Biosphärenreservat Ziama-Massiv

Biosphärenreservat Ziama-Massiv

Nzérékoré

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Das Biosphärenreservat Ziama-Massiv liegt in der Region Nzérékoré im südöstlichen Guinea. Es ist ein geschütztes Naturgebiet, das eine bewaldete Berglandschaft umfasst, welche bis nach Liberia hineinreicht – dort als Kpo Range. Im Reservat finden sich vielfältige Landschaften: Täler, Plateaus, abgerundete Bergrücken, felsige Gipfel, steile Klippen und Granitfelsen. Die Höhenlage reicht bis nahe an 1.400 Meter. Das Reservat umfasst etwa 116.170 Hektar. Im Zentrum befindet sich eine geschützte Kernzone, die von einer Pufferzone umgeben ist. Pro Jahr fallen 1.700 bis 2.000 mm Niederschlag. Das Reservat gehört zum Ökoregion-Typ der guineischen montanen Wälder und dient als wichtiger Rückzugsraum für Pflanzen und Tiere, die sich von den umliegenden Tieflandgebieten deutlich unterscheiden. Das Gebiet beherbergt über 1.300 Pflanzenarten und mehr als 500 Tierarten, darunter 287 Vogelarten. Damit wurde es als Important Bird Area von BirdLife International anerkannt. Als Naturreservat wurde es 1932 eingerichtet und 1980 als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen. Das Ziama-Massiv ist ein Rest einer sich zunehmend verändernden bzw. zurückgehenden Form des Oberguineischen Waldes und daher ein entscheidender Ort für Naturschutz und ökologische Forschung.

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Tipp: Besucher sollten ihre Reise am besten in der Trockenzeit planen, um eine einfachere Anreise und bessere Möglichkeiten zur Wildbeobachtung zu haben. Aufgrund der abgelegenen Lage des Reservats und seines Schutzstatus können im Voraus organisatorische Absprachen nötig sein. Es empfiehlt sich, nach eventuell erforderlichen Genehmigungen oder Angeboten für geführte Touren zu schauen, um das Erlebnis zu verbessern. Ermäßigungen oder Konzessionen könnten für Studierende oder Forschende verfügbar sein, die an Naturschutzprojekten beteiligt sind.

Interessante Fakten

  • Das Ziama-Massiv erreicht Höhen von nahezu 1.400 Metern über dem Meeresspiegel.
  • Es beherbergt mehr als 1.300 Pflanzenarten und mehr als 500 Tierarten.
  • Im Reservat wurden 287 Vogelarten nachgewiesen, und es ist als Important Bird Area von BirdLife International ausgewiesen.
  • Der jährliche Niederschlag im Reservat liegt zwischen 1.700 und 2.000 mm und unterstützt üppige montane Regenwälder.
  • Das Massiv reicht bis nach Liberia, wo es als Kpo Range weiter besteht.

Geschichte

1932

Das Ziama-Massiv wurde erstmals 1932 als Naturreservat ausgewiesen – in Anerkennung seiner ökologischen Bedeutung.

1980

1980 genehmigte die UNESCO es als Biosphärenreservat und erweiterte damit seinen Schutzstatus auf eine internationale Ebene.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde das Reservat so verwaltet, dass das einzigartige Ökosystem der montanen Wälder geschützt bleibt und vielen endemischen sowie bedrohten Arten ein entscheidender Rückzugsraum bietet.

Seine Geschichte spiegelt die fortlaufenden Bemühungen wider, einen der letzten verbliebenen Reste des Oberguineischen Waldes zu bewahren.

Ortsführer

1
Montaner Regenwald bei Sérédou

Dieser Bereich stellt die nördliche Grenze des Ziama-Massivs dar und bietet dichten montanen Regenwald mit reicher Biodiversität sowie einzigartiger Flora und Fauna.

2
Gebirgiges Gelände und Granitfelsen

Das Reservat umfasst abwechslungsreiche Landschaften wie felsige Gipfel, steile Klippen und Granitfelsen. Diese bieten unterschiedliche Lebensräume und malerische Ausblicke.