Matala Beach

Matala Beach

Kríti

75/10090 min

Der Matala Beach an der Südküste Kretas in Griechenland ist vor allem wegen seiner markanten künstlichen Höhlen bekannt, die in die Klippen eingelassen wurden und bis in die Zeit des Neolithikums zurückreichen. Diese Höhlen wurden historisch als Wohnräume genutzt – nicht als Gräber –, was auf eine lange, frühe Besiedlung des Gebiets hinweist. In der minoischen Zeit diente Matala als Hafen der nahegelegenen Stadt Phaistos und wurde später in der Römerzeit zum Hafen von Gortys. In den 1960er-Jahren gewann der Strand dann besonders an kultureller Bedeutung, als er zu einem Zufluchtsort für Hippies wurde – ein Erbe, das bis heute mit dem jährlichen Matala Beach Festival gefeiert wird. Das Dorf selbst ist ein lebendiger Touristenort: Neben seinen natürlichen und historischen Sehenswürdigkeiten gibt es zahlreiche Souvenirshops und Bars. Die mythologische Bedeutung von Matala wird durch Legenden unterstrichen, die den Ort mit Zeus und der Prinzessin Europa verbinden. Der Matala Beach liegt in einem Klima mit heißen Sommern am Mittelmeer: warme, trockene Sommer und milde Winter machen ihn zu einem einladenden Reiseziel das ganze Jahr über. Die besondere Mischung aus Naturerlebnis, archäologischer Relevanz und kulturellem Erbe macht Matala Beach zu einem faszinierenden Ort für alle, die sowohl Entspannung als auch Geschichte suchen.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Matala Beach sind die Sommermonate – besonders im Juni, wenn das Matala Beach Festival stattfindet und das Hippie-Erbe mit Musik sowie kulturellen Veranstaltungen feiert. Besucher sollten die Höhlen am Vormittag erkunden, um Menschenmengen und die Mittagshitze zu vermeiden. In der Hochsaison wird empfohlen, Unterkünfte und Touren im Voraus zu buchen. Spezielle Ticketgebühren für den Strand oder die Höhlen gibt es zwar nicht, doch lokale geführte Touren können tiefere Einblicke in die Geschichte und Mythologie der Region bieten. Für die Erkundung der felsigen Klippenbereiche sind bequeme Schuhe empfehlenswert.

Interessante Fakten

  • Man dachte anfangs, die Höhlen in Matala seien Gräber gewesen, doch vermutlich wurden sie wegen ihrer Größe als Wohnräume genutzt.
  • Eine Höhle heißt „Brutospeliana“ nach dem römischen Feldherrn Brutus, der angeblich dort verkehrte.
  • Matala war in der minoischen Zivilisation der Hafen der antiken Stadt Phaistos.
  • Die Hippie-Gemeinschaft, die in den 1960er-Jahren in den Höhlen lebte, inspirierte Songs der kanadischen Musikerin Joni Mitchell – besonders „Carey“ und „California“.
  • Der Matala Beach veranstaltet seit 2011 ein jährliches dreitägiges Festival, das seine Hippie-Vergangenheit feiert.

Geschichte

Die künstlichen Höhlen von Matala wurden im Neolithikum geschaffen und dienten als Wohnräume.

220

In der minoischen Zeit war Matala der Hafen von Phaistos; später wurde es etwa um 220 v.

Chr.

von den Gortyniern besetzt.

In der römischen Zeit wurde es zum Hafen von Gortys.

In den 1960er-Jahren waren die Höhlen berühmt dafür, dass sie von Hippies bewohnt wurden, bis sie von der Kirche und den Militärbehörden vertrieben wurden.

Seitdem hat sich Matala zu einem beliebten Touristenziel entwickelt und dabei sein historisches und kulturelles Erbe bewahrt.

Ortsführer

1
Neolithic CavesNeolithic Age

Eine Reihe künstlicher Höhlen, die in die Klippen der Matala-Bucht gehauen wurden. Ursprünglich im Neolithikum entstanden und später in verschiedenen historischen Epochen bewohnt. Die Höhlen geben Einblick in die Lebensbedingungen der Antike und bieten eine einzigartige natürliche sowie archäologische Sehenswürdigkeit.

2
Matala Beach Festival2011

Ein jährliches dreitägiges Kulturfestival, das jeden Juni seit 2011 stattfindet. Es feiert die Hippie-Geschichte von Matala mit Musik, Kunst und Veranstaltungen aus der Community und zieht Besucher aus der ganzen Welt an.