Tempel des Olympischen Zeus

Tempel des Olympischen Zeus

Attikí

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Der Tempel des Olympischen Zeus, der in Athen, Griechenland, steht, zählt zu den bedeutendsten und ältesten Heiligtümern, die dem Gott Zeus gewidmet sind. Der Bau begann 515 v. Chr. unter Peisistratos dem Jüngeren an der Stelle eines früheren Tempels aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., wurde jedoch nach dem Sturz der Tyrannis unterbrochen. Der erste Tempel wurde im spätarchaischen dorischen Stil mit Porosstein errichtet. Die Bauarbeiten wurden 175 v. Chr. unter König Antiochos IV. von Syrien wieder aufgenommen – mit dem römischen Architekten Cossutius, der ihn im grandiosen korinthischen Stil umgestaltete und dabei Marmor verwendete. Vollendet wurde der Tempel schließlich vom römischen Kaiser Hadrian um 131–132 n. Chr. Er ist etwa 110 mal 44 Meter groß und hatte an den langen Seiten zwei Reihen mit je 20 Säulen sowie an den kurzen Seiten drei Reihen mit je 8 Säulen. Im Inneren standen zwei gigantische chryselephantine Statuen von Zeus und Kaiser Hadrian, die als Symbole verehrt wurden; zudem war der Tempel von zahlreichen Statuen und Weihgaben umgeben. Der Tempel verfiel ab dem 5. Jahrhundert n. Chr., sowohl durch natürlichen Verfall als auch durch menschliche Eingriffe. Während der osmanischen Herrschaft wurde ein Teil des Geländes als Moschee im Freien genutzt, und auf seinen Resten entstanden mittelalterliche Bauwerke. Heute sind noch 15 der ursprünglich 104 Säulen erhalten – eine ging 1852 bei einem Sturm verloren. Die monumentale Ausdehnung und architektonische Pracht des Tempels machen ihn zu einem einzigartigen Zeugnis antiker religiöser und kaiserlicher Macht in Athen.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Tempels des Olympischen Zeus ist früh am Morgen oder am späten Nachmittag, um Menschenmengen zu vermeiden und das weiche Licht auf den Marmorsäulen zu genießen. In der Hauptsaison wird empfohlen, die Tickets im Voraus zu kaufen, damit der Einlass gesichert ist. Wer möchte, kann den Besuch mit nahegelegenen Attraktionen wie der Akropolis und dem Nationalen Garten für einen ganzen Tag voller Erkundungen des antiken Erbes Athens kombinieren. Geringere Rabatte gibt es oft für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie für Gruppen. Bequeme Laufschuhe und Sonnenschutz sind aufgrund der offenen archäologischen Anlage ratsam.

Interessante Fakten

  • Der Tempel hatte ursprünglich 104 gewaltige korinthische Säulen, von denen jede etwa 17 Meter hoch war.
  • Im Inneren standen zwei riesige chryselephantine Statuen von Zeus und Kaiser Hadrian, die göttliche und kaiserliche Macht symbolisierten.
  • Der Tempel brauchte über 600 Jahre bis zur Fertigstellung – wegen Unterbrechungen und politischen Umbrüchen.
  • Während der osmanischen Herrschaft wurde ein Teil des Tempelkomplexes in eine Moschee im Freien umgewandelt.
  • Ein schwerer Sturm im Jahr 1852 ließ eine der noch erhaltenen Säulen einstürzen und reduzierte die Zahl heute auf 15.

Geschichte

Die Ursprünge des Tempels reichen bis ins 6.

Jahrhundert v.

Chr.

zurück – an der Stelle gab es bereits ein früheres Heiligtum.

515

Der Bau des großen Tempels begann 515 v.

Chr.

unter Peisistratos dem Jüngeren, wurde jedoch kurz darauf wegen politischer Unruhen gestoppt.

Das Projekt blieb über Jahrhunderte unvollendet, bis König Antiochos IV.

es im 2.

Jahrhundert v.

Chr.

neu anstieß und dabei ein neues korinthisches Design übernahm.

Der römische Kaiser Hadrian vollendete den Tempel im frühen 2.

Jahrhundert n.

Chr.

131

und weihte ihn 131–132 n.

Chr.

ein.

Er gehörte zu den größten Tempeln der antiken Welt.

Im Laufe der Zeit verfiel der Tempel bis zum 5.

Jahrhundert n.

Chr., und während der osmanischen Zeit erlitt er weitere Schäden, als Teile für islamischen Gottesdienst und mittelalterliche Nutzungen umgewidmet wurden.

Ortsführer

1
Die erhaltenen Säulen2nd century BC - 2nd century AD

Fünfzehn mächtige korinthische Säulen stehen noch und geben einen Einblick in das ursprüngliche Ausmaß und die monumentale Wirkung des Tempels. Jede Säule ist ungefähr 17 Meter hoch und zeigt den klassischen korinthischen Stil.

2
Keller des Tempels (Naos)131-132 AD
Roman Emperor Hadrian

In der Hauptkammer befanden sich einst zwei riesige chryselephantine Statuen von Zeus und Kaiser Hadrian, die als Symbol für göttliche und kaiserliche Autorität verehrt wurden. Auch wenn die Statuen heute nicht mehr erhalten sind, zeigen die Fundamente des Tempels ihre monumentale Größe.

3
Nördliche Propylaea (Eingang)2nd century BC - 2nd century AD

Der Tempel wurde über ein prächtiges nördliches Tor erschlossen, das in einen großen rechteckigen Innenbereich führte. Dort befanden sich der Tempel sowie zahlreiche Statuen und Weihgaben, die den heiligen Bezirk schmückten.

Kontakt

Telefon: 21 0922 6330