
Lancetilla Botanischer Garten
Atlántida
Der Lancetilla Botanische Garten liegt nahe Tela an der Karibikküste von Honduras und ist ein erstklassiger Botanischer Garten sowie ein Forschungszentrum, das vor allem für seine umfangreichen Pflanzensammlungen tropischer Gewächse bekannt ist. Auf 1.681 Hektar Fläche umfasst er ein 1.200 Hektar großes, geschütztes Naturreservat mit ursprünglichem Wald, einen 350 Hektar großen Bereich mit Versuchspflanzungen sowie ein Arboretum auf 70 Hektar. Der Garten spezialisiert sich auf tropische Obstbäume und Holzarten aus aller Welt – mit bemerkenswerten Sammlungen von Bananen, asiatischen Obstbäumen, Palmen, Orchideen und Bambus. Er ist ein bedeutender Ort für Naturschutz und zugleich eine wichtige Wasserquelle für die Stadt Tela. Der Garten ist mit der National University of Forest Sciences (UNACIFOR) verbunden und beteiligt sich an internationalen Naturschutzinitiativen. Besucher können außerdem historische Verwaltungsgebäude entdecken, die den architektonischen Stil der 1930er und 1940er Jahre widerspiegeln und ursprünglich in der Zeit der United Fruit Company errichtet wurden. Zu den Einrichtungen zählen ein Herbar, eine Cafeteria, ein Restaurant sowie eine Unterkunft für bis zu 30 Gäste – damit ist der Garten sowohl ein wissenschaftliches Zentrum als auch eine touristische Attraktion.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Lancetilla Botanischen Garten ist die Trockenzeit, wenn das Wetter angenehm ist und man die Pflanzen optimal beobachten kann. Es empfiehlt sich, Touren oder Unterkünfte im Voraus zu buchen – besonders in den Ferien- und Hochsaison-Zeiten. Wer möchte, kann von geführten Touren profitieren, die fundiertes Wissen über die vielfältigen Sammlungen des Gartens und seine Schutzbemühungen vermitteln. Für Studierende und Gruppen sind eventuell Ermäßigungen verfügbar, daher lohnt sich eine vorherige Anfrage. Aufgrund der großen Fläche und der natürlichen Umgebung sind bequeme Wanderschuhe und ein Insektenschutzmittel ratsam.
Interessante Fakten
- •Der Lancetilla Botanische Garten umfasst 1.681 Hektar und zählt damit zu den größten Botanischen Gärten Lateinamerikas.
- •Zu seinem Naturschutzgebiet gehört ein geschützter Urwald, der als Wasserquelle für die Stadt Tela dient.
- •Der Garten beherbergt eine der reichhaltigsten und vielfältigsten Bananensammlungen der Welt.
- •Er unterhält umfangreiche Sammlungen tropischer Obstbäume aus Asien – darunter Mangostan, Litschi, Rambutan und Kakao.
- •Das Arboretum umfasst über 1.500 Arten an Obst- und Holzbäumen aus tropischen Regionen weltweit.
Geschichte
Der Lancetilla Botanische Garten wurde ursprünglich im frühen 20.
Jahrhundert als Teil der Bananenplantagen gegründet, die der United Fruit Company gehörten.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein Botanischer Garten und Forschungszentrum.
Bis 2005 war er der einzige Botanische Garten in Honduras.
Der Garten hat eine wichtige Rolle beim Erhalt tropischer Pflanzen und bei forstwirtschaftlichen Forschungsprojekten in Lateinamerika gespielt.
Große Bereiche ursprünglichen Waldes sowie Versuchspflanzungen wertvoller Holzarten wie Mahagoni und Teak wurden bewahrt.
Heute wird er von der National University of Forest Sciences (UNACIFOR) betrieben und ist international für seinen Beitrag zum botanischen Naturschutz anerkannt.
Ortsführer
Arboretum
Ein 70 Hektar großes Areal mit mehr als 1.500 Arten vor allem von Obst- und Holzbäumen aus tropischen Regionen weltweit – hier wird die vielfältige Pflanzenvielfalt besonders anschaulich.
Naturreservat Urwald
Ein geschütztes 1.200 Hektar großes Gebiet mit ursprünglichem Wald im Einzugsgebiet des Río Lancetilla – entscheidend für die lokale Biodiversität und die Wasserversorgung der Stadt Tela.
Versuchspflanzungen1930s
Auf 350 Hektar erstrecken sich diese Plantagen. Sie umfassen die verbliebenen Bestände von Mahagoni, Teak und Weißteak, die ursprünglich in den 1930er Jahren angelegt wurden. Heute werden sie für die Saatgutgewinnung und forstwirtschaftliche Forschung genutzt.
Herbar und Forschungseinrichtungen1930s-1940s
Gebäude, die umfangreiche Pflanzensammlungen und Forschungsaktivitäten beherbergen und den architektonischen Stil der 1930er und 1940er Jahre bewahren.
Angebote für Besucher
Umfasst eine Cafeteria, ein Restaurant sowie Unterkünfte für bis zu 30 Personen – ideal für längere Besuche und Bildungsaufenthalte.
Kontakt
Telefon: 9475-9685