerbrochenen Beziehungen an jedem Tag der Woche – es hat sieben Tage geöffnet, im Gegensatz zu vielen anderen Museen in Zagreb. Für temporäre Ausstellungen und Veranstaltungen lohnt es sich, die offizielle Website zu prüfen, um Ihren Besuch zu bereichern. In der Hauptsaison ist es ratsam, Tickets im Voraus zu kaufen, um Warteschlangen zu vermeiden. Das Museum bietet ein einzigartiges Erlebnis, das bei einem breiten Publikum gut ankommt – planen Sie daher am besten mindestens eine Stunde ein, um die Ausstellungen in Ruhe zu erkunden. Gruppentouren und Bildungsprogramme sind möglicherweise verfügbar, daher lohnt sich eine vorherige Anfrage nach möglichen Rabatten oder besonderen Arrangements.

Interessante Fakten

  • Das Museum gewann 2011 den renommierten Kenneth Hudson Award dafür, dass es Europas innovativstes Museum ist.
  • Es war in 68 Städten in 35 Ländern zu Gast, darunter in großen Kulturzentren wie Tokio, San Francisco, Berlin und London.
  • Die Sammlung besteht aus etwa 3.500 Objekten, die von Menschen weltweit gespendet wurden – jedes begleitet von einer anonymen Geschichte.
  • Allein während der Ausstellung 2007 in Berlin wurden mehr als 30 Objekte von Berlinerinnen und Berlinern gespendet.
  • Das Museum ist das erste privat geführte Museum in Zagreb und wurde 2010 eröffnet.
  • Im November 2024 eröffnete ein zweiter dauerhafter Standort in Chiang Mai, Thailand – ein Zeichen für die Erweiterung nach Südostasien.

Geschichte

2003

Gegründet von dem ehemaligen Paar Olinka Vištica und Dražen Grubišić nach ihrer Trennung im Jahr 2003, begann das Museum 2006 als Wanderausstellung mit gespendeten Gegenständen aus gescheiterten Beziehungen.

500

Es tourte in großem Umfang durch 68 Städte in 35 Ländern, sammelte dabei über 3.500 Objekte und Geschichten.

300

Nachdem es den Gründern nicht gelungen war, staatliche Unterstützung für einen dauerhaften Standort zu bekommen, mieteten sie privat einen 300 Quadratmeter großen Raum in der Oberstadt von Zagreb und eröffneten das Museum 2010 als erstes privates Museum der Stadt.

2011

2011 erhielt es den Kenneth Hudson Award für Innovation.

2024

Seitdem ist es um einen zweiten dauerhaften Standort in Chiang Mai, Thailand, gewachsen, der 2024 eröffnet wurde.

Ortsführer

1
Ausstellung der materiellen Hinterlassenschaften

Diese zentrale Ausstellung präsentiert physische Gegenstände aus zerbrochenen Beziehungen – jeweils begleitet von Daten, Orten und anonymen Notizen der Spender. Sie schafft eine greifbare Verbindung zu persönlichen Geschichten von Liebe und Verlust.

2
Virtuelles Webmuseum

Eine Online-Plattform, auf der registrierte Nutzer Bilder und Dokumente hochladen können, die mit ihren eigenen zerbrochenen Beziehungen zu tun haben. Spender können auswählen, ihre Sammlungen öffentlich zu teilen und so die Reichweite des Museums auch digital erweitern.

Kontakt

Telefon: 01 4851 021