Plastiras-Stausee

Plastiras-Stausee

Thessalía

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Der Plastiras-Stausee, auch bekannt als Tavropos-Reservoir, ist ein künstlicher See im Bezirk Karditsa in Thessalien, Griechenland. Er entstand, indem der Fluss Tavropos (Megdovas) aufgestaut wurde. Die Idee dazu hatte der griechische General und Politiker Nikolaos Plastiras nach verheerenden Überschwemmungen in den 1920er-Jahren. 1955 begannen die Bauarbeiten, und 1960 wurde die Staumauer eingeweiht. So entstand ein See, der bis zu 400 Millionen Kubikmeter frisches Wasser fasst. Der Stausee dient mehreren Zwecken – unter anderem der Bewässerung, der Erzeugung von Wasserkraft und als wichtigste Wasserquelle für die nahegelegene Stadt Karditsa. Der See liegt auf einer Höhe von etwa 750 Metern und gehört damit zu den höchsten künstlichen Seen in Europa. Er bietet einzigartige, malerische Landschaften, die Touristen anziehen. Die Umgebung wurde für Freizeitaktivitäten ausgebaut, sodass der Stausee ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber und für alle ist, die Ruhe und schöne Ausblicke suchen. Der See erstreckt sich über bis zu 12 Kilometer Länge und 4 Kilometer Breite, bei einer maximalen Tiefe von rund 60 Metern. Ein Wasserkraftwerk in der Nähe des Dorfs Mitropoli nutzt das Wasser des Sees zur Stromerzeugung und trägt so wesentlich zur Energieversorgung der Region bei. Die Errichtung des Stausees wurde mit Kriegsreparationen aus Italien finanziert; die Verwaltung erfolgt derzeit durch die Public Power Corporation of Greece (DEH).

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Plastiras-Stausees ist der Zeitraum vom späten Frühjahr bis zum frühen Herbst, wenn das Wetter mild ist und die umliegenden Wälder sattgrün sind. Besucher sollten die verschiedenen Wanderwege erkunden und Aktivitäten rund ums Wasser einplanen, zum Beispiel Kayakfahren. In der Hauptsaison wird empfohlen, Unterkünfte in Karditsa oder in den Seenähe-Dörfern im Voraus zu buchen. Gegebenenfalls gibt es Ermäßigungen für Gruppentouren oder längere Aufenthalte. Die Anfahrt zum See erfolgt über die Central Greece Motorway, sodass die Reise für Touristen bequem ist.

Interessante Fakten

  • Der Plastiras-Stausee fasst bis zu 400 Millionen Kubikmeter frisches Wasser.
  • Der See gehört zu den höchsten künstlichen Seen in Europa und liegt auf einer Höhe von etwa 750 Metern.
  • Das Wasserkraftwerk bei Mitropoli hat eine Kapazität von ungefähr 130 MW und nahm 1962 den Betrieb auf.
  • Der Stausee wurde über Kriegsreparationen finanziert, die Italien nach dem Zweiten Weltkrieg an Griechenland zahlte.
  • Nikolaos Plastiras, der Namensgeber des Sees, war sowohl General als auch Premierminister und setzte sich nach den verheerenden Überschwemmungen der 1920er-Jahre für die Entstehung des Sees ein.

Geschichte

1925

Die Idee zum Plastiras-Stausee wurde erstmals 1925 von Nikolaos Plastiras vorgeschlagen, nachdem er schwere Überschwemmungen in der Gegend seiner Heimatstadt erlebt hatte.

Trotz anfänglichen politischen Widerstands gewann das Projekt nach dem Zweiten Weltkrieg an Fahrt, als Plastiras Premierminister war.

1953

Ein internationaler Wettbewerb für den Bau der Staumauer wurde 1953 von der französischen Firma Omniun Lyonnais gewonnen, und mit dem Bau wurde 1955 begonnen.

1960

Die Staumauer wurde fertiggestellt und 1960 eingeweiht.

1959

Dadurch entstand der See bis Ende 1959.

Der Stausee wurde über italienische Kriegsreparationen finanziert und spielt seitdem eine entscheidende Rolle für die regionale Bewässerung, die Wasserversorgung und die Erzeugung von Wasserkraft.

Ortsführer

1
Die Staumauer und das Wasserkraftwerk1960
Omniun Lyonnais (Bauunternehmen)

Die Staumauer am südlichen Ende des Plastiras-Stausees ist die zentrale Infrastruktur, die den Stausee erst möglich machte. Außerdem beherbergt sie ein Wasserkraftwerk in der Nähe des Dorfs Mitropoli, das eine bedeutende Menge Strom für die Region erzeugt.

2
Aussichtspunkte rund um den See

Mehrere Aussichtspunkte rund um den Plastiras-Stausee bieten Panorama-Blicke über den See und die umliegenden bergigen Landschaften – ideal für Fotos und Naturbeobachtung.

3
Freizeitaktivitäten und Wanderwege

Die Umgebung des Plastiras-Stausees bietet Wanderwege durch Wälder und bergiges Gelände sowie Möglichkeiten für Kayakfahrten und andere Wassersportarten direkt auf dem See.