El Picacho
Francisco Morazán
Die Christusstatue von El Picacho ist ein imposantes Denkmal auf dem Hügel von El Picacho in Tegucigalpa, Honduras, und liegt auf 4.353 Fuß über dem Meeresspiegel. Die 1997 geschaffene Skulptur wurde als Gedenken an das nahende Jubiläumsjahr 2000 errichtet und vom honduranischen Bildhauer Mario Zamora Alcantara entworfen. Die Skulptur wiegt 2.500 Tonnen und erreicht eine Gesamthöhe von 98 Fuß; die Figur Christi ist 65 Fuß hoch und steht auf einem 33-Fuß-Sockel. Auf der Westseite des Hügels platziert, ist sie von mehr als sechzig Prozent der Bevölkerung des Distrikts (Central District) aus zu sehen – besonders beeindruckend ist sie bei Nacht, wenn sie beleuchtet ist. Das Monument wurde mit bewehrtem Beton und Glasfaser-Formen gebaut. Dabei war ein engagiertes Team im Einsatz, begleitet von umfassender Ingenieurskompetenz. Um die Statue herum liegt der Parque El Picacho, ein öffentlicher Park mit Terrassen, Gärten und verschiedenen Angeboten, die in mehreren Phasen von 1997 bis 2010 entwickelt wurden. Der Park selbst ist eine beliebte Touristenattraktion und täglich geöffnet. Er bietet Besuchern Panoramablicke auf Tegucigalpa und ein kulturelles Erlebnis, das Natur und Spiritualität miteinander verbindet.
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Tipp: Besuchen Sie den Parque El Picacho tagsüber für Panoramablicke auf die Stadt und nachts, um die beleuchtete Christusstatue zu sehen. Tickets für den Park werden am Eingang gekauft; für Gruppen und Menschen mit Behinderungen gibt es Ermäßigungen. Für größere Gruppen lohnt es sich, Tickets im Voraus zu erwerben. Bitte beachten Sie, dass der Eintritt zur Christusstatue und zum nahegelegenen Rosy Walther Zoo jeweils separat ist. Der Park ist täglich von 8:30 bis 22:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 21:00 Uhr.
Interessante Fakten
- •Das Monument wiegt ungefähr 2.500 Tonnen und ist 98 Fuß hoch.
- •Es ist von mehr als 60% der Bevölkerung von Tegucigalpa aus sichtbar – besonders beeindruckend bei Nacht, wenn es beleuchtet ist.
- •Die Skulptur wurde vom honduranischen Künstler Mario Zamora Alcantara entworfen, der in Mexiko gearbeitet hat.
- •Der Park rund um das Monument wurde in mehreren Phasen über mehr als ein Jahrzehnt hinweg von 1997 bis 2010 entwickelt.
- •Vor dem Bau stand an der Stelle des Monuments einmal eine alte Sonnenuhr, die an ein antikes Maya-Symbol erinnerte.
Geschichte
Die Idee für das Christusdenkmal von El Picacho wurde 1997 von Erzbischof Oscar Andres Rodriguez als Teil der Vorbereitungen auf das Jubiläumsjahr 2000 angestoßen.
Nach der Prüfung mehrerer Standorte wurde ein Platz 30 Meter unterhalb des höchsten Gipfels des Hügels El Picacho gewählt, da am Gipfel nicht genug Platz vorhanden war.
Die Finanzierung wurde durch Beiträge der honduranischen Bevölkerung und verschiedener Organisationen aufgebracht.
Das von Mario Zamora Alcantara entworfene Monument wurde in sieben Monaten gebaut und am 16.
Januar 1997 offiziell eröffnet.
In anschließenden Entwicklungsphasen wurde der umliegende Park bis 2010 weiter ausgebaut – mit Terrassen, Gärten, Mauern, Türmen und weiteren Anlagen.
Ortsführer
The Christ Statue1997
Das zentrale Element der Anlage: Diese 65 Fuß hohe Figur des auferstandenen Jesus steht auf einem 33-Fuß-Sockel. Sie besteht aus bewehrtem Beton und Glasfaser und steht für Glauben. Von El Picacho aus hat man einen Überblick über Tegucigalpa.
Terraces and Gardens1997-2010
Rund um die Statue erstrecken sich mehrere Terrassen und Gärten, die in Etappen entwickelt wurden, um das Besuchererlebnis zu verbessern – mit schönen Ausblicken und Rückzugsräumen zum Innehalten.
Ceremonial Plaza and Amphitheatre2007-2010
In späteren Bauphasen entstanden diese Bereiche bieten Platz für Veranstaltungen und Zusammenkünfte – und unterstützen so kulturelle und gemeinschaftliche Aktivitäten im Park.
Kontakt
Telefon: 2211-8690