
Grand Mosque of Conakry
Conakry
Die Grand Mosque of Conakry liegt in Guineas Hauptstadt und ist eine bedeutende religiöse Sehenswürdigkeit – zugleich die viertgrößte Moschee in Afrika. Sie wurde unter der Führung von Ahmed Sékou Touré mit finanzieller Unterstützung von König Fahd von Saudi-Arabien errichtet und 1982 eingeweiht. Die Moschee bietet viel Platz: Bis zu 25.000 Gläubige finden hier Unterkunft, mit getrennten Bereichen für Männer und Frauen sowie einem weitläufigen Vorplatz. Architektonisch bedeutsam, befindet sie sich östlich des Conakry Botanical Garden und direkt neben dem Donka Hospital. In den Gärten der Moschee befindet sich das Camayanne Mausoleum, in dem die Gräber bedeutender nationaler Persönlichkeiten wie Samori Ture, Sékou Touré und Alfa Yaya ruhen. Trotz ihrer Größe musste die Moschee mit mehreren Herausforderungen kämpfen: unter anderem unzureichender Pflege, fehlendem fließendem Wasser und unzuverlässiger Stromversorgung. Außerdem war sie Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse – besonders die Gedenkfeier von 2009 für die Opfer des Massakers vom 28. September, bei der es zu großen Versammlungen und Zusammenstößen mit der Polizei kam. Die Grand Mosque bleibt ein vitales spirituelles und kulturelles Zentrum in Guinea.
Planen Sie Ihre Reise nach Guinea mit KI
Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.
Tipp: Besucher sollten in Betracht ziehen, freitags zu kommen, um die gemeinschaftlichen Gebete mitzuerleben – dabei sollte man jedoch auf große Menschenmengen und gelegentliche politische Spannungen achten. Es empfiehlt sich, sich bescheiden und respektvoll zu kleiden. Aufgrund von Wartungsproblemen können die Einrichtungen eingeschränkt sein. Vor dem Besuch ist es sinnvoll, sich vor Ort nach aktuellen Hinweisen zu erkundigen – besonders rund um bedeutende Daten. Öffentliche Informationen zum Ticketverkauf gibt es zwar nicht, jedoch sind Spenden oder ein respektvolles Verhalten willkommen. Frühzeitig anzureisen kann helfen, in hektischen Zeiten einen guten Platz zu bekommen.
Interessante Fakten
- •Sie ist die viertgrößte Moschee in Afrika und die größte in Subsahara-Afrika.
- •Die Moschee kann bis zu 25.000 Gläubige aufnehmen – mit getrennten Bereichen für Männer und Frauen sowie einem großen Vorplatz.
- •In den Gärten befindet sich das Camayanne Mausoleum, in dem die Gräber wichtiger guineischer Persönlichkeiten wie Samori Ture, Sékou Touré und Alfa Yaya liegen.
- •Im Jahr 2003 spendete das Königreich Saudi-Arabien 20 Milliarden GNF für die Instandhaltung der Moschee, doch sie steht weiterhin vor infrastrukturellen Herausforderungen.
- •Die Moschee war Schauplatz eines bedeutenden Gedenkveranstaltung im Jahr 2009 für die Opfer des Massakers vom 28. September, das zu Auseinandersetzungen zwischen Trauernden und der Polizei führte.
Geschichte
Die Moschee wurde während der Präsidentschaft von Ahmed Sékou Touré mit finanzieller Unterstützung von König Fahd aus Saudi-Arabien errichtet und 1982 eröffnet.
Sie wurde rasch zu einem Symbol für die islamische Präsenz in Guinea und in Subsahara-Afrika.
In den Jahrzehnten danach hatte die Moschee trotz beträchtlicher Spenden immer wieder mit Problemen bei der Instandhaltung und der Infrastruktur zu kämpfen.
Auch in der politischen Geschichte Guineas spielte sie eine Rolle: Besonders bedeutend war der Ort, an dem 2009 die Opfer des Massakers öffentlich betrauert wurden – ein Ereignis, das ihre Bedeutung über die religiöse Funktion hinaus unterstreicht.
Kontakt
Telefon: 628 00 00 00