Volos Archäologisches Museum

Volos Archäologisches Museum

Thessalía

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Das Volos Archäologische Museum, auch bekannt als Athanasakeio Archäologisches Museum von Volos, ist das zentrale archäologische Museum der Regional­einheit Magnesia in Thessalien, Griechenland. Untergebracht ist es in einem neoklassizistischen Gebäude, das vom griechischen Mäzen Alexios Athanasakis gestiftet wurde. Damit zählt das Museum zu den ältesten archäologischen Einrichtungen der Region. Es bewahrt und zeigt Funde aus dem Gebiet von Magnesia – mit einem weiten zeitlichen Bogen von der Paläolithikum-Zeit bis zur römischen Epoche. Zu den Sammlungen gehören Grabstelen aus Demetrias mit eindrucksvollen Spuren von Farbe, mykenische Funde sowie zahlreiche Exponate aus der klassischen und der hellenistischen Zeit. Eine bedeutende Neuaufstellung fand 1961 statt, und noch einmal 2004. Dabei wurde ein pädagogischer Ansatz in den Vordergrund gestellt: Durch den Verzicht auf Glasvitrinen in einigen Bereichen entsteht ein direkterer Kontakt zwischen Besuchern und Exponaten. Außerdem beherbergt das Museum regelmäßig Ausstellungen zu aktuellen archäologischen Entdeckungen und zu bedeutenden Persönlichkeiten aus Thessalien. Die 2015 eröffnete Einrichtung des Diachronischen Museums von Larissa ergänzt die Rolle des Museums als bedeutendes Zentrum des archäologischen Erbes von Thessalien – und macht es zu einem der zehn größten Museen in Griechenland. Die Lage des Museums in Volos, einer Stadt, die auf den antiken Stätten von Iolcus, Demetrias und Pagasae erbaut wurde, verleiht seiner kulturellen Bedeutung zusätzliches Gewicht.

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Tipp: Besucher sollten ihren Besuch während der Öffnungszeiten des Museums planen und prüfen, ob es zeitweise Ausstellungen oder Veranstaltungen gibt. In der Hochsaison kann es sich lohnen, Tickets im Voraus zu buchen. Das Museum bietet einen hohen Mehrwert für alle, die sich für die antike Geschichte Thessaliens und die Archäologie interessieren. In der Nähe laden archäologische Stätten und die Stadt Volos zu weiteren Entdeckungstouren ein.

Interessante Fakten

  • Die ursprüngliche Sammlung basierte auf Grabstelen aus Demetrias mit erhaltenen Spuren von Farbe – ein seltenes Merkmal bei hellenistischen Artefakten.
  • Es gehört zu den ältesten Museumsinstitutionen in der Region Magnesia.
  • Das Museumsgebäude ist ein neoklassizistisches Bauwerk, das vom im Ausland lebenden Mäzen Alexios Athanasakis aus Portaria, Pelion, gestiftet wurde.
  • Die Sammlung reicht von der Paläolithikum-Zeit bis in die römische Epoche und deckt damit ein breites Spektrum der archäologischen Geschichte Thessaliens ab.
  • Das Entfernen von Glasvitrinen in einigen Ausstellungen war ein innovativer Ansatz, um das Besucherinteresse zu steigern – umgesetzt im Rahmen der Neuaufstellung 1961.

Geschichte

Das Museum wurde dank der Spende von Alexios Athanasakis gegründet, einem griechischen Auslands­emigranten aus Portaria, Pelion, und ist in einem neoklassizistischen Gebäude untergebracht.

Anfangs lag der Schwerpunkt der Sammlung auf den Grabstelen aus Demetrias, die vom Archäologen A.S.

Arvanitopoulos entdeckt wurden.

1961

Die erste große Neuaufstellung fand 1961 unter D.R.

Theocharis statt und konzentrierte sich auf mykenische sowie klassische Exponate.

Eine spätere Umstrukturierung durch G.

Chourmouziadis hob die pädagogische Rolle der Ausstellungsstücke hervor, indem Glasvitrinen entfernt wurden, um Besuchern ein noch direkteres Erlebnis zu ermöglichen.

2004

Im Jahr 2004 wurde das Museum erweitert und neu ausgestellt, sodass Funde von der Paläolithikum-Zeit bis zur römischen Epoche vertreten sind.

2015

Die Eröffnung des Diachronischen Museums von Larissa im Jahr 2015 rundete die Rolle des Museums weiter ab, wenn es um die Präsentation des archäologischen Erbes von Thessalien geht.

Ortsführer

1
Grabstelen von DemetriasHellenistische Zeit

Diese Grabreliefs aus der hellenistischen Zeit sind vor allem wegen ihrer lebendigen Spuren der ursprünglichen Farben und Formen bemerkenswert. Sie bilden die grundlegende Sammlung des Museums und veranschaulichen die antiken Bestattungssitten in Magnesia.

2
Mykenische und klassische FundstückeBronzezeit bis klassische Zeit

Funde aus mykenischen Siedlungen und aus klassischen griechischen Epochen – darunter Keramik, Werkzeuge und Skulpturen – zeigen das antike kulturelle Erbe Thessaliens.

3
Neoklassizistisches MuseumsgebäudeFrühes 20. Jahrhundert
Alexios Athanasakis

Auch das Gebäude des Museums selbst ist architektonisch bedeutsam: im neoklassizistischen Stil errichtet und von Alexios Athanasakis finanziert. Es spiegelt die architektonischen Strömungen im Griechenland des frühen 20. Jahrhunderts wider.

Kontakt

Telefon: 2421 025285