Bijilo Forest Park

Bijilo Forest Park

Western

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Bijilo Forest Park, der allgemein als Monkey Park bekannt ist, ist ein 51,3 Hektar großes, umzäuntes Waldgebiet, etwa 11 km westlich von Banjul in der Western Region von Gambia. Seit 1952 als Schutzgebiet ausgewiesen, bietet er einen geschlossenen Kronendachwald mit bedeutenden Beständen der Palmen Borassus aethiopum. Seit 1991 für die Öffentlichkeit geöffnet, hält der Park einen 4,5 km langen Naturpfad bereit, der sich durch unterschiedliche Lebensräume schlängelt – darunter Wald, küstennahes Buschland und Sanddünen. Besucher können in der Nähe des Strands den „ornithological path“ erkunden, der bei Vogelbeobachtern besonders beliebt ist. Der Park beherbergt eine reiche Tierwelt, darunter Trupps von Grünen Meerkatzen, Temmincks Rotbauch-Fransenaffen (Temminck's red colobus), Campbell's Monaaffen (Campbell's mona monkey) sowie Patasaffen. Auch andere Säugetiere wie Gambia-Schläferhörnchen (Gambian sun squirrels), Afrikanische Schleichkatzen (African civets), Genets, Mungos und Stachelschweine mit Bürstenschwanz (brush-tailed porcupines) leben im Wald. Reptilien wie Agamen sowie Regenbogen- und Warane, begleitet von farbenfrohen Insekten wie Libellen und Goldseiden-Orbwebern (golden silk orb-weavers), runden die Biodiversität ab. Die Vogelwelt ist reich: Über 133 Arten wurden nachgewiesen, darunter Schwarzkehlweber (black-necked weavers), Rotbillschnabelhornvögel (red-billed hornbills), Bartgrasmücken (bearded barbets), Palmnuss-Geier (palm-nut vultures) sowie Zugvögel wie Kaspische Seeschwalben (Caspian terns) und Seeadler (ospreys). Zu den Einrichtungen gehören ein gepflegter Teich als Tränke, Sitzbänke für Besucher, Beschilderung und eine Aussichtsstelle. Der Park zieht über 23.000 Besucher pro Jahr an – vor allem Vogelbeobachter und Naturinteressierte.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Bijilo Forest Park ist die Trockenzeit, wenn sich Tiere auf den Naturwegen leichter entdecken lassen. In der Hauptsaison wird empfohlen, Eintrittskarten im Voraus zu kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Das Füttern der Affen wird zwar nicht empfohlen, um ihre Gesundheit und ihr natürliches Verhalten zu schützen, dennoch werden manchmal Erdnüsse von Mitarbeitenden für diesen Zweck verkauft. Bequeme Wanderschuhe anzuziehen und Ferngläser mitzubringen, verbessert das Erlebnis – besonders beim Vogelbeobachten entlang des „ornithological path“.

Interessante Fakten

  • Bijilo Forest Park beherbergt mehr als 133 Vogelarten und ist damit ein Hotspot für Vogelbeobachter.
  • Der Park weist einen bedeutenden Bestand an Borassus aethiopum-Palmen auf – typisch für das lokale Ökosystem.
  • Grüne Meerkatzen im Park haben sich daran gewöhnt, von Besuchern gefüttert zu werden, auch wenn dieses Vorgehen zur Erhaltung des natürlichen Verhaltens nicht empfohlen wird.
  • Ein gepflegter Teich im Park dient als wichtige Tränke für viele Waldtiere.
  • Der Park hat einen speziellen „ornithological path“, der von Vogelbeobachtern besonders wegen Sichtungen von Küstenvögeln – inklusive Zugvögeln – geschätzt wird.

Geschichte

1952

Bijilo Forest Park wurde 1952 offiziell als geschütztes Waldreservat ausgewiesen, um die reiche Artenvielfalt zu erhalten.

1991

1991 wurde er für die Öffentlichkeit geöffnet und entwickelte sich zu einem beliebten Ziel für Tierbeobachtung und Ökotourismus.

2018

2018 verlor der Park einen Teil seines Schutzstatus, weil der Bau des Sir Dawda Kairaba Jawara International Conference Center durchgeführt wurde.

Dennoch bleibt der Park für viele Arten ein wichtiges Refugium und eine zentrale Naturattraktion in Gambia.

Ortsführer

1
Naturlehrpfad

Ein 4,5 km langer Pfad, der Besucher durch vielfältige Lebensräume führt – darunter geschlossener Kronendachwald, küstennahes Buschland und Sanddünen – und die reiche Artenvielfalt des Parks zeigt.

2
Ornithological Path

Ein gerader Fußweg nahe am Strand, der bei Vogelbeobachtern beliebt ist, um Küstenvögel und Zugvogelarten wie Kaspische Seeschwalben (Caspian terns) und Seeadler (ospreys) zu beobachten.

3
Tränke-Teich

Ein kleiner Teich, der im Wald gepflegt wird, um verschiedenen Waldtieren Wasser bereitzustellen und so die Sichtbarkeit der Tiere für Besucher zu verbessern.